1. FC Saarbrücken – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Mi., 24.04.2024 19:00 Uhr

1. FC Saarbrücken : Rot-Weiss Essen

1 : 1

0 : 1

Abpfiff

8. Sascha Voelcke

10

36

69. Kasim Rabihic

53

56

68. Björn Rother für Thomas Eisfeld

68. Ron Berlinski für Leonardo Vonic

74. Isiah Ahmad Young für Andreas Wiegel

74. Sandro Plechaty für Sascha Voelcke

60. Kasim Rabihic für Lukas Boeder

60. Mohamed Amine Naifi für Tim Civeja

80. Robin Tim Becker für Dominik Becker

86. Fabio Di Michele Sanchez für Calogero Rizzuto

Tore

8. Sascha Voelcke

69. Kasim Rabihic

Karten

10.

36.

53.

56.

Auswechselungen

60. Kasim Rabihic
Lukas Boeder

60. Mohamed Amine Naifi
Tim Civeja

68. Björn Rother
Thomas Eisfeld

68. Ron Berlinski
Leonardo Vonic

74. Isiah Ahmad Young
Andreas Wiegel

74. Sandro Plechaty
Sascha Voelcke

80. Robin Tim Becker
Dominik Becker

86. Fabio Di Michele Sanchez
Calogero Rizzuto

Fan-HinweiseSpielberichtVideo-Vorbericht

FAN-HINWEISE ZUM SAARBRÜCKEN-AUSWÄRTSSPIEL

Fan-Hinweise zum Saarbrücken-Auswärtsspiel – Rot-Weiss Essen
Das Spiel musste im März noch wegen der prekären Platzverhältnisse ausfallen. (Foto: RWE)

Rot-Weiss Essen ist am kommenden Mittwoch (24. April) für die Nachholpartie des 31. Drittliga-Spieltags im Ludwigsparkstadion zu Gast. Anstoß der Partie gegen den 1. FC Saarbrücken ist um 19.00 Uhr. Alle relevanten Infos zum Stadionbesuch erhalten Rot-Weisse in den Fan-Hinweise.

Anreise mit dem PKW:

Fans nehmen die „A1“-Ausfahrt „Saarbrücken-Malstatt“ und anschließend die „B268“ („Lebacher Str.“), im Kreisverkehr „Ludwigskreisel“ nach links in die „Camphauser Straße“ Richtung Stadion.

Die Navigationsadresse lautet Camphauser Straße, 66113 Saarbrücken.

Autofahrer weist der 1. FC Saarbrücken explizit daraufhin, dass rund um das Ludwigsparkstadion nur wenig Parkraum zur Verfügung steht. Einen separaten Gästeparkplatz gibt es nicht, die Einfahrt zum „Wohngebiet Rodenhof“ ist aufgrund des Anwohnerparkkonzepts nicht möglich.

Stattdessen empfiehlt der FCS das kostenpflichtige „Q-Park Westspange“ (Unter der Westspange, 66111 Sarbrücken). Von hieraus sind es ca. 10-15 Minuten zu Fuß zum Gästeblock.

Anreise mit dem Reisebus:

Für die Anreise mit dem Bus empfiehlt der 1. FC Saarbrücken ebenfalls die oben für PKW beschriebene Anfahrt.

Reisebusse können direkt vor dem Eingang des Gästeblocks abgestellt werden.

Anreise mit dem ÖPNV:

Der Saarbrücker Hauptbahnhof befindet sich in unmittelbarer Nähe, circa 20 bis 30 Minuten Fußmarsch, vom Ludwigsparkstadion entfernt.

Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag ab vier Stunden vor bis vier Stunde nach Spielschluss zur Fahrt in allen Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen (DB / Vlexx: RE, RB, S-Bahn | jeweils 2. Klasse) im Verkehrsverbund der SaarVV.

