Rot Weiss Ahlen – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Rot Weiss Ahlen

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Rot-Weiss Essen

Mi. 23.03. 19:30 Uhr

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Die Regionalliga-West-Saison 2021/2022 biegt in ihr letztes Drittel ein. Mit einer außerordentlichen Bilanz von 17 Siegen bei einer Niederlage und 2,43 Zählern im Schnitt hat Rot-Weiss Essen die Meisterschaft fest im Blick. Um in den ausstehenden Partien auf dem Platz noch mehr geben zu können, ist lautstarke Unterstützung von den Rängen gefragt. Für zwei Auswärts- und ein Heimduell sind Eintrittskarten aktuell erhältlich.

Zunächst empfängt Rot Weiss Ahlen am Mittwoch, den 02. März, RWE für ein Flutlichtspiel, Anstoß der Partie ist um 19.30 Uhr. Wer im Wersestadion dabei sein will, kann sich Stehplatzkarten zum Vollzahler-Preis von 13,50 Euro (ermäßigt: 11,50 Euro) sichern.

Anschließend steht am Samstag, den 05. März, die Heimpartie gegen den SV Lippstadt an (14.00 Uhr). Nach einem spannenden Hinspiel in Ostwestfalen, wird im Stadion an der Hafenstraße Stimmungs-Rückenwind benötigt. Verfügbar sind Eintrittskarten für die Sparkassen-, Rahn- sowie Stadtwerke-Essen-Tribüne.

Am Samstag, den 12. März, bittet Rot-Weiß Oberhausen zum Match. Der Reviernachbar rangiert zwar mit einem Spiel mehr insgesamt neun Zähler hinter Neidharts Rot-Weissen, dennoch liegt RWO in Schlagdistanz – entsprechend erwarten Fans beider Lager einen spannendes Duell. Erhältlich sind Stehplatz-Tickets zum Preis von 12,50 Euro (Kinder bis einschließlich 13: 5,50 Euro) sowie Sitzplatz-Tickets für 23 Euro. Eintrittskarten für Rollstuhl-Fahrer können zum Preis von 6,50 Euro erworben werden. Der Kauf von Sitzplatzkarten ist auf maximal zwei Tickets pro Person beschränkt.

Auswärts-Eintrittskarten können ausschließlich bar bezahlt werden. Tickets für das Spiel gegen den SV Lippstadt sind zusätzlich in allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Online-Ticketshop erhältlich.

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Ahlen empfängt RWE: Das letzte Duell der Hinrunde

Das Fußballjahr 2022 nimmt für den West-Regionalligisten Rot Weiss Ahlen erst nach und nach Fahrt auf: Durch zwei Absagen war die Winterpause für die Mannschaft von Trainer Andreas Zimmermann unfreiwillig verlängert worden. Außerdem konnte später auch das Heimspiel gegen die U23 des FC Schalke 04 wegen einer Sturmwarnung nicht stattfinden. Mit der schon dreimal verschobenen Partie vom 19. Spieltag gegen Rot-Weiss Essen, die eigentlich schon Anfang Dezember zum Abschluss der Hinserie stattfinden sollte, beginnt für die Ahlener am Mittwoch, 23. März, ab 19.30 Uhr eine Serie von vier englischen Wochen hintereinander, zumal die Münsterländer auch noch im Westfalenpokal dabei sind und im Halbfinale am Mittwoch, 6. April, ab 19.30 Uhr beim Ligakonkurrenten SV Rödinghausen antreten müssen.

Stürmisch geht es bei Rot Weiss Ahlen auch oft auf dem Platz zu. In den bisherigen 27 Partien mit RWA-Beteiligung fielen nicht weniger als 85 Treffer. In dieser Statistik rangiert der ehemalige Zweitligist im oberen Tabellendrittel. Die Verteilung – 38 Tore erzielten die Ahlener, 47 Treffer musste Rot Weiss hinnehmen – lässt allerdings bereits erahnen, dass es in der Tabelle der Regionalliga West derzeit nicht für einen Spitzenplatz reicht. Aus den 27 Begegnungen holten die Westfalen 33 Punkte, nach zuvor sechs sieglosen Spielen im Jahr 2022 konnte jedoch am vergangenen Wochenende der SC Wiedenbrück mit 1:0 bezwungen werden. Dennoch steht die Mannschaft von Trainer Zimmermann, der früher als Profi auch 105 Partien in der 2. Bundesliga absolviert hatte und unter anderem auch für RWE am Ball war, auf dem 14. Tabellenplatz.

