RWE sichert sich Punkt in Köln

Partie bei der Viktoria endet mit einem torlosen Remis.

Intensive 90 Minuten im Sportpark Höhenberg endeten ohne Sieger. (Foto: Endberg)

Mit einem Punkt im Gepäck traten die Rot-Weissen am heutigen Sonntag die Heimreise aus der Domstadt an. Gegen den amtierenden Meister der Regionalliga West Viktoria Köln erkämpften sich die Essener ein torloses Unentschieden. „In der ersten Halbzeit hatten wir zwar gute Chancen, waren aber auch in der Defensive enorm gefordert. Im zweiten Durchgang wurden wir dann insbesondere nach der roten Karte spielbestimmender“, so Chef-Trainer Karsten Neitzel nach der Partie.

Bei strahlendem Sonnenschein betraten  die Rot-Weissen im Kölner Sportpark Höhenberg den Rasen. Angeführt wurde die Startelf in der Domstadt wieder von Kapitän Benjamin Baier, der zuletzt noch mit Oberschenkelproblemen passen musste. Auch die rot-weisse Defensive veränderte sich im Vergleich zum Duell mit dem WSV am vergangenen Mittwoch. Der gesperrte Philipp Zeiger wurde von Jan-Steffen Meier vertreten. Außerdem rückte Robin Urban für Dennis Malura in die Startelf.

Diese bekam es von Beginn an mit einem gut aufgelegten Gegner zu tun. Der amtierende Meister der Regionalliga West kontrollierte das Spielgeschehen und blieb auch vor dem gegnerischen Tor gefährlicher. Allerdings verteidigte RWE konzentriert und ließ die Gastgeber nur selten in gute Abschlusspositionen kommen. Eichmeier (6.) und Wunderlich (22.) hatten die ersten Gelegenheiten, mussten jedoch bedrängt aus der zweiten Reihe abschließen und verfehlten beide das Gehäuse. Den Essenern verpassten es ihrereits allerdings, schnell genug umzuschalten, um die Kölner defensiv in Bedrängnis zu bringen.  Einzig in der 13. Minute spielten sich Nico Lucas und Cedric Harenbrock über die linke Seite durch, der letzte Pass blieb allerdings zu ungenau um den einlaufenden Marcel Platzek zu bedienen. Und doch war RWE die beste Gelegenheit vor dem Seitenwechsel vorbehalten: Eine Ecke von Benjamin Baier wuchtete Timo Becker mit dem Kopf an die Querlatte (27.). Nicht viel schlechter war aber auch die Chance von Kreyer, der aus kurzer Distanz am stark reagierenden Robin Heller scheiterte (38.) - es war bis hierher eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für den Gastgeber.

Die zweite Halbzeit begann dann alles andere als optimal für die Essener. Der zuvor starke Cedric Harenbrock musste mit Knieproblemen vom Feld. Und auch auf dem Platz mussten die Rot-Weissen zunächst kräftig durchpusten, als Maik Wunderlich allein vor Robin Heller auftauchte. Mit einem tollen Reflex parierte der RWE-Schlussmann glänzend und sah wenig später, wie Kai Pröger auf der anderen Seite ebenfalls eine Großchance hatte. Nachdem er Eichmeier mit einem Haken auf den grünen Rasen geschickt hatte, lief er von halbrechts in den Strafraum und zog ab. Sein Schuss landete aber knapp neben dem Kölner Tor (57.). RWE war jetzt besser im Spiel und die Ausgangsposition sollte sich wenig später sogar noch verbessern. Als Kamil Bednarski Gegenspieler Kronkiewicz davonrannte, wusste sich dieser nur mit einem Foulspiel und damit einer Notbremse zu helfen, die einen unstrittigen Platzverweis zur Folge hatte. In Überzahl übernahmen jetzt die Essener das Kommando. Allerdings konnten weder Kevin Grund (65.) noch Marcel Platzek (76.) ihre Gelegenheiten zur Führung nutzen, sodass es bei einem insgesamt verdienten Unentschieden blieb.