Der FCS empfiehlt folgende Park- and Ride-Anlagen: Saarbrücken Heinrichshaus, Riegelsberg Süd, Riegelsberg Güchenbach, Walpershofen / Etzenhofen, Heusweiler Schulzentrum, Eiweiler Nord

Ticketsituation:

600 Rot-Weisse sicherten sich eine Karte für den Gästeblock in Saarbrücken.

Die Tageskassen im Steh- sowie Sitzplatzbereich öffnen im Ludwigsparkstadion um 17.00 Uhr. Erhältlich sind Stehplatztickets zum Preis von 12,50 Euro bzw. 10 Euro (ermäßigt) und Sitzplatzkarten für 25 Euro.

Im Stadion:

Das Ludwigsparkstadionöffnet um 17.00 Uhr.

Der Gästebereich befindet sich auf der Westtribüne. Der Zugang zum Stadion mit Tickets für die Blöcke „C1“ bis „C3“ ist nur und ausschließlich über den Einlass „West / Gäste“ möglich.

Personen, die aufgrund ihres Verhaltens oder äußeren Erscheinungsbilds als Fan der Gastmannschaft angesehen werden können, ist der Zutritt zum und/oder der Aufenthalt im Heimbereich aus Sicherheitsgründen nicht gestattet.

Die Mitnahme von Regenschirmen, Taschen und Rucksäcken, die größer als DIN A4 sind, ist nicht erlaubt. Da am Eingang nur eine sehr stark begrenzte Lagerkapazität besteht, wird empfohlen, Regenschirme und Taschen direkt im Bus oder PKW zu belassen.

Erlaubte Fanutensilien:

  • 2 Megafone (inkl. 1 Satz Wechselbatterien)
  • 4 Trommeln, einseitig offen und einsehbar
  • Kleine Fahnen bis 1,50 Meter Länge mit Stabdurchmesser 2cm (Holz) bzw. 3cm (Kunststoff-Leerrohr)
  • Große Schwenkfahnen ab 1,50 Meter Stocklänge mit Stabdurchmesser bis 5cm (einsehbares Kunststoff-Leerohr)
  • Doppelhalter bis 1,50 Meter Länge mit Stabdurchmesser 2cm (Holz) bzw. 3cm (Kunststoff-Leerrohr)
  • Fanclubbanner und Zaunfahnen (Fluchttore dürfen nicht überhangen werden

Nicht erlaubte Fanutensilien:

  • Überzug-/Blockfahne
  • Vuvuzela
  • Hochdruckfanfaren

Mitfahrzentrale der Fan- und Förderabteilung:

Die Fan- und Förderabteilung (FFA) von Rot-Weiss Essen bietet mit der „MitFFAhrzentrale“ einen Service für Heim- und Auswärtsspiele an.

Ab sofort können sich RWE-Fans, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten, auf der Homepage der FFA eintragen und so schnell und unkompliziert in den Austausch treten.

Die „MitFFAhrzentrale“ erreichen RWE-Fans unter mfz.ffa-rwe.de.

Serien halten! RWE erkämpft Remis im Ludwigspark

Rot-Weiss Essens Serien in der 3. Liga halten. Nach dem 1:1 (1:0) im Nachholspiel vom 31. Spieltag beim 1. FC Saarbrücken ist das Team von Trainer Christoph Dabrowski nicht nur seit acht Pflichtspielen und sechs Ligapartien ungeschlagen. Auch auswärts war es bereits die sechste Begegnung nacheinander ohne Niederlage. Dabei hält RWE weiter Anschluss an die Spitzenplätze und verkürzte vier Spieltage vor dem Saisonende den Rückstand zu Relegationsrang drei (SC Preußen Münster) auf nur noch drei Punkte. Vor 13.954 Zuschauern im Ludwigsparkstadion, darunter rund 600 mitgereiste RWE-Fans, brachte Sascha Voelcke (8.) die Rot-Weissen, die in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft waren, bereits in der Anfangsphase in Führung. Nach der Pause erhöhte jedoch der FCS deutlich den Druck und kam durch den Ex-Essener Kasim Rabihic (69.) zum insgesamt verdienten Ausgleich in einem packenden, intensiven und rasanten Duell. Dank einer starken Defensivleistung brachte RWE das Remis über die Zeit, hatte aber auch selbst noch Chancen für den Siegtreffer. „Wir wollten das Spiel gewinnen, müssen aber auch anerkennen, dass Saarbrücken in der zweiten Halbzeit brutal Druck gemacht hat“, sagte RWE-Torhüter Jakob Golz im Interview bei MagentaSport. „Bei jetzt drei Punkten Rückstand zu Rang drei ist noch alles möglich. Unser nächstes Ziel ist es, am Sonntag gegen den FC Ingolstadt 04 zu gewinnen.“ Trainer Christoph Dabrowski meinte: „Wir waren in der ersten Halbzeit sehr aktiv, hätten unsere Ballgewinne sogar noch besser nutzen können. Nach der Pause war Saarbrücken am Drücker, wir haben jedoch gut verteidigt. Wir sind jetzt einen Punkt näher herangerückt und weiterhin voll im Rennen. Wir wollen die verbleibenden vier Spiele gewinnen und werden dann sehen, wofür es reicht. Die Fans sollen bis zum Ende träumen dürfen.“

