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Das Vorwort zum Regionalliga-Heimspiel gegen Alemannia Aachen.

Das Vorwort des 1. Vorsitzenden Prof. Dr. Michael Welling zum Heimspiel gegen Alemannia Aachen.

Die Freude über den siegreichen Pokalfight in Wuppertal ist immer noch riesig. Wir dürfen uns damit schon jetzt auf ein tolles Finale freuen – egal, wie der Gegner heißt. WICHTIG WIRD SEIN, DASS WIR DAS FINALE GEWINNEN UND WIEDER IN DEN DFB POKAL EINZIEHEN.

Es war schon imponierend, wie unsere Mannschaft nach dem 0:1-Rückstand im Zoo-Stadion wieder aufgestanden ist. Das ist eine ganz besondere Qualität, die tief in der rot-weissen DNA verankert ist. Wie lautete noch einmal das Spruchband auf der Westtribüne beim DFB-Pokalspiel gegen Arminia Bielefeld: Unsere Kunst ist es nicht, niemals zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen.

Gefallen – zumindest finanziell – ist auch unser heutiger Gegner Alemannia Aachen: Ebenfalls ein echter Traditionsverein. Innerhalb von nur vier Jahren musste die Alemannia ERNEUT ein Insolvenzverfahren beantragen. Wir fühlen mit den Verantwortlichen UND DER Mannschaft, VOR ALLEM ABER DEN Fans. Schließlich kennen wir das Gefühl einer Insolvenz aus unserer eigenen Vergangenheit.

Das Beispiel Aachen zeigt, wie schwer es ist, im Fußball und insbesondere in dieser Liga zu wirtschaften. Auf der anderen Seite zeigt es auch, wie gut wir nach der Insolvenz gearbeitet haben. Denn nach wie vor steht unser Verein wirtschaftlich auf einem gesunden und soliden Fundament, sodass uns sogar der Ausstieg von innogy zwar sehr trifft, nicht aber umwirft.

Wir wünschen der Alemannia alles Gute für das Insolvenzverfahren – allerdings nicht für heute auf dem Platz. Dort bleiben die Punkte auf unserer Seite.

Ihr

Michael Welling

1. Vorsitzender