1. FC Köln U21 – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

1. FC Köln U21

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Rot-Weiss Essen

Sa. 23.10. 14:00 Uhr

1 - 1

0 - 1

TicketsGegnerinfosSpielberichtStimmen

Tickets für Düsseldorf und Köln erhältlich

Nach dem Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück (Sa., 16. Okt, 14.00 Uhr, Tageskassen geöffnet) bitten in der Regionalliga zwei Reserve-Teams Rot-Weiss Essen zum Duell. Los geht der 2. Mannschafts-Doppelpack am 23. Oktober gegen die 1. FC Köln U21 (14.00 Uhr, Franz-Kremer-Stadion), am Mittwoch, den 27. Oktober (19.30 Uhr) spielt Essen dann im Düsseldorfer Paul-Janes-Stadion bei der Fortuna U23 vor. Auswärtskarten für beide Spiele sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Wenn RWE bei den Kölner „Geißböcken“ gastiert, gilt im Stadion die 2G-Regel: Wer mitreisen möchte, muss dementsprechend entweder seit 14 Tagen vollständig geimpft oder alternativ genesen sein. Erhältlich sind sowohl Sitzplatz-Tickets für 11 Euro inkl. VVK-Gebühr als auch Stehplatz-Karten für 5,50 Euro inkl. VVK-Gebühr. RWE hat hier 970 Eintrittskarten zur Verfügung.

Wer das Gastspiel gegen die Fortuna U23 besuchen möchte, der muss nach behördlichen Vorgaben in Düsseldorf beim Erwerb persönliche Daten hinterlegen. Es werden nur die Daten des Käufers erhoben. Entsprechende Informationen werden außerdem von Rot-Weiss Essen nur herausgegeben, sollte es zu einer Corona-Kontaktnachverfolgung kommen. Es gilt die 3G-Regel, der Schnelltest darf allerdings abweichend zu der Regelung an der Hafenstraße maximal 24 Stunden alt sein. Auch hier sind Sitzplatz-Eintrittskarten für 11 Euro inkl. VVK-Gebühr erhältlich, Stehplatz-Tickets kosten 5,50 Euro inkl. VVK-Gebühr, RWE steht ein Kontingent von 1200 Eintrittskarten zur Verfügung.

Tickets im Fanshop an der Hafenstraße und an einer Sonderkasse

Rot-Weisse können sich ab sofort Eintrittskarten im Fanshop an der Hafenstraße sichern. Die Bezahlung ist ausschließlich in bar möglich. Tickets für beide Gastduelle sind außerdem nach dem Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück an einer Sonderkasse hinter der WAZ-Westkurve erhältlich.

Gipfeltreffen der Offensivstärke

Mit der Zweitvertretung des 1. FC Köln und RWE treffen am Samstag, den 23. Oktober, ab 14.00 Uhr (Tickets bis Fr., 18.00 Uhr im Fanshop an der Hafenstraße, 2G-Regelung) die zwei offensivstärksten Mannschaften der Regionalliga West im Franz-Kremer-Stadion aufeinander. Die „Geißböcke“ sind mit 29 Hütten das torgefährlichste Team, danach folgt RWE (28 Treffer). Zusammengerechnet haben Rot-Weiss und die Domstädter so viele Tore erzielt, wie die sechs letzten Tabellenplatzierten zusammen.

Wesentlicher Faktor für beide Teams war dabei die „Schlacht gegen Uerdingen“. FC Köln-Trainer Mark Zimmermann markierte mit seinem Team einen 8:2 Kantersieg über den Drittliga-Absteiger – Rot-Weiss Essen schaffte es gar zu einem 11:0 und dem Regionalliga-West-Rekordsieg.

Beim Duell der Kölner gegen Uerdingen hatte besonders Stürmer Florian Dietz einen „Sahne-Tag“ erwischt und einen Fünferpack geschnürt. In der Geschichte der Regionalliga West (in ihrer aktuellen Form) war das zuvor nur einem Spieler gelungen. Im April 2019 hatte Albert Bunjaku für den FC Viktoria Köln ebenfalls fünf Tore beim 7:0-Auswärtserfolg über das damalige Schlusslicht TV Herkenrath 09 erzielt.

Nicht zuletzt dank seines Fünferpacks liegt Dietz in der internen und ligaweiten Rangliste der besten Torschützen jeweils ganz vorne. Nach zehn Einsätzen stehen für den ehemaligen Spieler der SpVgg Unterhaching nicht weniger als zehn Treffer in der Bilanz. Zum Vergleich: In zwölf Einsätzen der Vorsaison hatte Dietz „nur“ vier Tore geschafft. Danach wurde er allerdings auch durch eine Kreuzbandverletzung ausgebremst. Beim letzten FC-Kantersieg (2:6 gegen Ahlen) war Dietz nicht erfolgreich, dafür traf der 20-jährige Mathias Olesen dreimal.