Brumme kehrt zurück – Vonic neu im Team

Im Vergleich zum 2:0 beim SV Waldhof Mannheim nahm Christoph Dabrowski zwei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Linksverteidiger Lucas Brumme stand nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung. Außerdem rückte Angreifer Leonardo Vonic neu ins Team, stand erstmals seit dem 17. Februar (0:2 gegen den SSV Ulm 1846 Fußball) wieder in der Startelf. Dafür nahmen Mustafa Kourouma und Moussa Doumbouya zunächst auf der Bank Platz. Verletzungsbedingt mussten neben den Rekonvaleszenten Ekin Celebi und Aaron Manu auch erneut Flügelstürmer Marvin Obuz (Muskelfaserriss) und Kapitän Vinko Sapina (Wadenprobleme) passen.

Vor Torhüter Jakob Golz, der als Vertreter von Vinko Sapina wieder die Kapitänsbinde trug, verteidigte in der Abwehr diesmal wieder eine Viererkette mit Nils Kaiser auf der rechten Seite, den Innenverteidigern José-Enrique Rios Alonso und Felix Götze sowie Lucas Brumme auf der Linksverteidiger-Position. Im zentralen Mittelfeld ordneten Torben Müsel und Thomas Eisfeld das Essener Spiel, während Andreas Wiegel (rechts), Cedric Harenbrock und Sascha Voelcke (links) die offensive Dreierreihe hinter Mittelstürmer Leonardo Vonic bildeten.

Traumstart: Müsel an die Latte – Voelcke trifft

RWE erwischte einen Traumstart. Nachdem Nils Kaiser zunächst bei einem Kopfballversuch von FCS-Angreifer Kai Brünker gut geklärt und der folgende Eckball für keine Gefahr gesorgt hatte, nutzten die Rot-Weissen direkt ihre erste Standardsituation zur Führung. Thomas Eisfeld schlug die Kugel bei einer Ecke nicht unmittelbar vor das Gehäuse, sondern fand außerdem des Strafraums Torben Müsel, der mit seinem wuchtigen Schuss aus rund 20 Metern die Latte traf. Den Abpraller nahm Sascha Voelcke aus etwa zwölf Metern direkt und beförderte den Ball mit einem noch leicht abgefälschten Schuss zum 0:1 (7.) ins Netz. Voelckes zweiter Saisontreffer sorgte für Riesenjubel im Gästeblock.

Die Hausherren reagierten zwar mit wütenden Angriffen und wollten RWE unter Druck setzen. Die Essener Abwehr hatte aber über weite Strecken der ersten Halbzeit alles im Griff und ließ kaum gefährliche Aktionen der Saarbrücker zu. Torhüter Jakob Golz musste nur zweimal eingreifen, klärte einmal rechtzeitig vor dem durchgelaufenen Simon Stehle und wehrte einen 18-Meter-Schuss von Tim Civeja ab.

