Rot-Weiss Essen – Rot-Weiss EssenFC Ingolstadt 04 – Rot-Weiss Essen

So., 28.04.2024 13:30 Uhr

Rot-Weiss Essen : FC Ingolstadt 04

4 : 0

3 : 0

Abpfiff

9. Sandro Plechaty

41. Cedric Harenbrock

45+4. Leonardo Vonic

20

49

49

22. Isiah Ahmad Young für Lucas Brumme

46. Arian Llugiqi für Sebastian Groenning Andersen

46. Ognjen Drakulic für Moritz Seiffert

46. Bryang Kayo für Benjamin Kanuric

59. Simon Lorenz

73

75

89

89

59. Maximilian Dittgen für Felix Keidel

70. Björn Rother für Sandro Plechaty

70. Ron Berlinski für Thomas Eisfeld

79. Moussa Doumbouya für Leonardo Vonic

Tore

9. Sandro Plechaty

41. Cedric Harenbrock

45+4. Leonardo Vonic

59. Simon Lorenz

Karten

20.

45+4.

45+4.

73.

75.

89.

89.

Auswechselungen

22. Isiah Ahmad Young
Lucas Brumme

46. Arian Llugiqi
Sebastian Groenning Andersen

46. Ognjen Drakulic
Moritz Seiffert

46. Bryang Kayo
Benjamin Kanuric

59. Maximilian Dittgen
Felix Keidel

70. Björn Rother
Sandro Plechaty

70. Ron Berlinski
Thomas Eisfeld

79. Moussa Doumbouya
Leonardo Vonic

TicketinfosDuellcheckFan-HinweiseSpielberichtStimmenVideo-Vorbericht

Am 28. April (13.30 Uhr) bittet Rot-Weiss Essen den FC Ingolstadt zum Duell an die Hafenstraße. Eintrittskarten für die Partie gegen die „Schanzer“ sind zwischen Dienstag, 09. April, 10.00 Uhr, und Mittwoch, 10. April, 20.00 Uhr, in einer exklusiven Online-Mitglieder-Verkaufsphase erhältlich. Der Block „G2“ auf der Stadtwerke-Essen-Tribüne wird dem Heim-Bereich zugeordnet sein, somit können sich RWE-Fans auch Karten für diesen Block sichern.

Am Donnerstag, 11. April, 10.00 Uhr (Online-Ticketshop und Vorverkaufs-Stellen) bzw. 14.00 Uhr (Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße), startet schließlich auch der freie Verkauf.

Schlacht um die Schlagdistanz

Duellcheck: Schlacht um die Schlagdistanz – Rot-Weiss Essen
Schielen beide auf die drei Punkte: RWE-Mittelfeldspieler Torben Müsel und FCI-Kicker Felix Keidel. (Foto: Endberg)

Drittliga-Rekord getoppt! Sechs Spiele in Folge ist Rot-Weiss Essen ungeschlagen. Damit zählt das Christoph-Dabrowski-Team zu den Top-5 der 3. Liga. Bis Februar gehörte denen auch der FC Ingolstadt, Gegner des 35. Spieltags im Stadion an der Hafenstraße (So., 28. April, 13.30 Uhr), an. Doch sechs sieglose Partien brachten den einstigen Bundesligisten (2015-2017) aus der Bahn. Ohne Punkte in Essen könnte die dritte Drittliga-Saison in Folge auch rechnerisch besiegelt sein. Schaffen, was der FCI verspielt hat: RWE möchte tunlichst oben dranbleiben. Wie das funktionieren soll und gegen welche Kicker Rot-Weiss diese Aufgaben zu lösen hat – alle Infos im Duellcheck!

Die Ausgangslage:

Vier Spiele, drei Punkte, ein Ziel: Rot-Weiss Essen an fünfter Position kämpft weiter um die Aufstiegsrunden-Teilnahme zur 2. Bundesliga und den Relegationsplatz 3. Mit 58 Zählern belegt den gerade Westklub Preußen Münster. Auch Dynamo Dresden liegt wegen der besseren Tordifferenz vor RWE. Beide Traditionsklubs sammelten 55 Punkte.

