Rot-Weiß Oberhausen – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Rot-Weiß Oberhausen

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Rot-Weiss Essen

Di. 05.04. 19:30 Uhr

1 - 1

1 - 0

TicketsSpielberichtStimmenGegnerinfos

Die Regionalliga-West-Saison 2021/2022 biegt in ihr letztes Drittel ein. Mit einer außerordentlichen Bilanz von 17 Siegen bei einer Niederlage und 2,43 Zählern im Schnitt hat Rot-Weiss Essen die Meisterschaft fest im Blick. Um in den ausstehenden Partien auf dem Platz noch mehr geben zu können, ist lautstarke Unterstützung von den Rängen gefragt. Für zwei Auswärts- und ein Heimduell sind Eintrittskarten bereits im Fanshop an der Hafenstraße erhältlich.

Zunächst empfängt Rot Weiss Ahlen RWE am Mittwoch, den 02. März, für ein Flutlichtspiel, Anstoß der Partie ist um 19.30 Uhr. Wer im Wersestadion dabei sein will, kann sich Stehplatzkarten zum Vollzahler-Preis von 13,50 Euro (ermäßigt: 11,50 Euro) sichern.

Anschließend steht am Samstag, den 05. März, die Heimpartie gegen den SV Lippstadt an (14.00 Uhr). Nach einem spannenden Hinspiel in Ostwestfalen, wird im Stadion an der Hafenstraße Stimmungs-Rückenwind benötigt. Verfügbar sind Eintrittskarten für die Sparkassen-, Rahn- sowie Stadtwerke-Essen-Tribüne.

Am Samstag, den 12. März, bittet Rot-Weiß Oberhausen zum Match (14.00 Uhr). Der Reviernachbar rangiert zwar mit einem Spiel mehr insgesamt neun Zähler hinter Neidharts Rot-Weissen, dennoch liegt RWO in Schlagdistanz – entsprechend erwarten Fans beider Lager einen spannendes Duell. Erhältlich sind Stehplatz-Tickets zum Preis von 12,50 Euro (Kinder bis einschließlich 13: 5,50 Euro) sowie Sitzplatz-Tickets für 23 Euro. Eintrittskarten für Rollstuhl-Fahrer können zum Preis von 6,50 Euro erworben werden. Der Kauf von Sitzplatzkarten ist auf maximal zwei Tickets pro Person beschränkt.

Auswärts-Eintrittskarten können ausschließlich bar bezahlt werden. Tickets für das Heimduell gegen den SV Lippstadt sind zusätzlich in allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Online-Ticketshop erhältlich.

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Intensives Revierderby ohne Sieger!

Im Kampf um die Meisterschaft in der Regionalliga West und den Aufstieg in die 3. Liga hält Rot-Weiss Essen mit Rot-Weiß Oberhausen einen der hartnäckigen Verfolger weiter auf Distanz. In einer Nachholpartie vom 29. Spieltag trennten sich die beiden Traditionsklubs im Oberhausener Stadion Niederrhein – wie schon im Hinspiel an der Hafenstraße – erneut 1:1 (1:0). RWO blieb durch das Remis vor 9.128 Zuschauern zwar zum zehnten Mal hintereinander ungeschlagen, liegt aber weiterhin sieben Punkte hinter den Essenern. In der Schlussphase der ersten Halbzeit hatte Abwehrspieler Pierre Fassnacht (39.) die Oberhausener in Führung gebracht. Kurz nach der Pause glich RWE-Torjäger Simon Engelmann (54.) mit seinem 20. Saisontreffer aus. Damit blieb ein packendes und intensives Derby ohne Sieger. Das Fazit von RWE-Chef-Trainer Christian Neidhart: „Wir hatten in der ersten Halbzeit vier Hundertprozentige – da musst du einfach führen! Mit dem ersten Schuss, den RWO auf das Tor bringt, liegen wir dann zurück. In der zweiten Halbzeit war das Spiel nicht mehr ganz so eindeutig. Wir haben mutig gewechselt, alles nach vorn geworfen – aber es hat nicht gereicht.“

Die beiden ehemaligen Bundesligisten nutzten das Nachbarschaftsduell auch dazu, um ein deutliches Zeichen für den Frieden zu senden. Statt in den gemeinsamen Vereinsfarben Rot und Weiß liefen beide Teams in den Nationalfarben der Ukraine auf. Während Rot-Weiß Oberhausen das Spiel in blauen Trikots, Hosen und Stutzen bestritt, trugen die RWE-Kicker ein komplett gelbes Spieloutfit. Die Rückennummern, Namenszüge und Sponsorenlogos waren in Blau gehalten.

Kleinsorge rückt für Kefkir in Anfangsformation
Im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen die U21 des 1. FC Köln hatte Christian Neidhart seine Anfangsformation lediglich auf einer Position verändert. Für Oguzhan Kefkir stürmte Marius Kleinsorge auf dem rechten Flügel. Für den Winter-Neuzugang vom Drittligisten 1. FC Kaiserslautern, der gegen Köln als Einwechselspieler den Treffer zum Endstand erzielt hatte, war es der dritte Startelf-Einsatz.

