„Hatten gute Chancen mehr mitzunehmen“

Die Stimmen zum Spiel bei Viktoria Köln.

Marcel Platzek hatte per Kopf die Chance zur RWE-Führung. (Foto: Endberg)

Marcel Platzek: „Ich bin ziemlich sauer und frustriert. Wir wussten, dass Viktoria eine ziemlich gute Truppe hat, die es uns nicht leicht machen. Trotzdem hatten wir ziemlich gute Chancen hier mehr mitzunehmen. Den Kopfball, bei dem ich alleine vor dem Tor stehe, muss ich machen. Der Spieler von Viktoria Köln steht zu weit vorne, ich treffe den Ball leider nicht richtig. Das ist ziemlich ärgerlich. Jetzt wollen wir die nächsten ein, zwei Tage zur Regeneration und Nachbesprechung nutzen und uns ab Mittwoch voll auf Aachen konzentrieren.“

Karsten Neitzel  (Chef-Trainer Rot-Weiss Essen): „Den Punkt nehmen wir in unserer Situation natürlich sehr gerne mit. Die Mannschaft hat viele Dinge gut gemacht, auch wenn wir in der ersten Hälfte bis auf den Kopfball ans Lattenkreuz nicht den Zug zum Tor hatten, den wir uns erhofft hatten. Die Kölner hatten das Spiel in der ersten Hälfte soweit ganz gut im Griff. Das Übergewicht kippte mit dem Platzverweis in der zweiten Hälfte dann etwas zu unseren Gunsten. Mit Prögi und Platzo hatten wir zwei gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Auf der anderen Seite müssen wir uns bei Robin bedanken, der uns mindestens einmal mit einer Parade das Unentschieden sichert. Alles in allem sind wir mit unserer Leistung heute einigermaßen zufrieden.“

Olaf Janßen (Chef-Trainer Viktoria Köln): „Natürlich fühlt sich das 0:0 aus unserer Sicht nicht so besonders gut an. Wir waren auf einen starken Gegner eingestellt, der nach dem Trainerwechsel hier versucht alles reinzuwerfen. In der ersten Hälfte haben wir es gegen tiefstehenden Essener spielerisch hervorragend gelöst. Trotz wenig Platz haben wir immer wieder die Räume gefunden und uns so eine Vielzahl an Tormöglichkeiten erspielt. Nach dem Platzverweis im zweiten Durchgang war es für uns natürlich nicht unbedingt einfacher ein Tor zu erzielen. Wir mussten in Unterzahl verteidigen, wollten auf der anderen Seite das Spiel aber auch nicht aus der Hand geben.“