Gar hatten die Essener im Nachholspiel gegen den 1. FC Saarbrücken Mittwoch die Chance, „ein dickes Ausrufezeichen“ nach oben zu setzen, wie Christoph Dabrowski beschreibt. Nach erster Halbzeit mit – Zitat des Chefcoachs – „Super-Intensität“ und sehenswertem Voelcke Führungsvolley, knickten die Bergeborbecker in den zweiten 45 Minuten ein. Ausgerechnet Kasim Rabihic schenkte seinem Ex-Klub ein. Mehrfache Rettungstaten von Jakob Golz, Nils Kaiser und Lucas Brumme verhinderten beim 1:1 die Niederlage.

Duellcheck: Schlacht um die Schlagdistanz – Rot-Weiss Essen
Erwischte in Saarbrücken (mal wieder) einen Sahnetag: Torhüter Jakob Golz (in gelb). (Foto: Endberg)

Die Kraft habe RWE verlassen, beschreibt Abwehrspieler Felix Götze, der unbedingt „mit der Mannschaft aufsteigen“ will. Kein Wunder! Nur drei Tage zuvor sicherten der Blondschopf und Teamkollegen in einem Abnutzungskampf drei Punkte bei Waldhof Mannheim (2:0).

Gegen den FC Ingolstadt wollen die Essener unbedingt Punkt fünf, sechs und sieben binnen sieben Tagen einsammeln, so die dann erfolgreichste Englische Woche der eigenen Drittliga-Historie krönen und damit den Spieltags-Hattrick Freiburg (4:3), München 60 (0:2) und Regensburg (3:1) aus dem Februar ablösen. Das würde „helfen, oben dranzubleiben“, meint Mittelfeldkicker Thomas Eisfeld.

Damit gibt der Hafenstraßen-Standard-König, der zwei der drei vergangenen Treffer mit seinen Eckball- und Freistoß-Varianten einleitete, einen Einblick ins rot-weisse Stimmungsbild: Trotz Saarbrücken-KO klingt das nicht nach Kopf in den Sand stecken. „Jeder Punkt zählt“, pflichtet ihm Sascha Voelcke bei.

Duellcheck: Schlacht um die Schlagdistanz – Rot-Weiss Essen
Der große Heimvorteil: Im Wohnzimmer Hafenstraße gewann RWE rund Zwei-Drittel aller Spiele. (Foto: Höft)

Und so soll im vierten Spiel der erste Sieg gegen den FC Ingolstadt (zwei Niederlage, ein Remis) gelingen. Gegen die „Schanzer“ bringt im Optimalfall die rot-weisse Heimstärke Glück: RWE traf zuhause 32-mal. Das toppt in der 3. Liga nur ebenjener FCI (34). 35 Punkte kamen im Stadion an der Hafenstraße für die formstarken Essener so zusammen. Geteilter Platz eins in der Heimtabelle!

Voll sind die Tribünen immerhin! Darauf, dass auch Vinko Sapina (Wadenprobleme), Marvin Obuz (Muskelfaserriss), Aaron Manu (Knieprobleme) und Ekin Celebi (Reha nach Schulterverletzung) dort Platz nehmen, hätten die RWE-Fans wohl verzichten können.

