„Nicht unser Spiel durchgezogen“

Die Stimmen zum Spiel gegen den Wuppertaler SV.

Rot-Weiss Essen verliert das Derby gegen den Wuppertaler SV an der Hafenstraße mit 1:3.

Kevin Grund: Wir waren heute einfach nicht griffig genug und haben jeden zweiten Ball verloren. Da war Wuppertal heute klar besser als wir und hatten dadurch auch mehr Aktionen nach vorne. Der Führungstreffer hätte uns eigentlich mehr Selbstvertrauen geben müssen. Wir wussten wie Wuppertal spielt – mit vielen langen Bällen – da kommt es auf den zweiten Ball an und die haben wir meistens verloren. Das hat alles heute nicht so geklappt und dann verlierst du so ein Spiel. Da ist die Enttäuschung natürlich groß.

Benjamin Baier: Wir haben unser Spiel heute einfach nicht durchgezogen. Wuppertal hat es gut gemacht. Wir haben uns nicht an das Spiel gehalten, was wir spielen wollen und auch können. Ich denke wir haben ganz gut angefangen und  sind auch verdient in Führung gegangen, aber dann haben wir völlig das Fußballspielen eingestellt. Und dann stehst du hier und hast das Derby verloren, das ist nicht so einfach.

Stefan Vollmerhausen (Trainer Wuppertaler SV): Wir freuen uns natürlich über den Sieg. Ich denke aber, wir Trainer tun gut daran, so etwas zu so einem frühen Zeitpunkt der Saison nicht über zu bewerten, sondern das ganze sachlich zu analysieren. Im Endeffekt kann man sagen, dass uns egal ist, wie das Spiel gelaufen ist, wir sind einfach froh, dass wir gewonnen haben.

Sven Demandt (Chef-Trainer Rot-Weiss Essen): Die Niederlage heute ist sehr bitter, weil sie völlig verdient ist. Das Spiel kann eigentlich nicht besser beginnen, mit einem Tor für uns. Aber so ab der 15. Minute haben wir völlig die Kontrolle verloren. Wir waren nicht mehr griffig und haben zu viele unnötige Fouls gemacht. In der zweiten Halbzeit ist es uns dann nicht gelungen, die Kurve zu kriegen.