Ähnlich sah es schon zu Saisonbeginn aus. Aus den ersten neun Spielen hatten die Ahlener nur einen Sieg geholt – bei allerdings auch nur drei Niederlagen. Ab Anfang Oktober schlug das Pendel aber häufiger zu Gunsten der Rot Weissen aus. In den elf Partien bis zur Winterpause sammelten die Ahlener 18 Zähler. Nach der noch anhaltenden Serie von sechs Spielen ohne Sieg ist das zwischenzeitliche Polster von acht Punkten auf die Abstiegszone jetzt aber wieder geschmolzen. Allerdings haben die Ahlener im Vergleich zu einigen Konkurrenten noch einige Spiele weniger absolviert.

Zur Erinnerung: In der letzten Saison hatten die Ahlener zwar ihr Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen dank eines Last-Minute-Treffers 2:1 gewonnen, aber dennoch erst im Schlussspurt durch vier Siege in Serie noch den Sprung vom Tabellenende auf den 18. Platz geschafft. Damit sicherten sie sich das Ticket für eine weitere Spielzeit in der West-Staffel der Regionalliga – wenn auch nur wegen des reduzierten Abstiegs aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie (kein Aufstieg aus den Oberligen).

Gleich zweimal knackte Rot Weiss Ahlen in dieser Saison sogar die Marke von acht Treffern in einem Spiel – beide Partien gegen U-Mannschaften gingen allerdings verloren. Gegen die U21 des 1. FC Köln gab es ein 2:6, bei der U23 des FC Schalke 04 ein 3:5. Nur zweimal fielen in einem Ahlener Duell der aktuellen Saison keine Tore. Am 2. Spieltag hatten sich die Rot Weissen im heimischen Stadion vom Wuppertaler SV 0:0 getrennt. Das Rückspiel war dagegen wieder torreich: Der WSV gewann 4:2. Die zweite torlose Begegnung war das Rückspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen (Hinspiel: 0:4).

Für die Treffer von Rot Weiss Ahlen war in dieser Saison am häufigsten ein Spieler verantwortlich, der erst nach dem Start in die neue Spielzeit verpflichtet worden war und der an der Hafenstraße noch gut bekannt ist: Angreifer Andreas Ivan. Der 27-jährige Offensivspieler, der in der Zentrale, aber auch auf dem linken Flügel einsetzbar ist, markierte bislang beachtliche zehn Treffer bei 19 Einsätzen. Erst Ende August war der gebürtige Rumäne vom Südwest-Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach nach Ahlen gewechselt. Auf dem zweiten Platz der internen Torschützenliste folgt Jan Holldack (früher unter anderem Wuppertaler SV) mit sieben Saisontoren bei 22 Partien.

Das RWE-Gastspiel im Ahlener Wersestadion ist in der Regionalliga West übrigens die einzige ausstehende Nachholpartie, die noch zur Hinrunde gehört. Kurios: Mit einem Sieg könnten die Rot-Weissen dabei – drei Tage nach dem kalendarischen Frühlingsanfang – inoffizieller Herbstmeister werden.

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0:2 in Ahlen: Erste RWE-Niederlage seit sieben Monaten

Das Wersestadion ist für Rot-Weiss Essen in der Regionalliga West offenbar kein gutes Pflaster. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach einer 1:2-Niederlage beim damaligen Tabellenletzten Rot Weiss Ahlen musste sich das Team von RWE-Trainer Christian Neidhart diesmal in einer zuvor gleich dreimal verschobenen Nachholpartie vom 19. Spieltag dem ehemaligen Zweitligisten 0:2 (0:0) geschlagen geben und damit einen Dämpfer im Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga hinnehmen.

