Nächster Gegner: Velbert setzt auf Erfahrung

Mit breiter Brust blickten die Velberter auf die Partie am 5. März an der Hafenstraße. Nach dem 26. Spieltag lag der Aufsteiger voll im Soll und schien sich zielsicher in Richtung Nichtabstieg zu bewegen, während die Rot-Weissen nach einem 1:1-Unentschieden gegen Wegberg-Beek einen herben Rückschlag zu verdauen hatten. Zum heutigen Nachholspiel anderthalb Monate später haben sich die Vorzeichen etwas verändert.

Im Hinspiel setzten sich die Rot-Weissen mit 1:0 in Velbert durch. (Foto: Rotzoll)

Fünf Niederlagen in Folge führten in Velbert schließlich zur Trennung von Chef-Trainer Andre Pawlak und auf Platz 16 der Regionalliga West. Neuer Mann an der Seitenlinie ist ein alter Bekannter: Michael Lorenz soll den drohenden Abstieg abwenden. Wichtig wären da natürlich drei Punkte bei einem direkten Konkurrenten wie RWE.

Im Abstiegskampf setzen die Velberter auf Erfahrung. Die Startelf gegen Rot-Weiß Oberhausen in der vergangenen Woche hatte nicht nur ein stolzes Durchschnittsalter von 27,4 Jahren, sondern auch geballte Regionalliga-Erfahrung zu bieten. Spieler wie Schultens, Schlösser und Toumanan kommen alle auf über 140 Spiele in der Regionalliga und Akteure wie Andersen und Dogan können in ihrer Vita sogar das eine oder andere Bundesliga-Spiel vorweisen. Die Qualität die Liga zu halten scheint also durchaus vorhanden.

Auf RWE-Seite muss Chef-Trainer Sven Demandt für die Partie gegen den Aufsteiger auf Patrick Huckle verzichten. Der Routinier zog sich unter der Woche im Training einen Faserriss zu und fällt dementsprechend aus. Dafür rückt der zuletzt gesperrte Leon Binder wieder zurück in den RWE-Kader.