Die aktuelle Kölner Offensivpower geht allerdings phasenweise offenbar auf Kosten der Abwehrleistung. In der oberen Tabellenhälfte sind die „Geißböcke“ eine von nur wenigen Mannschaften mit einer zweistelligen Anzahl an Gegentreffern.

Die mit Abstand meiste Erfahrung im Kölner Defensivverbund hat Marius Laux. Der 35-Jährige ist Kapitän und damit verlängerter Arm von Trainer Mark Zimmermann auf dem Platz. Die Karriere des Routiniers hatte einst in der Jugend des 1. FC Köln begonnen. Über die Offenbacher Kickers und den 1. FC Saarbrücken ging es für Laux zurück zum „Effzeh“, bei dem er seine Erfahrung weitergeben soll an die nachrückende Generation.

An den bisher letzten Vergleich mit RWE haben die Kölner gute Erinnerungen. Am 40. Spieltag der Vorsaison gab es daheim einen 2:1-Erfolg, der die Aufstiegshoffnungen der Rot-Weissen zu diesem Zeitpunkt fast schon auf den Nullpunkt sinken ließ. Insgesamt spricht die Bilanz aber deutlich für die Essener, die von 18 Vergleichen in der Regionalliga zwölf für sich entscheiden konnten. Viermal siegte der FC Köln, nur zwei Duelle endeten Remis.

Serie hält

Tabellenführer Rot-Weiss Essen setzte seine Positivserie in der Regionalliga West auch am 13. Spieltag fort. Das 1:1 (1:0) bei der U21 des 1. FC Köln war für die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart bereits das zehnte Ligaspiel in Folge ohne Niederlage. Der Vorsprung vor den ersten beiden Verfolgern Wuppertaler SV (2:0 beim KFC Uerdingen 05) und Fortuna Köln (2:0 bei Rot-Weiß Oberhausen) schrumpfte zwar auf einen Punkt, allerdings hat RWE ein Spiel weniger ausgetragen und die Nachholpartie bei der U23 von Fortuna Düsseldorf am kommenden Mittwoch, 27. Oktober, ab 19.30 Uhr in der Hinterhand. Vor 1.400 Zuschauern brachte Torjäger Simon Engelmann (18.) die Gäste mit seinem sechsten Saisontreffer 1:0 in Führung, scheiterte jedoch kurz vor der Pause mit einem Foulelfmeter am Kölner Torhüter Julian Roloff (43.). In der zweiten Halbzeit traf der Kölner Rechtsverteidiger Jens Castrop (72.) zum Ausgleich. Obwohl die Serie hält, sprach Christian Neidhart nach dem Spiel von „zwei verlorenen Punkten“. „Vor dem Gegentor hält ‚Diva‘ den Ball zwar gut, es ist aber nicht so einfach, diese Offensive über 90 Minuten im Griff zu haben. Machen wir das 2:0, reden wir darüber jetzt nicht“, so der Chef-Trainer nach dem Spiel. Die gleiche Meinung vertritt RWE-Abwehrspieler Felix Bastians. „Wir haben es in der ersten Halbzeit gut gemacht und deshalb auch verdient geführt.Danach haben wir es versäumt, das 2:0 nachzulegen, und waren beim Gegentor hinten zu offen. Daher geht das Remis insgesamt in Ordnung.“

Startelf-Debüt für Neuzugang Niklas Tarnat
Im Vergleich zum 0:0 im vorherigen Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück nahm Christian Neidhart zwei Veränderungen in seiner Startformation vor. Für den verletzten Daniel Heber, der sich gegen Wiedenbrück bekanntlich einen Wadenbeinbruch zugezogen hatte, rückte wie erwartet wieder Felix Herzenbruch in die Innenverteidigung.

Außerdem kam Neuzugang Niklas Tarnat, der gegen Wiedenbrück einen ersten Kurzeinsatz absolviert hatte, zu seinem Startelf-Debüt in der Meisterschaft. Dafür nahm Cedric Harenbrock zunächst auf der Bank Platz. Für Daniel Heber sowie Kevin Holzweiler (Kreuzbandriss) und U19-Kapitän Guiliano Zimmerling gehörten Erolind Krasniqi, Nils Kaiser und U 19-Verteidiger Mustafa Kourouma neu zum Aufgebot.

Für die Kölner U21 liefen mit den beiden Abwehrspielern Noah Katterbach und Sava-Arangel Cestic sowie den Angreifern Tim Lemperle und Marvin Obuz vier Spieler aus dem Profikader von Beginn an auf. Lemperle hatte im Mai beim letzten RWE-Gastspiel in Köln (1:2) beide Treffer für die „Geißböcke“ erzielt. Diesmal ging er leer aus.

