Rot-Weiss Essen – Rot-Weiss EssenFortuna Düsseldorf U23 – Rot-Weiss Essen

Rot-Weiss Essen

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Fortuna Düsseldorf U23

So. 06.02. 14:00 Uhr

4 - 1

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Eine kurzfristige Änderung der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) erlaubt es Rot-Weiss Essen, das Regionalliga-West-Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf II am kommenden Sonntag, den 06. Februar (14.00 Uhr), mit maximal 10.000 Zuschauern zu begehen. Im Stadion gilt die 2G+-Regelung, auch die WAZ-Westkurve und damit Stehplätze sind geöffnet. Saisonticket-Halter kommen mit ihrer Plastik-Dauerkarte ins Stadion, die bereits von der Verlosung ausgegebenen Tageskarten sind hinfällig. Fans müssen zudem durchgängig eine Maske tragen.

Nach der 2G+-Regelung dürfen Personen ab 16 Jahren das Stadion betreten, die in Verbindung mit einem amtlichen Lichtbildausweis einen Nachweis über einen der folgenden Fälle erbringen können:

  • Doppelte Impfung sowie ein höchstens 24 Stunden altes negatives Antigen-Schnelltests-Ergebnis oder höchstens 48 Stunden altes negatives PCR-Test-Ergebnis
  • Dreifache Impfung („Geboosterte“)
  • Doppelte Impfung, die mehr als 14 aber weniger als 90 Tage zurück liegt  („frisch Geimpfte“)
  • Positiver PCR-Test und eine Impfung vor oder nach dem Positivergebnis („geimpfte Genesene“)
  • Positiver PCR-Test, minimal 27 Tage, maximal 90 Tage alt („frisch Genesene“)

Entsprechende Impfnachweise werden am Stadioneingang digital kontrolliert. Rot-Weiss Essen empfiehlt die Nutzung der CovPass- bzw. Corona-Warn-App. Auch der Zutritt mit dem Impfbuch ist möglich.

Für Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen und dies mit einem ärztlichen Attest nachweisen können, gilt ebenso wie für Kinder unter 16 Jahren weiterhin die 3G-Regelung. Entsprechende Fans müssen beim Stadionzutritt einen maximal 24 Stunden alten negativen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test in Verbindung mit ihrem Personalausweis vorweisen. Kinder unter 6 Jahren müssen keinen Testnachweis erbringen, Kinder ab dem Schuleintrittsalter schon.

Maskenpflicht

Auf dem gesamten Stadiongelände gilt eine durchgängige Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske – auch am eigenen Platz.

Die von Rot-Weiss Essen für das Regionalliga-Spiel durchgeführte Verlosung ist als hinfällig zu betrachten. Zum Zutritt zum Stadion wird die Dauerkarte benötigt.

Für Dauerkarteninhaber erlischt aufgrund der Wiederzulassung von Zuschauer das Recht, den Stream kostenfrei zu nutzen. Wer jedoch nicht die 2G+-Regelung erfüllt, hat bis spätestens Freitag, 15.00 Uhr, die Gelegenheit, sein Saisonticket im Fanshop an der Hafenstraße umzutauschen. Im Gegenzug gewährt Rot-Weiss Essen einen kostenfreien Livestream-Zugang.

Vorverkauf freigeschaltet

Unter Berücksichtigung der neuen Vorgaben kann RWE auch einen freien Vorverkauf für alle Sitzplatz-Tribünen starten. Ab 14.00 Uhr sind Eintrittskarten im Online-Ticketshop sowie im Fanshop an der Hafenstraße und in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Der stationäre Vorverkauf im Fanshop an der Hafenstraße läuft zunächst bis Freitag, 18.00 Uhr. Zu einer möglichen Tageskassen-Öffnung informiert Rot-Weiss Essen in den morgen erscheinenden Fan-Hinweisen.

LOBINGER UND OBERDORF ALS VORBILD

Nächster Gegner: U23 von Fortuna Düsseldorf bereitet Talente auf Profifußball vor.

Fortuna-Düsseldorf-Spieler Lex Tyger-Lobinger im Zweikamp mit Felix Herzenbruch.
Lex Tyger-Lobinger (l.), hier im Zweikampf mit RWE-Verteidiger Felix Herzenbruch, kommt auf 36 Einsatzminuten für das Zweit-Bundesliga-Team der Düsseldorfer. (Foto: Endberg)

Die U23 von Fortuna Düsseldorf will auch im neuen Jahr 2022 wieder Spieler an den eigenen Profikader heranführen. Mit einiger „Verspätung“ aufgrund mehrerer corona-bedingter Ausfälle starten die Fortuna-Talente erst in dieser Woche in den Saisonendspurt in der Regionalliga West. Am Sonntag, 14.00 Uhr, wollen die Düsseldorfer im Gastspiel beim Spitzenreiter Rot-Weiss Essen mit einer guten Leistung auf sich aufmerksam machen.