Das Hinspiel:

Hätte RWE die „vielen guten Situationen“ genutzt, wären am 25. November 2023 auch die frühen Gegentore durch Jannik Mause (17.) und David Kopacz (21.) egal gewesen, ist sich Trainer Christoph Dabrowski heute sicher. „Nach 0:2-Rückstand war einiges möglich!“

 

Duellcheck: Schlacht um die Schlagdistanz – Rot-Weiss Essen
Unrühmlicher Schlusspunkt eines umkämpften Hinspiels: Julian Kügel foult Lucas Brumme und fängt sich so die rote Karte ein. (Foto: Endberg)

Im bitterkalten Audi Sportpark erzielte aber nur noch Cedric Harenbrock ein Tor (30.). 10.610 Zuschauer sahen darum beim 1:2 das Ende einer fünf Partien andauernden RWE-Ungeschlagen-Serie, bei der Schiri Felix Prigan zu allem Überfluss noch Götze (74. / Gelb-Rot / wiederholtes Foulspiel) und FCI-Mittelfeldspieler Julian Kügel (90+4. / Glattrot / grobes Foulspiel) frühzeitig ins Warme schickte.

Der Gegner:

Jannik Mause, vor der Saison noch im Dienste Alemannia Aachens, hat sich vom Regionalliga-Stürmer zum Anführer der Torschützenliste in Deutschlands dritthöchster Spielklasse „gemausert“. Diese Formulierung sitzt in etwa so gut wie die Abschlüsse des 25-Jährigen in dieser Spielzeit: 18 Buden sind Ligabestwert!

Was den Rheinländer auszeichnet? „Enorme Einsatzbereitschaft und sein stark ausgeprägter Torriecher“, findet FCI-Trainer Michael Köllner.

Duellcheck: Schlacht um die Schlagdistanz – Rot-Weiss Essen
Auch im Hinspiel gegen RWE erfolgreich: Jannik Mause. (Portrait: FCI/Foto: Eibner)

Treffer Nummer 18 gelang Mause beim 2:0-Erfolg über den abstiegsgefährdeten MSV Duisburg am letzten Spieltag. Ein Sieg, durch den der FCI in der vierten Partie in Folge ungeschlagen bleibt. So gut die Serie, so nüchtern die laufende Saison für den ehemaligen Bundesligaklub (2015-2017): Platz neun steht aktuell zu Buche. Der Relegationsplatz ist mit neun Punkten Rückstand bei vier ausbleibenden Partien nahezu unerreichbar. „Ich denke, die Schulnote 3+ entspricht den bisher gezeigten Leistungen“, zieht Köllner eine vorzeitige Bilanz. Die Saison ist jedoch noch nicht vorbei und so will der 54-jährige „Schanzer“-Coach das „Bestmögliche herausholen“.

Besonders bei der Tordifferenz weiß der FCI in diesem Jahr zu überzeugen: 57 erzielte Treffer stehen 44 Gegentore gegenüber. Die „Schanzer“ stellen mit Preußen Münster den besten Angriff und auch bei der Anzahl der Gegentore befinden sich die Bayern im unteren Mittelfeld. Trotz dieser guten Einzelwerte stehen vergleichsweise magere 49 Zähler zu Buche. „Über die gesamte Saison gesehen, haben wir die nötige Konstanz vermissen lassen“, nennt Köllner einen Grund für das Zustandekommen.

Duellcheck: Schlacht um die Schlagdistanz – Rot-Weiss Essen
Knackte jüngst die 50-Spiele-Marke als FCI-Trainer: Michael Köllner. (Foto: Getty)

Apropos Gegentore: Bereits vier Treffer musste der FCI nach der 90. Minute hinnehmen. In der 3. Liga bekamen nur Bielefeld (6) und Freiburgs U23 (5) mehr Tore eingeschenkt. Diese Statistik könnte am Sonntag aus Ingolstädter Sicht fatal werden, führt Rot-Weiss Essen doch die Torstatistik mit sieben Buden in dieser Phase des Spiels an.

Bei Köllners Mission, das Bestmögliche aus den letzten vier Partien herauszuholen, können Yannick Deichmann (Beckenprellung), Leon Guwara (Muskelverletzung), Donald Nduka (Adduktorenverletzung) und Deniz Zeitler (Oberschenkelverletzung) nicht helfen.