Simon Engelmann trifft – und vergibt Elfmeter
Den ersten Abschluss der intensiven Begegnung im Kölner Franz-Kremer-Stadion verzeichneten die Gastgeber durch Marvin Obuz, der jedoch an RWE-Schlussmann Daniel Davari scheiterte. Überhaupt startete der „Effzeh“ recht gut und versuchte, die Rot-Weissen unter Druck zu setzen. Wirklich gefährlich wurde es aber nur selten.

Auf der Gegenseite prüfte Simon Engelmann mit einem gefährlichen Schuss aus etwa 20 Metern den gut reagierenden FC-Torhüter Julian Roloff. Beim zweiten Versuch des Essener „Knipsers“ war er dann aber machtlos. Kapitän Dennis Grote steckte gut zu Engelmann durch, der den Ball sehenswert aus der Drehung zum 1:0 im langen Eck versenkte (17.).

Auch mit der Führung im Rücken spielte RWE weiter nach vorne, verzeichnete unter anderem durch den sehr aktiven Oguzhan Kefkir einige gute Abschlüsse. Die Gastgeber hatten vor der Pause nur eine hochkarätige Chance auf den Ausgleich, als Lukas Nottbeck nach einem Querpass von Marvin Obuz freistehend vor Daniel Davari auftauchte. Er traf den Ball aber aus kurzer Entfernung nicht richtig, so dass Essens Nummer eins mit einer Fußabwehr klären konnte.

Kurz vor der Pause hatte dann Torschütze Simon Engelmann die große Chance, um auf 2:0 zu erhöhen. Nachdem „Engel“ im gegnerischen Strafraum von Noah Katterbach umgestoßen worden war, entschied Schiedsrichter David-Markus Koj (Wegberg) auf Foulelfmeter. FC.-Torwart Julian Roloff ahnte jedoch die Ecke und wehrte Engelmanns Schuss ab (43.).

Davari erst gegen Castrops Nachschuss machtlos
In der zweiten Halbzeit ließen die Rot-Weissen nicht nach, bemühten sich weiter um den zweiten Treffer. Unter anderem kamen der aufgerückte Felix Herzenbruch sowie Isaiah Young in aussichtsreichen Positionen an den Ball, scheiterten jedoch knapp. Allerdings bekam auch Daniel Davari in dieser Phase etwas häufiger Arbeit.

Dennoch fiel der Ausgleich der Hausherren recht überraschend. Nach einem schnellen Kölner Konter war die RWE-Abwehr plötzlich entblößt. Den ersten Schussversuch konnte RWE-Torhüter Daniel Davari noch bravourös abwehren, gegen den Nachschuss von Rechtsverteidiger Jens Castrop (71.) war „Diva “ allerdings machtlos.

In der Schlussphase entwickelte sich weiterhin ein offener Schlagabtausch, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Nach Zlatko Janjic (für Simon Engelmann) wechselte RWE-Trainer Christian Neidhart auch noch Cedric Harenbrock (für Niklas Tarnat), Sascha Voelke (für Isaiah Young) und Erolind Krasniqi (für Oguzhan Kefkir) ein. Zum erlösenden Siegtreffer reichte es aber nicht mehr. Kurz vor dem Abpfiff mussten die mitgereisten RWE-Anhänger noch einmal tief durchatmen, als Sava-Arangel Cestic den Essener Kasten im Anschluss an einen Eckball nur knapp verfehlte.

Für RWE geht es in der Regionalliga West bereits am kommenden Mittwoch (27. Oktober) mit der nächsten Auswärtspartie weiter. Dann steht ab 19.30 Uhr die Nachholbegegnung vom 5. Spieltag bei der U23 von Fortuna Düsseldorf auf dem Programm. Das nächste Heimspiel steigt am Samstag, 30. Oktober, 14.00 Uhr, gegen Alemannia Aachen.

Stimmen zum Spiel

Wir haben eher zwei Punkte verloren, als einen gewonnen. Vor dem Gegentor hält „Diva“ den Ball zwar gut, es ist aber nicht so einfach, diese Offensive über 90 Minuten im Griff zu haben. Machen wir das 2:0, reden wir darüber nicht.

Christian Neidhart (Chef-Trainer RWE)

Das war ein hitziges Spiel mit vielen Torchancen auf beiden Seiten, in dem wir die drei Punkte leider nicht mitnehmen konnten. Die Kölner haben, so wie zweite Mannschaft nun einmal sind, viele gute Spieler in ihren eigenen Reihen.

Niklas Tarnat

Das Tor mache ich mit einer ordentichen Bewegung ganz gut. Mache ich den Elfmeter – der Torwart hält den gut -, ist Ruhe. So war es ein offenes Spiel und ein ziemlicher Schlagabtausch, den beide Mannschaften für sich hätten entscheiden können.

Simon Engelmann