Erstmals seit dem 2. Spieltag in dieser Saison (1:4 gegen den SV Straelen) oder seit mehr als sieben Monaten verließen die Rot-Weissen den Platz nach einem Ligaspiel wieder als Verlierer. Vor 1.908 Zuschauern trafen die Ahlener Defensivspieler Patrik Twardzik (63.) und Kevin Kahlert (78.) jeweils nach Eckbällen per Kopf für die Gastgeber, die ihren Vorsprung vor der Abstiegszone dank des achten Saisonsieges auf fünf Punkte vergrößerten.

Rios Alonso und Eisfeld zurück in der Startelf

Im Vergleich zum souveränen 3:0-Heimsieg gegen den KFC Uerdingen 05 hatte Christian Neidhart seine Startelf auf zwei Positionen geändert. Verteidiger José-Enrique Rios Alonso und Mittelfeldspieler Thomas Eisfeld kehrten für den angeschlagenen Marius Kleinsorge, der diesmal nicht im Kader stand, und Cedric Harenbrock, der auf der Bank Platz nahm, in die Anfangsformation zurück.

Verletzungsbedingt mussten neben Winter-Neuzugang Kleinsorge auch die beiden Rekonvaleszenten Kevin Holzweiler und Michel Niemeyer sowie Sascha Voelcke und Nils Kaiser passen. Dafür rückte U19-Torjäger Timur Mehmet Kesim in den Spieltag-Kader und kam in der zweiten Halbzeit als „Joker“ auch zu seinem zweiten Regionalliga-Spiel (nach einem Kurzeinsatz beim 4:1 gegen den VfB Homberg im April 2021).

Bei den Gastgebern fehlte unter anderem der frühere RWE-Offensivspieler Andreas Ivan, der sich schon seit einigen Wochen mit Oberschenkelbeschwerden herumplagt. Der 27-jährige Rumäne ist mit zehn Treffern nach nur 19 Einsätzen der erfolgreichste Ahlener Torschütze in dieser Saison.

„Isi“ Young verpasst Führung kurz vor der Pause

Die ersten Möglichkeiten hatten die Gäste aus Essen. So verpasste Felix Bastians eine Hereingabe von Sandro Plechaty nur knapp. Wenig später wurde ein erster Abschluss von Torjäger Simon Engelmann gerade noch zum Eckball abgewehrt. Aber auch die Ahlener versuchten, offensiv den einen oder anderen Akzent zu setzen.

Nach knapp 20 Minuten „brannte“ es erstmals vor beiden Toren und jeweils war José-Enrique Rios Alonso mittendrin. Zunächst scheiterte er an Ahlens Torhüter Kevin Harr, der zuvor eine Freistoßflanke von Thomas Eisfeld nicht festhalten konnte. Auf der Gegenseite musste Rios Alonso dann in höchster Not retten, nachdem sich Abwehr-Chef Daniel Heber und Torhüter Daniel Davari verschätzt hatten. Der RWE-Schlussmann und -Kapitän musste nach dieser Aktion verletzungsbedingt behandelt werden, konnte aber weiterspielen.

Auch in der Schlussphase der ersten Halbzeit gab es noch die eine oder andere gute Möglichkeit. So wollte Daniel Heber einen Eckball per Kopf im RWA-Kasten unterbringen, verpasste die Kugel aber knapp. Nur wenig später konnte Isaiah Young aus aussichtsreicher Position Ahlens Torhüter Kevin Harr nicht überwinden. Es war die bis dahin beste RWE-Tormöglichkeit. Daher blieb es bis zur Pause beim torlosen 0:0.

Ahlen trifft zweimal per Kopf – Tarnat mit Alu-Pech

Unmittelbar nach der Pause wurde Oguzhan Kefkir als zusätzlicher Offensivspieler für José-Enrique Rios Alonso eingewechselt. In der Abwehr stellte Christian Neidhart deshalb auf eine Viererkette (mit Sandro Plechaty, Daniel Heber, Felix Herzenbruch und Felix Bastians) um. Das zeigte schnell Wirkung, RWE bestimmte jetzt noch deutlicher das Geschehen.