Vorherige Duelle:

  • 25. November 2023: FC Ingolstadt – RWE (1:2 / Tor RWE: Harenbrock)
  • 25. Februar 2023: FC Ingolstadt – RWE (1:1 / Tor RWE: Harenbrock)
  • 20. August 2022: RWE – FC Ingolstadt (2:2 / Tore: Bastians, Engelmann)

Das Wetter:

Gut, dass der Fußballgott nicht so durchdreht, wie sein Wetterpendant! Nach verfrorenen Südwest-Gastspielen warten Sonntag 18 Grad an der Hafenstraße.

Übertragung:

Ab 13.15 Uhr ist MAGENTA SPORT live auf Sendung. Mike Münkel kommentiert, Gari Paubandt führt als Moderator durch das Fußballprogramm.

FAN-HINWEISE ZUM INGOLSTADT-SPIEL

Nach Duisburg ist der Heimbereich gegen Ingolstadt im zweiten Spiel in Serie ausverkauft.
Nach Duisburg ist der Heimbereich gegen Ingolstadt im zweiten Spiel in Serie ausverkauft. (Foto: Strootmann)

Rot-Weiss Essen empfängt am Sonntag, den 28. April (13.30 Uhr), den FC Ingolstadt zum 35. Drittliga-Spieltag im Stadion an der Hafenstraße. Die Partie ist im Heimbereich ausverkauft. RWE empfiehlt eine besonders frühzeitige Anreise. Grund dafür ist eine Autobahnsperrung in Stadionnähe und das damit erwartet hohe Verkehrsaufkommen rundum die Hafenstraße. Alle weiteren relevanten Infos zum Stadionbesuch erhalten Rot-Weisse in den Fan-Hinweisen.

Stadionöffnung:

Ab 12.00 Uhr (90 Minuten vor Anstoß)

Ticketsituation:

Die Partie ist im Heimbereich ausverkauft. Entsprechend öffnen die Tageskassen im Heimbereich nicht.

Schiedsrichterkarten:

Schiedsrichterkarten werden zum Heimspiel gegen Ingolstadt in limitierter Anzahl und somit nur solange der Vorrat reicht am Kassenhäuschen hinter Block „G1“ an der Stadtwerke-Essen-Tribüne verfügbar sein.

Hinweise zu „Print@home-Tickets“:

„Print@home“-Tickets müssen am Spieltag in Papierform vorliegen. Eine Ticketvorlage auf dem Handy ist nicht zulässig. Sollten sich Probleme ergeben, befinden sich in den Kassenhäuschen vor den jeweiligen Tribünen „Clearingstellen“, an denen bei aufkommenden Problemen geholfen wird.

Rot-Weiss Essen weist darauf hin, dass ein Missbrauch der Tickets strengstens untersagt ist und ausnahmslos zur Anzeige gebracht wird.

Sonderkasse zur Abholung der Sandhausen-Tickets:

Ab 12.00 Uhr und ausschließlich vor dem Spiel bietet Rot-Weiss Essen Gelegenheit, mit der Lieferweise „Abholung“ bestellte und bereits bezahlte Tickets für das anstehende Auswärtsspiel beim SV Sandhausen (Sa., 04. Mai, 16.30 Uhr) abzuholen.

Die Abholung erfolgt am Ticketschalter am Fanshop und ist nur gegen Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises oder der Zahlungsbestätigung möglich.

Anreise mit dem KFZ:

Das Autobahndreieck Essen-Ost ist wegen Bauarbeiten auf der A40 am Wochenende von Freitagabend (21.00 Uhr) bis Montagfrüh (5.00 Uhr) voll gesperrt. Grund für die Vollsperrung: Zwischen Essen-Frillendorf und Essen-Huttrop wird eine Fußgängerbrücke abgerissen. Rot-Weiss Essen rechnet daher mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen und empfiehlt daher eine besonders frühzeitige Anreise.

Ab 12.00 Uhr und somit 90 Minuten vor Anpfiff ist die Durchfahrt an der Hafenstraße zwischen den Kreuzungen „Hafenstr. / Bottroper Str.“, „Hafenstr. / Krablerstr.“ sowie „Hafenstr. / Vogelheimerstr. / Sulterkamp“ für sämtliche motorisierte Fahrzeuge gesperrt.

