Nächster Gegner: Wieder nicht der große Wurf

Das nächste Auswärtsspiel am Ostermontag führt unsere Rot-Weissen am Ostermontag (Anstoß: 14.00 Uhr) in den Sportpark Höhenberg zu Viktoria Köln. Einmal mehr sind die Domstädter mit höchstmöglichen Erwartungen in die Saison gestartet, nach 27 Spieltagen ist der Platz an der Sonne und die damit verbundene Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga aber weit entfernt.

Für den Aufstieg wurde bei Viktoria Köln zu selten gejubelt. (Foto: Funke Medien Fotopool)

Die Sportfreunde Lotte und insbesondere die Reservemannschaft der Mönchengladbacher Borussia fuhren deutlich konstanter ihre Punkte ein als die Elf von Coach Tomasz Kaczmarek. Dabei bleibt festzuhalten, dass die Kölner doch eigentlich über alle Qualitäten verfügen, die eine Aufstiegsmannschaft braucht. Sowohl in der Anzahl der geschossenen Tore als auch in der Anzahl der kassierten Gegentore befindet sich die Viktoria jeweils unter den Top Drei der Regionalliga West. Die mit Spielern wie David Jansen, Fatih Candan, Jules Schwadorf, Jules Reimerink, Mike Wunderlich und Ex-RWE-Akteur Sven Kreyer namhaft bestückte Offensive ist jederzeit für ein Tor gut. Und auch die Defensive ist mit schon höherklassig spielenden Akteuren wie Markus Brzenska, Michael Lejan oder Daniel Reiche herausragend besetzt. Jedoch tat sich die Kaczmarek-Elf gegen viele der „Kleineren“ sehr schwer.

Küsters muntert die Spieler zu Professionalität auf

So stehen beispielsweise gegen den Stadtnachbarn und Tabellenvorletzten FC Kray nur zwei Unentschieden in der Statistik. Motivation müssen die Kölner Spieler trotzdem an den Tag legen, denn: „Es gibt im Kader eine ganze Reihe von auslaufenden Verträgen. Nur wer nun weiter alles raushaut und seine Professionalität zeigt, hat hier eine Zukunft“, ließ der Sportliche Leiter Stephan Küsters jüngst verlauten.

Im Hinspiel bot unsere Mannschaft gegen das Team von Thomas Kaczmarek eine ordentliche Leistung. Vor gut 7.000 Zuschauern im Stadion Essen brachte Philipp Zeiger Rot-Weiss in der 55. Minute mit 1:0 in Führung. Rene Klingenburg glich in der 72. Minute wieder aus. Einer guten Leistung bedarf es sicherlich erneut, um aus dem rechtsrheinischen Köln am Montag mit Punkten an die Hafenstraße zurückzukehren. "Auch, wenn die Viktoria ihre eigenen Erwartungen in dieser Saison nicht erfüllen konnte, verfügt die Mannschaft dennoch über eine überragende individuelle Qualität, die für jeden Gegner eine hohe Hürde darstellt. Vor allem in den Heimspielenhaben sie ihr Potenzial in dieser Spielzeit zumeist abrufen können. Entsprechend erwartet uns ein sehr heim- und spielstarker Gegner", so Jan Siewert über die anstehende Aufgabe. Um direkt hinterher zu schicken: "Trotzdem wollen wir auch in Köln etwas mitnehmen. Voraussetzung hierfür ist, dass wir über 90 Minuten eine konzentrierte Leistung abliefern. Gegen Verl haben wir einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Nun wollen wir weitere folgen lassen.“