"Dürfen das Spiel nicht so abgeben"

Die Stimmen zum Spiel gegen den Wuppertaler SV.

Rot-Weiss Essen unterliegt dem Wuppertaler SV mit 1:3.

Timo Brauer: Wir führen 1:0 und haben das Spiel eigentlich in der Hand und dann bekommen wir so ein Ping-Pong-Gegentor. Fakt ist, dass wir das Spiel nach dem 1:0 nicht so abgeben dürfen. Es wurde aber auch viel abgepfiffen, so kam nie richtig der Spielfluss zustande. Dann gehen wir mit 1:1 in die Halbzeit. Wir haben trotzdem Chancen gehabt, der Wuppertaler Keeper hat aber auch gut gehalten. Wir haben eine starke Mannschaft und kriegen immer unsere Chancen, nur heute wollte der Ball eben nicht rein. Wir hatten es am Anfang selber in der Hand, dann machen wir drei blöde Fehler und dann kommt das 3:1 zustande.

Karsten Neitzel (Trainer Rot-Weiss Essen): Klar sind wir heute enttäuscht. Wir hatten zweimal das so genannte Momentum auf unserer Seite – einmal mit der 1:0-Führung und einmal mit der roten Karte. Beide Male konnten wir es nicht nutzen. Eigentlich müssen wir mit dem 1:0 in die Kabine gehen, schaffen es aber nicht, weil wir es zu einfach herschenken. Trotzdem waren wir heute auch am und im Strafraum präsent, um eigentlich mehr als ein Tor zu machen. Wir haben die Führung hergegeben und nach der Überzahl schlecht reagiert und das ist dann der Moment, wo du so ein Spiel verlierst.

Christian Britscho (Trainer Wuppertaler SV): Wir kommen relativ gut ins Spiel rein. Eigentlich ist es dann bis zum Tor der Essener eine Partie mit wenigen Torchancen. Mit dem ersten Schuss auf unser Tor, geht der abgefälscht ins Netz. Aber da hat man der Mannschaft dann angesehen, dass sie dieses negative Momentum einfach ausblendet. Dann gehst du mit 1:1 in die Halbzeit und nimmst dir weiter viel vor und dann kommt die Rot Karte und man muss wieder hinterherlaufen. Aber da hat die Mannschaft dann Charakter gezeigt und geht in Unterzahl in Führung. Dann kriegen wir das Spiel wieder unter Kontrolle und machen dann mit dem dritten Tor alles klar.