Eine Durchfahrt zu den Parkplätzen „P1“, „P2/P3“ oder „P4“ am Stadion an der Hafenstraße erhalten ab 12.00 Uhr ausschließlich Personen, die im Besitz eines gültigen Dauer-Parkscheins für die Saison 2023/2024 bzw. eines Tages-Parkscheins für die Begegnung gegen den FCI sind.

Die Anreise kann dann nur noch über die Kreuzung „Hafenstr. / Vogelheimerstr.“ aus nördlicher Richtung kommend erfolgen. KFZ-Anreisende sollten ihren Anfahrtsweg entsprechend über die „B224“ und anschließend die „Vogelheimerstr.“ oder „Daniel-Eckhardt-Str.“ wählen.

Parkplatz-Tickets sind für diese Partie weder am Stadion noch im Vorverkauf erhältlich.

Die Sperrung der A42-Brücke zwischen den Anschlusstellen „Essen-Nord“ und „Bottrop-Süd“ ist in beide Richtungen für Fahrzeuge unterhalb 3,5 Tonnen aufgehoben. Da Fahrzeuge oberhalb dieser Gewichtsgrenze nach wie vor eine Alternativroute über die und rundum die „Hafenstraße“ als Umfahrung nutzen, ist mit höherer Verkehrsdichte zu rechnen.

Mitfahrzentrale der Fan- und Förderabteilung:

Die Fan- und Förderabteilung (FFA) von Rot-Weiss Essen bietet mit der „MitFFAhrzentrale“ einen neuen Service für Heim- und Auswärtsspiele an. Ab sofort können sich RWE-Fans, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten, auf der Homepage der FFA eintragen und so schnell und unkompliziert in den Austausch treten.

Die „MitFFAhrzentrale“ erreichen RWE-Fans unter mfz.ffa-rwe.de.

Anreise mit dem ÖPNV:

Nächstgelegene Bahnhöfe: Essen-Bergeborbeck (Nahverkehr), Essen Hauptbahnhof (Nahverkehr und Fernverkehr)

In sämtlichen Eintrittskarten für den Heim- und Gästebereich ist die freie Anreise im Gebiet des Verkehrsbunds Rhein-Ruhr (VRR) enthalten.

Vor und nach dem Spiel verkehrt für Heim-Fans ein Bus-Shuttleservice der RUHRBAHN zwischen dem Essener Hauptbahnhof und dem Stadion an der Hafenstraße. Die Busse kommen an Steig 5 an der Kreuzung „Bottroper Straße“ / „Hafenstraße“ (Linienverkehr-Haltestelle: „Hafenstraße“) an und fahren an selbem Ort nach dem Spiel auch wieder ab.

Anreise mit dem Fahrrad:

Fahrradständer befinden sich auf Parkplatz „P2“/P3 (hinter der WAZ-Westkurve).

Pfandflaschen-Sammelstellen:

Rot-Weiss Essen hat sich zur Aufgabe gemacht, herumstehende Pfandflaschen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen, für den guten Zweck einzusammeln: 50 Prozent gehen an das FÖRDERWERK und 50 Prozent an die Essener Chancen.

Hinter der WAZ-Westkurve gibt es drei Standorte, an denen Fans ihre leeren Pfandflaschen bis zum Anpfiff direkt in die von Stauder zur Verfügung gestellte Kisten ablegen können.

Rettungswege freihalten:

Rot-Weiss Essen bittet zur Sicherheit aller Stadionbesucher darum, die Flucht- und Rettungswege auf der „WAZ-Westkurve“ (an roter Bodenmarkierung erkennbar) sowie auf der „Rahn-Tribüne“ zu jeder Zeit freizuhalten.

Im Sitzplatzbereich sind die entsprechend zugewiesenen Sitzplätze vor und während der Partie zwingend einzunehmen.