Ein Beispiel für eine positive Entwicklung bei der Fortuna ist Lex-Tyger Lobinger. Der Sohn des früheren Weltklasse-Stabhochspringers Tim Lobinger erhielt im Sommer beim Zweitligisten aus der Landeshauptstadt von NRW seinen ersten Profivertrag. Der Angreifer, der zuvor für die U23 des Traditionsvereins in der Regionalliga West auflief, war bereits in den letzten Monaten der abgelaufenen Saison 2020/2021 Bestandteil des Profikaders und feierte im Mai sein Debüt in der 2. Bundesliga. Mittlerweile läuft das Arbeitspapier des 22-Jährigen, der in wenigen Tagen seinen 23. Geburtstag feiert, bis zum 30. Juni 2023.

Der gebürtige Bonner Lex-Tyger Lobinger war 2019 von der SG Wattenscheid 09 zur U23 der Fortuna Düsseldorf gewechselt. In den letzten beiden Spielzeiten kam der Offensivspieler in 48 Partien in der Regionalliga West zum Einsatz und erzielte dabei elf Tore. Auch in der laufenden Spielzeit sammelte Lobinger Wettkampfpraxis in der zweiten Mannschaft, traf bei sieben Regionalliga-Einätzen siebenmal und schnürte unter anderem beim 3:3 im Hinspiel gegen Rot-Weiss Essen einen Doppelpack.

In dieser Saison kommt Lobinger – bislang ausschließlich als Einwechselspieler – auf sieben Kurz-Einsätze im Profikader der Rot-Weißen. Allerdings erlebte der Angreifer in der noch jungen Spielzeit auch schon einen Rückschlag. Im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (2:3) hatte er sich nach seiner Einwechslung die Nase gebrochen. Nach seiner Verletzung stellte Lobinger wieder in der Regionalliga seinen Torriecher unter Beweis.

Dass der Weg nicht ausschließlich im Talentalter nach oben führen kann, hat der bisherige U23-Leistungsträger Tim Oberdorf bewiesen. Die laufende vertragliche Vereinbarung zwischen dem Verein und dem 25-jährigen Abwehrspieler war Anfang Dezember vorzeitig verlängert und in seinen ersten Profivertrag (bis 2024) umgewandelt worden. Bis Anfang Oktober war Oberdorf noch fast ausschließlich bei Fortuna Düsseldorf in der Regionalliga zum Einsatz gekommen. Insgesamt kann der Innenverteidiger auf neun Zweitliga-Partien zurückblicken.

Der gebürtige Hagener Tim Oberdorf spielte in seiner Jugend für den TuS Ennepetal und die TSG Sprockhövel, von der er im Sommer 2019 in die U23 der Fortuna wechselte. Der 25-Jährige wurde im Laufe der letzten zweieinhalb Spielzeiten Kapitän von Fortunas Regionalliga-Mannschaft. „Tim Oberdorf ist ein athletischer Abwehrspieler mit tollem Charakter, dazu sehr lernwillig“, lobte der inzwischen freigestellte Ex-Sportvorstand Uwe Klein bei der Vertragsunterzeichnung. „Er hat seine Chance beherzt genutzt und gezeigt, dass er in der 2. Bundesliga seinen Mann stehen kann. Diese Entwicklung haben wir mit dem neuen Vertrag jetzt auch dokumentiert.“

Aber auch von außen holte sich die zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf Verstärkungen dazu, um für den Saisonendspurt gerüstet zu sein. Erst am letzten Tag der Winter-Transferperiode gaben die Düsseldorfer die Verpflichtungen von Außenbahnspieler Patrick Sussek (FC Ingolstadt 04 II) und Innenverteidiger Niko Vukancic (HSC Hannover) bekannt. Außerdem holte die Fortuna in diesem Winter Mittelfeldspieler Kevin Brechmann vom Niederrhein-Oberligisten VfB Hilden. Alle drei Zugänge könnten beim Gastspiel im Stadion an der Hafenstraße im Kader von U23-Trainer Nico Michaty stehen.

Emotionale Schlussmomente!

