Breilmanns Wiese: „Werden eine Reaktion zeigen“

U19 von Rot-Weiss Essen will gegen Aufsteiger FSV Duisburg zurück in die Erfolgsspur

Die U19 von Rot-Weiss Essen will gegen Aufsteiger FSV Duisburg zurück in die Erfolgsspur. (Foto: RWE)

Mit jeder Menge Wut im Bauch geht die U19 von RWE am Sonntag in das Spitzenspiel in der Niederrheinliga. Im Rahmen des 5. Spieltages stellt sich ab 13 Uhr Aufsteiger FSV Duisburg bei den Rot-Weissen an der Seumannstraße vor. Die Gäste aus Duisburg, die vom ehemaligen Essener U17-Co-Trainer Gerd Gotsche betreut werden, sind noch unbesiegt, liegen nur einen Zähler hinter Rot-Weiss in Lauerstellung.

Für die Mannschaft von RWE-Trainer Damian Apfeld geht es darum, die jüngste Niederlage bei der SSVg. Velbert (0:1) schnell aus den Köpfen zu bekommen und gleich wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden. „Wir haben die Fehler klar angesprochen“, sagt Apfeld. „Besonders im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor müssen wir bessere Lösungen finden. Wenn wir dazu noch die individuellen Fehler im Aufbauspiel abstellen, ist mir nicht bange“, so der 31-Jährige.

Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben sammelte die rot-weisse U19 in dieser Woche in den Niederlanden. Das Testspiel bei Twente Enschede wurde 4:2 gewonnen. Mit Boris Tomiak, Ismail Remmo und Cedric Harenbrock waren auch drei Spieler aus dem Regionalligakader als „Gäste“ mit dabei. „Gerade den Spielern, die sonst weniger zum Einsatz gekommen waren, wollte ich Spielpraxis geben“, sagt Apfeld.

„Mit dem FSV Duisburg kommt eine Mannschaft, die zuletzt den hoch eingeschätzten Wuppertaler SV 2:1 besiegt hat“, erwartet Apfeld einen selbstbewussten Gegner. „Wir müssen schon alles in die Waagschale werfen und werden eine Reaktion auf das Spiel in Velbert zeigen.“

Für Mittelfeldspieler Burak Demirdere ist die Hinrunde bereits gelaufen. Bei einer genaueren Untersuchung wurde nun festgestellt, dass gleich mehrere Bänder im Knie kaputt sind. „Erst im Januar wird er wieder ins Training einsteigen“, so der Trainer. Auch für Verteidiger Caspar Biebersdorf kommt die Partie nach seinem Muskelfaserriss noch zu früh.