Erstmals im rot-weissen Kader stand Torhüter Raphael Koczor. Der 33-Jährige, der vor Saisonbeginn vom Südwest-Regionalligisten TSV Steinbach Haiger an die Hafenstraße gewechselt war, vertrat auf der Bank Kapitän Daniel Davari, der krankheitsbedingt fehlte und damit das Duell mit seinem früheren Verein verpasste. Mit den beiden Abwehrspielern Felix Herzenbruch und Daniel Heber sowie Torjäger Simon Engelmann gehörten aber immer noch drei ehemalige Oberhausener zum RWE-Team. Auf der Gegenseite liefen mit RWO-Kapitän Jerome Propheter, Mittelfeldspieler Jan-Lucas Dorow und Angreifer Sven Kreyer ebenfalls drei frühere Essener für die „Kleeblätter“.

RWE überlegen – Aber Fassnacht trifft für RWO
Schon in der ersten Halbzeit waren die Gäste von der Hafenstraße das überlegene Team, hatten auch die besseren Tormöglichkeiten. So lief Rechtsverteidiger Sandro Plechaty nach gut 20 Minuten plötzlich frei auf das Oberhausener Tor zu, konnte Schlussmann Justin Heekeren jedoch nicht überwinden. Auch Simon Engelmann kam zum einen oder anderen Abschluss, war allerdings noch nicht zwingend.

In der 37. Minute hatte Mittelfeldspieler Thomas Eisfeld die bis dahin beste Chance des Spiels. Nach einer Flanke von Isaiah Young kam der 29-Jährige zum Kopfball, beförderte die Kugel jedoch aus etwa fünf Metern am Oberhausener Kasten vorbei.

Wesentlich effektiver präsentierten sich zunächst die Hausherren, die gleich mit ihrer ersten vielversprechenden Aktion in Führung gingen. Mit einem Distanzschuss aus 20 Metern markierte Linksverteidiger Pierre Fassnacht (39.) sein erstes Saisontor. Noch vor der Pause hatte Marius Kleinsorge nach Zuspiel von Simon Engelmann die große Chance zum Ausgleich, scheiterte jedoch ebenfalls am gut aufgelegten Justin Heekeren.

Engelmann trifft mit vollem Risiko zum Ausgleich
Im zweiten Durchgang mussten die zahlreichen mitgereisten RWE-Fans nicht lange auf den erlösenden Ausgleich warten. Wieder einmal war es Torjäger Simon Engelmann, der eine Flanke mit vollem Risiko direkt nahm und die Kugel unhaltbar in die Maschen beförderte – 1:1 (54.). Für „Engel“ war es bereits der 20. Saisontreffer.

Danach entwickelte sich ein noch intensiveres Derby und ein offener Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Jakob Golz war gegen Sven Kreyer auf dem Posten, ein Kopfball des eingewechselten Hüseyin Bulut ging drüber und Daniel Heber klärte stark gegen Shaibou Oubeyapwa. Auf der Gegenseite wäre Oberhausens Fabian Holthaus fast ein Eigentor unterlaufen.

Im weiteren Spielverlauf brachte Christian Neidhart mit den Einwechslungen von Oguzhan Kefkir (für Markus Kleinsorge), Cedric Harenbrock (für Thomas Eisfeld), Zlatko Janjic (für Luca Dürholtz) und Erolind Krasniqi (für Isaiah Young) gleich vier frische Offensivspieler, um den wichtigen Derbysieg zu erzwingen. Es blieb jedoch beim 1:1.

Vierte englische Woche endet Sonntag im Tivoli-Stadion
Jetzt gilt es den Blick nach vorn zu richten, weiß auch Neidhart: „Schließen wir diese Englische Woche mit Köln, Oberhausen und Aachen mit sieben Punkten ab, ist alles okay. Jetzt haben wir vier Tage uns zu erholen und am Tivoli anzugreifen.“ Für Rot-Weiss geht es am Sonntag (10. April, 14.00 Uhr) mit dem Traditionsklassiker gegen Aachen weiter.

Danach hat das Neidhart-Team erstmals wieder etwas länger Zeit, sich auf das nächste Pflichtspiel vorzubereiten. Am Karsamstag, 16. April, ist ab 15.30 Uhr die U23 von Borussia Mönchengladbach im Stadion an der Hafenstraße zu Gast.

Stimmen zum Spiel

Wir hatten in der ersten Halbzeit vier Hundertprozentige – da musst du einfach führen! Mit dem ersten Schuss, den RWO auf das Tor bringt, liegen wir dann zurück.

In der zweiten Halbzeit war das Spiel nicht mehr ganz so eindeutig. Wir haben mutig gewechselt, alles nach vorn geworfen – aber es hat nicht gereicht.

Wir haben gesagt: Schließen wir diese Englische Woche mit Köln, Oberhausen und Aachen mit sieben Punkten ab, ist alles okay. Jetzt haben wir vier Tage uns zu erholen und am Tivoli anzugreifen.

Christian Neidhart (Chef-Trainer RWE)

Wir waren die klar bessere Mannschaft, müssen aber nur sehen, dass wir bei allen Chancen die Tore erzielen. Mit einem einzigen Schuss macht RWO dann das 1:0 – das war zu einfach und ärgert uns!

Oberhausen war in der zweiten Halbzeit nach Kontern sehr gefährlich. Das ist aber manchmal so, wenn man probiert anzugreifen und zu gewinnen.

Daniel Heber (Abwehrspieler RWE)