Mitnahme von Taschen / Rucksäcken:

Taschen und Rucksäcke bis zu einer Größe von DIN A4 können mit an die Hafenstraße gebracht werden. Somit ist auch die Mitnahme von Bauchtaschen gestattet.

Am Stadion bestehen keinerlei Aufbewahrungsmöglichkeiten für Taschen und Rucksäcke größer als A4.

Fanshop öffnet um 11.30 Uhr:

Der Fanshop an der Hafenstraße ist von 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr sowie etwa 45 Minuten nach Abpfiff geöffnet.

Zudem gibt es einen Verkaufsstand mit großem Produktsortiment hinter der WAZ-Westkurve. Dieser öffnet ebenfalls zwischen 11.30 und 13.30 Uhr sowie 45 Minuten nach Abpfiff.

Vier gewinnt! RWE nach 4:0 Vierter

Rot-Weiss Essen ist in der 3. Liga auf den vierten Tabellenplatz geklettert. Das Team von Trainer Christoph Dabrowski fuhr am 35. Spieltag einen ungefährdeten 4:0 (3:0)-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt 04 ein und setzte damit seinen Aufwärtstrend weiter fort. Die Rot-Weissen sind inzwischen seit neun Pflichtspielen und sieben Ligapartien ungeschlagen. Dabei hält RWE weiter Anschluss an die Spitzenplätze und hat lediglich drei Punkte Rückstand zu Relegationsrang drei (SC Preußen Münster). Der Tabellenzweite SSV Jahn Regensburg ist auch nur noch vier Zähler entfernt. Auch der jetzt eroberte vierte Tabellenplatz könnte am Saisonende noch sehr wertvoll sein, würde er doch die sichere Qualifikation für den DFB-Pokal bedeuten (unabhängig vom Ausgang des Niederrheinpokal-Finales gegen Rot-Weiß Oberhausen). Vor 17.407 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße verschafften Sandro Plechaty (9.), Cedric Harenbrock (41.) und Leonardo Vonic (45.+4, Foulelfmeter) den Hausherren im vorletzten Heimspiel der Saison 2023/2024 schon vor der Pause ein komfortables Polster. Nach der Pause sorgte ein Eigentor von Ingolstadts Abwehrspieler Simon Lorenz (59.) für den Endstand. Mit dem 4:0 stellte RWE das Ergebnis vom bislang höchsten Saisonsieg gegen die U23 von Borussia Dortmund ein. In den drei zurückliegenden Heimspielen traf das Dabrowski-Team nicht weniger als zwölfmal.

Ein Wechsel – Startelf-Comeback nach elf Monaten

Im Vergleich zum 1:1 beim 1. FC Saarbrücken nahm Christoph Dabrowski nur eine Veränderung in seiner Anfangsformation vor. Für Andreas Wiegel, der zunächst auf der Bank Platz nahm, wirbelte Sandro Plechaty auf dem rechten Flügel. Für den 26-Jährigen, der zuletzt als Einwechselspieler überzeugt hatte, war es der erste Startelf-Einsatz seit dem 2:2 gegen den SC Verl am 27. Mai 2023, als Plechaty am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison 2022/2023 ebenfalls den 1:0-Führungstreffer beigesteuert hatte.

Vor Torhüter Jakob Golz, der als Vertreter von Vinko Sapina wieder die Kapitänsbinde trug, verteidigte in der Abwehr diesmal wieder eine Viererkette mit Nils Kaiser auf der rechten Seite, den Innenverteidigern José-Enrique Rios Alonso und Felix Götze sowie Lucas Brumme auf der Linksverteidiger-Position. Im zentralen Mittelfeld ordneten Torben Müsel und Thomas Eisfeld das Essener Spiel, während Sandro Plechaty (rechts), Cedric Harenbrock und Sascha Voelcke (links) die offensive Dreierreihe hinter Mittelstürmer Leonardo Vonic bildeten.

