"Die Mannschaft steht im Vordergrund"

Kai Druschky (Mitte) absolvierte am heutigen Montag sein erstes Training als Spieler von RWE. (Foto: Endberg)

Am Montag ging es für die Rot-Weissen ein erstes Mal im Jahr 2016 auf den Trainingsplatz. Mit dabei auch Neuzugang Kai Druschky, der in der Winterpause aus Leipzig an die Hafenstraße wechselte. Der 22-jährige Stürmer über seine ersten Eindrücke vom rot-weissen Traditionsverein.

Herzlich Willkommen an der Hafenstraße, Kai! Die ersten Einheiten als RWE-Spieler sind absolviert. Was sind deine ersten Eindrücke?

KD: Ganz so neu war es durch die zwei Probeeinheiten im letzten Jahr  ja nicht mehr. Aber das Training hat richtig Spaß gemacht. Die Mannschaft und das Trainerteam haben mich gut aufgenommen, ich bin fit und motiviert. Von mir aus könnte die Rückrunde schon losgehen.

Du bist fit heißt, du hast über die Feiertage nicht nur auf der faulen Haut gelegen?

KD: Absolut nicht! Wir haben ja einen Fitnessplan von unserem Athletiktrainer Alex Ulbricht bekommen und den habe ich eingehalten. Also viele Laufeinheiten, Stabi-Übungen, das volle Programm.

Fühlt sich der Wechsel zu unseren Rot-Weissen in den Ruhrpott wie ein großer Schritt an? Immerhin hast du bisher ausschließlich in der östlichen Region gespielt.

KD: Ja schon. Die Region kannte ich bisher noch nicht. Ich habe mich bewusst entschieden, diesen Schritt zu gehen, um mich abseits der Heimat auch persönlich weiterzuentwickeln. Als sich dann die Gelegenheit ergab hier ein Probetraining zu machen, wollte ich diese Chance natürlich unbedingt wahrnehmen und habe mich ungemein gefreut, als es dann auch mit der Verpflichtung geklappt hat.

Du hast in Leipzig mit deinen Toren maßgeblich dazu beigetragen, dass der Verein zunächst in die Oberliga aufstieg und dort nun erneut um die Meisterschaft mitspielt. Was sind deine Ziele für deine Zeit bei RWE?

KD: Wichtig sind erst einmal die mannschaftlichen Ziele, die stehen ganz klar im Vordergrund. Wir wollen schnell aus dieser Tabellenregion raus. Wenn das Erreichen dieses Ziels mit meinen persönlichen Zielen zu vereinbaren ist, ist das umso besser. Ich möchte natürlich möglichst viel zum Einsatz kommen und der Mannschaft helfen, wo ich kann.