Rot-Weiss Essen bleibt in der Regionalliga West auf Kurs in Richtung Meisterschaft. Das Team von Trainer Christian Neidhart landete am 24. Spieltag nach einem großen Kampf einen 4:1 (1:0)-Heimsieg gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf und kam dem ersehnten Aufstieg in die 3. Liga einen weiteren Schritt näher. Der Vorsprung vor dem ersten Verfolger SC Preußen Münster wuchs auf fünf Punkte an. Linksverteidiger Felix Bastians (35.) brachte den Spitzenreiter vor 7.634 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße in der ersten Halbzeit 1:0 in Führung. Der eingewechselte Marcel Mansfeld (63.) glich nach der Pause für die Fortuna aus. Obwohl die Essener ab der 66. Minute nach der Gelb-Roten Karte wegen wiederholten Foulspiels für Mittelfeldspieler Luca Dürholtz in Unterzahl spielen mussten, erkämpften sie mit großer Leidenschaft noch den erhofften Dreier. Innenverteidiger Felix Herzenbruch (75.), Flügelstürmer Isaiah Young (88.) und der eingewechselte Winter-Neuzugang Thomas Eisfeld (90.+3) bei seinem Einstand sorgten für Riesenjubel beim Ligaprimus. Die Rot-Weissen bauten ihre Erfolgsserie auf 20 Partien ohne Niederlage aus. „Für uns war es wichtig, den Spieltag trotz der schwierigen Bedingungen durchzuziehen. Heute war der perfekte Tag für Hafenstraßen-Fußball. Wie die Mannschaft diesen Sieg unbedingt wollte, da ziehe ich den Hut vor“, war Chef-Trainer Christian Neidhart nach dem Spiel stolz auf sein Team.

Startelf mit Krasniqi für gesperrten Rios Alonso
Im Vergleich zur ersten Partie nach der Winterpause gegen den Wuppertaler SV (2:1) nahm Christian Neidhart nur eine Veränderung an seiner Anfangsformation vor. Für José-Enrique Rios Alonso, der wegen der fünften Gelbe Karte passen musste, lief Erolind Krasniqi von Beginn an auf. Er hatte beim 3:3 im Hinspiel mit einem sehenswerten Schuss den Treffer zum Endstand erzielt.

Vor Torhüter und Kapitän Daniel Davari hatte Neidhart in der Abwehr eine Viererkette mit Sandro Plechaty, Daniel Heber, Felix Herzenbruch und Felix Bastians formiert. Im zentralen Mittelfeld zogen Luca Dürholtz und Niklas Tarnat die Fäden und in der Offensive unterstützten Isaiah Young, Cedric Harenbrock und Erolind Krasniqi Torjäger und Mittelfeldstürmer Simon Engelmann.
Die drei Winter-Neuzugänge Thomas Eisfeld (zuletzt VfL Bochum), Marius Kleinsorge (vom 1. FC Kaiserslautern) und Fabian Rüth (TSG Hoffenheim) nahmen zunächst auf der Bank Platz. Für Eisfeld, war es die Premiere an der Hafenstraße. Er wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt und glänzte auf Anhieb als Vorbereiter und Torschütze.

Bastians nach Flanke von Dürholtz zur Stelle
Auf dem vom stundenlangen Dauerregen aufgeweichten Rasen an der Hafenstraße lieferten sich die beiden Mannschaften bei schwierigen Bedingungen von Beginn an packendes und intensives Duell. Bei zahlreichen Aktionen spielte aber auch der Zufall eine entscheidende Rolle. Immer wieder blieb der Ball in einer der vielen Pfützen liegen.

Die Rot-Weissen versuchten alles, um das Geschehen auf dem Platz unter Kontrolle zu bekommen. Das gelang jedoch zunächst nicht allzu oft. Die erste richtig gute Chance hatten die Düsseldorfer, als ihr Routinier Oliver Fink aus kurzer Entfernung zum Kopfball kam, den Essener Kasten jedoch knapp verfehlte.
Auf der Gegenseite musste Fortuna-Torhüter Franz Langhoff nach 34 Minuten erstmals eingreifen, als Simon Engelmann aus spitzem Winkel abzog und Langhoff per Fußabwehr rettete. Nur Sekunden später lag der Ball dann aber im Netz. Die Rechtsflanke von Luca Dürholtz beförderte der ebenfalls aufgerückte Felix Bastians, der schon gegen den WSV einen Treffer beigesteuert hatte, zum 1:0 über die Linie (35.). Nur wenig später hatte Simon Engelmann, nach Vorarbeit von Sandro Plechaty, die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Die Fortuna klärte jedoch auf der Torlinie.

