AWO-Fanprojekt

Die Entstehung des Fanprojektes Essen...

... geht auf Initiative des Arbeitskreises Fanprojekte im Jahr 1995 zurück. Dieser Arbeitskreis war eine Kooperation verschiedener kommunaler Institutionen, dem Fan-Projekt Dortmund und Rot-Weiss Essen. Basis für die Ziele und Aufgaben des Fan-Projekts ist das "Nationale Konzept Sport und Sicherheit", einer länderübergreifenden Vereinbarung aus dem Jahr 1993. In erster Linie geht es um den Abbau von Gewalt im und ums Stadion sowie die Förderung der kreativen Kräfte der Fußball-Fans. Mittlerweile werden die Fanprojekte, die nach diesem Konzept arbeiten, von der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) in Frankfurt betreut; einer Organisation, die der Deutschen Sportjugend angegliedert ist.

Trägerschaft durch die AWO Essen

Seit dem 01. Mai 2001 ist die Arbeiterwohlfahrt Träger des Fanprojekts Essen. Der "Verband mit Herz", der seit 1920 für die sozialen Belange in Essen zuständig ist, fördert durch sein Engagement die inhaltliche Fortentwicklung des Fanprojekts. Wie im "Nationalen Konzept für Sport und Sicherheit" vorgesehen, tragen Deutscher Fußballbund, das Land NRW (Landes-jugendamt) und die Stadt Essen (Jugendamt und Sport- und Bäderbetriebe) zur Finanzierung bei und sichern somit die Zukunft des Fanprojekts.
Der Beirat zum Fan-Projekt Essen, in dem Vertreter von Politik, Stadt Essen, Verein, AWO, Fans und Polizei zusammenkommen, soll die Kooperation der beteiligten Partner verbessern sowie neue Ideen und Projekte ins Leben rufen. Um es ganz klar zu stellen...
...Fanprojekte sind kein Allheilmittel gegen Gewalt bei Fußballspielen. Und bei den Zuschauern, die ausschliesslich aus einem Grund, der Auslebung von Gewalt, zum Fußball gehen, ist ein Zugang grundsätzlich nur unter sehr schwierigen Bedingungen möglich.
Das Projekt soll dazu beitragen, Rot-Weiss Essen, die Polizei, die Medien und andere Institutionen zu mehr Verständnis für junge Erwachsene und ihre Interessen zu bewegen.

Informationen über Öffnungszeiten telefonisch zu erfragen:
0201-45861122