Auf der Gegenseite waren die Rot-Weissen spielerisch überlegen, hatten mehr Ballbesitz und auch die besseren Tormöglichkeiten. Vor allem bei einem direkten Freistoß von Thomas Eisfeld, der an den Innenpfosten prallte, hatten die RWE-Fans den Torschrei schon wieder auf den Lippen. Außerdem wurde ein gefährlicher Distanzschuss von Lucas Brumme in letzter Sekunde zur Ecke geklärt und ein Abschluss von Torben Müsel ging am Tor vorbei. Unter dem Strich war die RWE-Führung zur Pause hochverdient.

Golz klärt sogar per Kopf – FCS-Jocker stechen

Zunächst ohne Wechsel ging es in die zweite Halbzeit, in der die Saarländer deutlich gefährlicher agierten als noch vor der Pause. So musste Jakob Golz einen Flugkopfball des aufgerückten Innenverteidigers Bone Uaferro mit dem Kopf abwehren und nur wenige Sekunden später köpfte FCS-Kapitän Manuel Zeitz aus kurzer Entfernung über das Tor. Außerdem brachte Simon Stehle nach einem schnellen Saarbrücker Konter den mitgelaufenen Außenverteidiger Lukas Boeder in Position, der gebürtige Essener bekam den Ball aber zum Glück nicht unter Kontrolle. RWE startete zwar immer wieder Konterangriffe, oft kam aber der letzte Pass in dieser Phase nicht richtig an.

Nach einer Stunde reagierte Saarbrückens Trainer Rüdiger Ziehl und wechselte mit Amine Naifi und dem früheren RWE-Kicker Kasim Rabihic zwei frisch Offensivspieler ein. Das sollte sich auszahlen, denn genau diese beiden „Joker“ waren am Ausgleich entscheidend beteiligt. Naifi wurde auf der rechten Angriffsseite des FCS nicht richtig gestört und konnte für Rahibic auflegen, der von der Strafraumgrenze mit einem gezielten Flachschuss zum 1:1 (69.) traf.

Ärgerlich für RWE: Unmittelbar vor dem Gegentor hatte Christoph Dabrowski die ersten beiden Wechsel vorgenommen, brachte Ron Berlinski (für Leonardo Vonic) und Björn Rother (für Thomas Eisfeld). Nur wenig später wurden auch die offensiven Außenpositionen neu besetzt. Isaiah Young und Sandro Plechaty kamen für Sascha Voelcke und Andreas Wiegel. Vor allem „Isi“ Young war sofort im Spiel und hatte einige gute Aktionen. So legte er mustergültig für Ron Berlinski auf, der jedoch am Elfmeterpunkt freistehend den Ball nicht traf. Außerdem verzog Nils Kaiser einen vielversprechenden Abschluss.

In den Schlussminuten mussten dann die Essener Fans noch mehrfach durchatmen. Bei einem Seitfallzieher von Simon Stehle rettete Lucas Brumme kurz vor der Torlinie. In der Nachspielzeit warf sich Felix Götze in einen Schuss von Amine Naifi und verhinderte so den möglichen Siegtreffer der Hausherren. RWE bleibt damit einen Punkt vor dem FCS.

Nach Auswärts-Dreierpack kommt FC Ingolstadt 04

Nach dem Auswärts-Dreierpack mit den Partien in Bielefeld, Mannheim und Saarbrücken geht es für die Mannschaft von Trainer Christoph Dabrowski jetzt am kommenden Sonntag, 28. April, im heimischen Stadion an der Hafenstraße weiter, wenn der FC Ingolstadt 04 zu Gast ist. Der Anstoß erfolgt um 13.30 Uhr.

Mit dem Duell mit dem ehemaligen Bundesligisten wird dann endgültig der Ligaendspurt eingeläutet. In den verbleibenden Punktspielen geht es noch zum SV Sandhausen (Samstag, 04. Mai, 16.30 Uhr), gegen den TSV 1860 München (Freitag, 10. Mai, 19.00 Uhr) und zum VfB Lübeck (Samstag, 18. Mai, 13.30 Uhr). Eine Woche später (Samstag, 25. Mai) steht dann noch das Niederrheinpokal-Finale gegen den West-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen auf dem Programm.