Real Madrid auf den Spuren des „Mythos RWE“

40 Studenten der Real Madrid Graduate School waren gestern zu Besuch an der Hafenstraße.

Schon seit mehreren Jahren pflegt Rot-Weiss Essen eine Kooperation mit der BiTS Iserlohn. Gestern fanden im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und dem Traditionsverein 40 Studenten der Real Madrid Graduate School ihren Weg an die Hafenstraße.

Wenn man den Spuren des deutschen Fußballs folgen möchte, führt kein Weg an der Essener Hafenstraße und dem Traditionsverein, der dort zu Hause ist, vorbei – auch nicht, wenn man Real Madrid heißt. Um den Madrilenen die Fußballkultur von Rot-Weiss Essen nicht vorzuenthalten, war Real Madrid gestern zu Gast an der Hafenstraße und lauschte bei einer Stadionführung und einem Vortrag der Geschichte des Traditionsvereins.

Aber bevor jetzt das Bild von einem Cristiano Ronaldo oder einem Sergio Ramos vor Augen entsteht, die mit Kamera bestückt die Kabine unserer Jungs bewundern: Es handelte sich vielmehr sich um einen Besuch von Studenten des gemeinsamen Masterstudiengangs Sportmarketing der Real Madrid Graduate School sowie der Universidad Europea de Madrid im Rahmen einer Kooperation mit der BiTS Iserlohn.

Im Rahmen der Kooperation fanden insgesamt 40 Studenten und ein Dozent ihren Weg an die Hafenstraße. Insgesamt drei Stunden dauerte das Gastspiel, in denen den Studenten mehr und mehr klar wurde, dass sie nicht bei einem „gewöhnlichen“ Viertligisten zu Gast sind. Bei einem Vortrag von Rainer Koch, Direktor Marketing, Fans und Mitglieder, kamen die Studenten vor allem ins Staunen, als die Fankultur von Rot-Weiss Essen mit den Zahlen der Stadionbesucher und Dauerkartenbesitzer thematisiert wurde.

Nach dem zweistündigen Vortrag wurden die Gäste ins Innere des Stadions geführt und bekamen neben der Geschäftsstelle und der Mannschaftskabine auch Erinnerungsstücke wie die Meisterschale oder „Penny ihm sein Knie“ im Stadionaufgang zu sehen. Zuletzt öffnete der rot-weisse Fanshop extra seine Türen, damit der Wunsch nach Erinnerungsstücken von der Hafenstraße nicht verwehrt blieb.