Nach einer knappen Stunde Spielzeit gab es dann auch eine hochkarätige Doppelchance. Ein Abschluss von Simon Engelmann (nach Vorarbeit von Isaiah Young) wurde abgeblockt. Nach der folgenden Ecke kam Felix Herzenbruch zum Kopfball, scheiterte jedoch am gut reagierenden Kevin Harr. In Führung gingen jedoch die Gastgeber. Nach dem ersten Ahlener Eckball in diesem Spiel kam Patrik Twardzik völlig frei zum Kopf und nickte zum 1:0 ein (63.). RWE-Torhüter Daniel Davari war zuvor nicht an die Kugel herangekommen.

Die Rot-Weissen antworteten mit einer Drangperiode und der Einwechslung der beiden frischen Angreifer Zlatko Janjic und Timur Mehmet Kesim (für Thomas Eisfeld und Simon Engelmann), schrammten jedoch mehrfach am Ausgleich vorbei. Vor allem bei einem Aluminium-Treffer bei einem Freistoß von Niklas Tarnat und einer Großchance von Felix Bastians, der erneut von Kevin Harr scheiterte, hatten die RWE-Fans den Torschrei schon auf den Lippen.

Das zweite Tor fiel dagegen wieder auf der anderen Seite. Erneut nach einem Eckball stand diesmal Ahlens Kapitän Kevin Kahlert blank und traf ebenfalls per Kopf zum 2:0 (78.). Dabei blieb es auch bis zum Schlusspfiff, weil auch die letzten RWE-Angriffe erfolglos blieben. Kurz vor dem Abpfiff musste Felix Herzenbruch gegen den eingewechselten Bajrush Osmani nach einem Konter sogar noch den dritten RWA-Treffer verhindern.

Samstag in Wiedenbrück – Dann Pokal-Derby

Für Rot-Weiss geht es bereits am Samstag (26. März) ab 14 Uhr mit dem nächsten Auswärtsspiel weiter. Das Neidhart-Team gastiert dann beim SC Wiedenbrück, der im Hinspiel ein torloses Unentschieden erkämpft hatte, dabei allerdings auch von einer frühen Roten Karte von RWE-Innenverteidiger Daniel Heber profitierte.

Danach hat RWE innerhalb weniger Tage zweimal Heimrecht. Am Dienstag (29. März) ab 19.30 Uhr gastiert der benachbarte Niederrhein-Oberligist Spvg Schonnebeck im Viertelfinale um den Niederrheinpokal im Stadion an der Hafenstraße, nachdem sich die beiden Vereine auf einen Heimrechttausch verständigt haben. Nur drei Tage später (Freitag, 1. April, 19.30 Uhr) endet die nächste englische Woche mit dem Ligaspiel gegen die U 21 des 1. FC Köln. 

Stimmen zum Spiel

Die Niederlage ist total ärgerlich und selbst verschuldet. In drei Tagen haben wir die Chance, es besser zu machen. Wenn man gewinnt, ist immer alles gut, aber nach solchen Spielen wie heute zeigt sich, ob wir eine Mannschaft sind. Da müssen wir am Samstag eine Reaktion zeigen.

Felix Bastians (Spieler RWE)

Wir hatten wenige Möglichkeiten im letzten Drittel und wenig Tiefe in der 1. Halbzeit. Nach der Pause waren wir druckvoller, haben aber dann beide Ecken schlecht verteidigt. Wenn man in so einem Spiel kein Tor erzielt, muss am Ende zumindest hinten die Null stehen.

Christian Neidhart (Chef-Trainer RWE)

Wir sind nicht richtig ins Spiel gekommen. Bei beiden Ecken wurde ich festgehalten, der Schiedsrichter hat es aber anders bewertet. Das ist auch okay. Ich möchte keine Ausreden suchen und nehme das auf meine Kappe.

Daniel Davari (Torhüter RWE)