16. Februar 2019

Start ins Pflichtspieljahr geglückt

Mit 2:0 setzten sich die Rot-Weissen im ersten Heimspiel des Jahres durch. (Foto: Endberg)
Mit 2:0 setzten sich die Rot-Weissen im ersten Heimspiel des Jahres durch. (Foto: Endberg)

Wirtz und Wegner machen den Dreier perfekt.

Zum Start nach der Winterpause fanden 5.907 Zuschauer den Weg zur Hafenstraße. Cheftrainer Karsten Neitzel begann mit den Neuzugängen Jonas Erwig-Drüppel im Mittelfeld und Max Wegner im Sturmzentrum. Nach dem Wechsel wurde der rot-weisse Aufwand belohnt.

RWE hatte im ersten Durchgang mehr Spielanteile und vielversprechende Szenen vor TV-Keeper Andres Kath, konnte die Kugel jedoch nicht über die Linie bringen. Nach 16 Minuten erkämpfte sich Enzo Wirtz den Ball, seine Flanke erreichte Max Wegner, dessen Kopfball vom gegnerischen Schlussmann jedoch entschärft wurde. Nach einer halben Stunde schickte Lukas Scepanik wieder Wirtz mit einem feinen Trick über die linke Seite. Die Flanke erreichte erneut Wegner, der knapp vorbei köpfte. Auch der dritte Versuch des Neuzugangs brachte noch nichts Zählbares zur Halbzeit.

„Wir wollten die Räume eng halten, das haben wir über weite Strecken gut geschafft“, war Gästetrainer Giuseppe Brunetto entsprechend zufrieden. Ich kann meiner Mannschaft nur ein Riesenkompliment aussprechen.“ Neitzel bestätigt: „Ich hatte Respekt vor dem Tag, weil wir nicht viel gewinnen konnten. In der ersten Hälfte haben wir zu viele Fehler gemacht.“

Stark aus der Kabine gekommen
Nach dem Pausentee spielte Rot-Weiss auf die WAZ-Westkurve und kam konzentriert in die Partie. Zunächst näherten sich Max Wegner und auch Florian Bichler Kaths Kasten. Nach 66 Zeigerumdrehungen war es dann endlich soweit: Scepanik ging über die linke Seite und flankte tief auf Wirtz, der den Ball per Kopf zum 1:0 versenkte.

Zum guten Schluss belohnte sich auch Wegner für eine starke Premiere: In der 85. Minute gewann die neue Offensivkraft das Duell gegen den Herkenrather Schlussmann und machte mit dem 2:0 den Deckel drauf.

Alles in allem ein schöner Rückrundenstart an der Hafenstraße: „In der zweiten Halbzeit fand ich es besser, wir haben nach hinten nichts mehr zugelassen und hatten das Spiel im Griff. Jeder Sieg tut gut, auch wenn es noch Luft nach oben gibt“, bilanziert auch Karsten Neitzel.