Breilmanns Wiese: „Benötigen wieder mehr Bewegung“

U19 von Rot-Weiss Essen am Sonntag im Top-Spiel gegen den VfR Krefeld-Fischeln

Die U19 von Rot-Weiss Essen trifft Sonntag an der Seumannstraße auf den VfR Krefeld-Fischeln. (Foto: Skuppin)

Nach drei Wochen Punktspielpause setzt die A-Junioren-Niederrheinliga an diesem Wochenende ihren Spielbetrieb mit der 12. Runde fort. Am Sonntag ab 11.00 Uhr empfängt die U19 von Rot-Weiss Essen den VfR Krefeld-Fischeln zum Topspiel an der Seumannstraße. Der VfR rangiert mit vier Punkten Rückstand auf Tabellenführer RWE auf Platz vier.

Trotz der Ligaunterbrechung rollte der Ball bei den A-Junioren. Im Viertelfinale des Kreispokals setzte sich RWE zunächst beim SC Werden-Heidhausen aus der A-Junioren-Leistungsklasse durch. Eine Woche später folgte das Halbfinale gegen den Ligakonkurrenten und Lokalrivalen FC Kray. Nach torlosen 90 Minuten ging es direkt ins Elfmeterschießen, in dem der RWE-Nachwuchs 5:4 die Nase vorne hatte und sich damit für das Endspiel gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen (1. Mai 2018) qualifizierte.

„Wir haben uns gegen Kray schwergetan. Nach einer sehr ordentlichen ersten Halbzeit haben wir den Faden verloren“, so U19-Trainer Damian Apfeld. „Letztlich geht es in den Pokalspielen aber ums Weiterkommen und das ist uns gelungen.“

Auch wenn der A-Lizenz-Inhaber mit der Leistung nicht rundum zufrieden war, kann Apfeld den Pokalspielen während der Ligapause durchaus etwas Positives abgewinnen. „Wir sind dadurch im Rhythmus geblieben und alle Spieler hatten ihre Einsätze. Daher war die Pause in der Liga nicht so verkehrt. Nun ist es aber wichtig, dass wir im Ligabetrieb dort weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört hatten“, so Apfeld. Schließlich gab es in der Meisterschaft zuletzt vier Siege in Serie ohne Gegentor. Daran wollen die Rot-Weissen nun auch gegen Krefeld-Fischeln anknüpfen.

Dafür bedarf es laut Apfeld - vor allem mit Blick auf das Pokalspiel beim FC Kray - „wieder mehr Bewegung. Wir dürfen nicht so statisch agieren. Auf jeder Position müssen wir uns mehr ins Spiel einbringen. Dann werden wir uns auch wieder mehr Torchancen erspielen“, sagt der 31-jährige RWE-Trainer.

Gleichzeitig verweist Damian Apfeld auf die Qualitäten des VfR, der mit 41 Treffern die bislang erfolgreichste Angriffsreihe der Liga stellt. „Fischeln verfügt in der Offensive über sehr gute individuelle Qualität und eine hohe Geschwindigkeit. Wir benötigen also eine gute Grundordnung und müssen sehr auf der Hut sein“, warnt der Trainer. Mit Moreno Mandel (elf Tore), André Kubaritsch (neun) und Alexander Maas (sechs) sind gleich drei Spieler der Krefelder unter den acht besten Torschützen der Liga zu finden.

Personell kann die U19 von RWE wieder auf Mannschaftskapitän Simon Skuppin zurückgreifen, der seine Knöchelverletzung auskuriert hat. Bis auf dem Langzeitverletzten Caspar Biebersdorf (Muskelfaserriss) stehen den Rot-Weissen alle Spieler zur Verfügung.

Dass das Spiel nicht - wie ursprünglich geplant - auf dem Rasenplatz „Am Hallo“, sondern auf dem Kunstrasen an der Seumannstraße stattfindet, hat laut Apfeld keine größeren Auswirkungen. „Der Belag ist ein anderer und der Platz insgesamt kleiner. Allerdings trainieren wir dort regelmäßig. An unserer Herangehensweise wird sich durch den Spielortwechsel nichts ändern.“