"Heute hat einfach das Tor gefehlt"

Die Stimmen zum Spiel gegen Fortuna Düsseldorf II.

Ohne Glück vor dem gegnerischen Tor: Kamil Bednarski

.Benjamin Baier: "Heute hat einfach das Tor gefehlt. Ich denke in der zweiten Halbzeit waren wir am Drücker und spielen nur auf ein Tor. Aber der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Einmal war er drin, ich weiß nicht, warum der Pfiff dann so spät kommt. Aber im Endeffekt müssen wir uns vorwerfen, dass wir erst in der zweiten Hälfte den Druck richtig hochgehalten haben. In der ersten Halbzeit hat uns da die Aggressivität gefehlt, nach einem Ballverlust mit alle Mann aggressiver gegen den Ball zu arbeiten. Im Endeffekt stehen wir jetzt mit einem Punkt da, das ist schon enttäuschend."

Kamil Bednarksi: "Bei so einem Spiel ist es als Spieler wichtig, immer noch dran zu glauben und das haben wir alle gemacht. Aber trotzdem hat es nicht geklappt. Der Ball ist im Fünfer immer wieder von einem Fuß oder Knie abgeprallt und im Aus gelandet. Dann ist der Ball einmal drin und dann wird das abgepfiffen. In der zweiten Halbzeit haben wir das gut gemacht und wenn wir so weiter spielen, haben wir auch irgendwann wieder das Glück auf unserer Seite."

Taskin Aksoy (Chef-Trainer Fortuna Düsseldorf U23): "Das ist jetzt  ein fünfter Auftritt hier im Stadion Essen und es ist das erste Mal, dass wir einen Punkt nach Hause fahren dürfen. Ich glaube auch, dass der Punkt nicht unverdient ist, aufgrund der Leidenschaft die wir gezeigt haben. In der ersten Halbzeit haben wir gut verteidigt und die Räume eng gemacht. In der zweiten Halbzeit wurde der Druck dann immer größer mit den vielen langen Bällen in den Strafraum. Aber im Endeffekt sind wir sehr zufrieden und nehmen das 0:0 sehr gerne mit."

Sven Demandt (Chef-Trainer RWE): Ich glaube das war ein Spiel, was wir schon ein paar Mal hier erlebt haben – mit vielen Möglichkeiten von uns. Die erste Halbzeit haben wir nicht gut gespielt. Wir waren nicht aggressiv genug, haben kein gutes Positionsspiel gehabt und haben uns auch nicht genug Torchancen rausgespielt. Die zweite Hälfte war da ganz anders, da hatten wir dann genügend Möglichkeiten. Wir haben vier, fünf Möglichkeiten, aus denen wir unter normalen Umständen ein Tor machen – das haben wir heute leider nicht gemacht. Aber trotzdem fand ich die zweite Halbzeit richtig gut, weil wir da griffiger waren und die Zweikämpfe gewonnen haben. Aber uns hat heute einfach das Tor gefehlt, deshalb müssen wir leider mit dem Unentschieden und dem Punkt dann irgendwo leben.