Verletzungsbedingt mussten neben den Rekonvaleszenten Ekin Celebi und Aaron Manu auch weiterhin Flügelstürmer Marvin Obuz (Muskelfaserriss) und Kapitän Vinko Sapina (Wadenprobleme) passen.

Sandro Plechaty rechtfertigt Vertrauen und trifft

Die Rot-Weissen waren von Beginn an die aktivere Mannschaft und übernahmen gleich das Kommando. Schon bei der ersten Offensivaktion hätte Sandro Plechaty seine Mannschaft in Führung bringen können, traf aber nach einer Flanke von Sascha Voelcke die Kugel beim Kopfball nicht voll und verfehlte deshalb den Kasten knapp. Wenig später wurde ein Abschluss von Lucas Brumme zur Ecke geblockt.

Das verdiente Führungstor fiel nach einer sehenswerten Kombination über Sascha Voelcke und Leonardo Vonic, der sehenswert für Cedric Harenbrock durchsteckte. Uneigennützig legte der dienstälteste RWE-Profi quer, so dass Sandro Plechaty am zweiten Pfosten den Ball zum 1:0 über die Linie drücken konnte (9.).

Auch in der Folgezeit blieben die Rot-Weissen am Drücker, auch wenn es nicht mehr so viele klare Tormöglichkeiten gab und auch die Gäste ab und an vor dem Essener Tor auftauchten. In der 24. Minute musste Christoph Dabrowski, der an der Seitenlinie gewohnt engagiert mitging und jede gelungene Aktion seiner Spieler feierte, den ersten Wechsel vornehmen. Für Lucas Brumme, der sich offenbar im Adduktorenbereich verletzt hatte, kam Isaiah Young neu ins Spiel. Sascha Voelcke rückte auf die Linksverteidiger-Position, „Isi“ Young übernahm die offensive Position auf der Außenbahn.

Cedric Harenbrock und Leonardo Vonic erhöhen

Nach einer knappen halben Stunde war der FC Ingolstadt 04 nah am Ausgleich. Nachdem Felix Götze ausgerutscht war, lief Torjäger Jannik Mause völlig alleine auf das Essener Tor zu, verstolperte jedoch kurz vor Torhüter Jakob Golz den Ball. Kurz danach dribbelte sich Mauses Sturmpartner Sebastian Grönning durch den RWE-Strafraum, wurde aber immer wieder gestört und setzte seinen Abschluss aus der Drehung schließlich deutlich über das Tor.

Auf der Gegenseite sorgten Sandro Plechaty und Isaiah Young bei schnellen Kontern immer wieder für Gefahr über die Außenpositionen. Über die rechte Seite wurde dann auch das 2:0 eingeleitet. Nach einem Zuspiel von Torben Müsel konnte Cedric Harenbrock dann von der Strafraumgrenze recht ungestört abziehen und traf ins rechte untere Eck (41.).

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte bauten die Rot-Weissen den Vorsprung sogar noch aus. Isaiah Young war nach einem Solo im Ingolstädter Strafraum nur durch ein Foul seines Gegenspielers Simon Lorenz zu stoppen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Leonardo Vonic nach einigen Diskussionen und zwei Gelben Karten für FCI-Kicker sicher zum 3:0-Halbzeitstand (49.+4).

Nach „Isi“ Youngs Schuss: Eigentor zum Endstand

Zur Pause reagierte Ingolstadts Trainer Michael Köllner mit drei Wechseln auf den deutlichen Rückstand. Die erste große Chance hatte aber erneut Rot-Weiss Essen. Ein Schuss von Sandro Plechaty ging jedoch ebenso knapp vorbei wie wenig später ein direkter Freistoß von Sascha Voelcke aus etwa 20 Metern.

Die Gäste bemühten sich zwar, besser ins Spiel zu kommen, kassierten aber stattdessen den vierten Gegentreffer. Cedric Harenbrock spielte Isaiah Young auf der linken Seite frei. Dessen Abschluss konnte FCI-Torhüter Marius Funk zwar parieren, der Ball prallte dann aber vom Oberschenkel von Simon Lorenz zum 4:0 (59.) für RWE ins eigene Tor.