Eisfeld bei Premiere gleich Vorbereiter und Torschütze
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Christian Neidhart mit Zlatko Janjic einen frischen Angreifer ein. Erolind Krasniqi blieb dafür in der Kabine. Die Düsseldorfer hatten erneut die erste gute Tormöglichkeit. Tim Köther schoss von der Strafraumgrenze am RWE-Tor vorbei. Mit ihrer zweiten Chance kamen die Gäste dann zum Ausgleich. Nach einem Freistoß nutzte der erst kurz zuvor eingewechselte Marcel Mansfeld eine Unachtsamkeit in der Essener Defensive und schob die Kugel zum 1:1 ins leere Tor (63.).

Ab der 66. Minute mussten die Rot-Weissen in Unterzahl spielen. Luca Dürholtz, der schon in der ersten Halbzeit die Gelbe Karte gesehen hatte, rutschte auf dem tiefen Geläuf eher erst in den Ball und anschließend unglücklich in seinen Gegenspieler, sah dennoch von Schiedsrichter Niklas Dardenne die Gelb-Rote Karte. Neidhart dazu nach dem Spiel: „Für mich war es keine gelb-rote Karte. Luca spielt den Ball, ich hatte eine gute Sicht.“

Auch mit einem Mann weniger auf dem Feld zeigten die Gastgeber jedoch eine herausragende Energieleistung – und wurden dafür belohnt. Einen Eckball von Neuzugang Thomas Eisfeld köpfte Innenverteidiger Felix Herzenbruch wuchtig in die Maschen – 2:1 (75.). Das Stadion an der Hafenstraße bebte, der Jubel kannte keine Grenzen. In den Schlussminuten schraubten „Isi“ Young (88.), der ein sehenswertes Solo erfolgreich abschloss, und Thomas Eisfeld (90.+3) das Ergebnis noch in die Höhe.

Nächstes Ligaspiel am 12. Februar beim VfB Homberg
Schon in sechs Tagen wartet auf RWE das nächste Ligaspiel. Am Samstag, 12. Februar, 14.00 Uhr, ist die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart beim abstiegsbedrohten VfB Homberg zu Gast. Dort darf Abwehrspieler José-Enrique Rios Alonso nach abgesessener Gelbsperre wieder eingesetzt werden. Dafür fehlen jetzt Rechtsverteidiger Sandro Plechaty (fünfte Gelbe Karte) und Mittelfeldspieler Luca Dürholtz (Gelb-Rot-Sperre).

Für die Rot-Weissen ist die Partie in Duisburg der Auftakt zu intensiven Wochen. Ebenfalls noch in diesem Monat stehen das Spitzenspiel gegen den SC Preußen Münster (20. Februar), das Niederrheinpokal-Spiel beim VfR Krefeld-Fischeln (23. Februar) und das Revierderby bei der U 23 des FC Schalke 04 (26. Februar) auf dem Programm.

Stimmen zum Spiel

Für uns war es wichtig, den Spieltag trotz der schwierigen Bedingungen durchzuziehen. Heute war der perfekte Tag für Hafenstraßen-Fußball. Wie die Mannschaft diesen Sieg unbedingt wollte, da ziehe ich den Hut vor.

Christian Neidhart (Chef-Trainer RWE)

Das war ein schwieriges Spiel! Platz und Wetter waren schlecht, wir haben aber die ganze Zeit gekämpft, gearbeitet und alles gegeben.

Zu seinem Tor: Ich habe den Ball angenommen, gesehen, dass alle hinter mir waren und dann habe ich einfach nur zu mir gesagt – obwohl ich nicht mehr viel Kraft hatte – ‚Lauf, Isi‘!

Isaiah Young (Angreifer und Torschütze RWE)

Das war ein Traum-Einstand, den ich mir so nicht hätte ausmalen können. Assist und Tor auf einmal ist einfach wunderschön – das wird mir Auftrieb geben. Und das alles, obwohl ich noch nicht bei 100% bin!

Zum Spielverlauf: Es ist Wahnsinn, wie wir nach der roten Karte zurückgekommen sind. Ich freue mich einfach für die Leute, die im Stadion waren.

Thomas Eisfeld (Mittelfeldspieler und Torschütze RWE)

Das Ergebnis hört sich sehr deutlich an – so deutlich war es aber nicht. Ein enges Spiel mit außergewöhnlichen Witterungs- und Platzverhältnissen. Es war schwer möglich Fußball zu spielen – beide Teams haben die Situation dennoch gut angenommen.

Die gelb-rote Karte hat uns nicht gut getan. Dass noch das dritte und vierte Tor fällt, spricht für die individuelle Qualität von RWE.

Nico Michaty (Trainer Fortuna Düsseldorf)