In der Folgezeit kamen die Gastgeber gegen die teilweise überhart einsteigenden Bayern immer wieder durch schnelle Konter zu guten Möglichkeiten. Unter anderem vergaben Leonardo Vonic, der eingewechselte Ron Berlinski und Isaiah Young noch einige gute Chancen, um das Ergebnis noch zu erhöhen. RWE hatte nur einmal Glück, als David Kopacz mit einem wuchtigen Schuss das Lattenkreuz traf. In dieser Szene wäre Jakob Golz machtlos gewesen. Kurz vor dem Abpfiff lenkte Essens Nummer eins dann noch einen Freistoß von Maximilian Dittgen sehenswert über die Latte.

Vorletztes Auswärtsspiel: Premiere in Sandhausen

Nach der Englischen Woche mit den Partien in Mannheim (2:0) und Saarbrücken (1:1) sowie gegen den FC Ingolstadt 04 (4:0) geht es für die Mannschaft von RWE-Trainer Christoph Dabrowski jetzt am kommenden Samstag, 04. Mai, beim SV Sandhausen zu Gast. Der Anstoß erfolgt um 16.30 Uhr. Die Partie ist eine Premiere, denn noch nie bestritt Rot-Weiss Essen eine Ligapartie am Hardtwald. Das Hinspiel an der Hafenstraße ging 1:2 verloren.

Mit der Partie beim Absteiger aus der 2. Bundesliga wird dann endgültig der Ligaendspurt eingeläutet. In den verbleibenden Punktspielen geht es noch gegen den TSV 1860 München (Freitag, 10. Mai, 19.00 Uhr) mit Ex-RWE-Trainer Argirios Giannikis und zum bereits als Absteiger feststehenden VfB Lübeck (Samstag, 18. Mai, 13.30 Uhr). Eine Woche später (Samstag, 25. Mai) steht dann noch das Niederrheinpokal-Finale gegen den West-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen auf dem Programm.

Stimmen zum Spiel

Die Marschroute war klar: Wir wollten Kraft ausstrahlen, mutig spielen und den Gegner zu Fehlern zwingen. Das ist uns eindrucksvoll gelungen – und das, obwohl die Ingolstädter gefährliche Situationen hatten. Das 3:0 war für diesen Plan natürlich goldwert.

Zur Leistung der Reservespieler: Man hat nie das Gefühl, dass sich etwas ändert. Die Dynamik bleibt im Spiel. Das hat man zum Beispiel bei Sandro heute gesehen und das spricht für die Jungs, die keine einfache Zeit hatten.

Christoph Dabrowski (Chef-Trainer RWE)

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Cedric Harenbrock (Mittelfeldspieler RWE)

Mit meinen Leistungen in den letzten Wochen war ich nicht glücklich. Kein Spieler möchte auf der Bank sitzen. Meine Eltern haben mir aber den entscheidenden Rat gegeben: Positiv bleiben! Das hat sich ausgezahlt. Heute war ich zufrieden.

Isaiah Young (Angreifer RWE)

Wenn man von Anfang an spielt, will man das für sich nutzen. Die wahnsinnige Leistung der Mannschaft hat es mir natürlich einfacher gemacht, auch zu performen.

Zu seiner aktuellen Situation: Egal, was öffentlich gesagt wird, ich arbeite immer weiter. Dann kommen die Momente auf dem Platz von allein.

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Sandro Plechaty (Abwehrspieler RWE)

Ich ärgere mich maßlos über das Spiel. Wir sind schwer reingekommen, nach dem 0:1 für Essen haben wir sehr gute Möglichkeiten liegen gelassen. Defensiv waren wir danach zu fehlerbehaftet.

Spätestens nach dem 0:3 war es sehr schwer, mit der Stimmung im Stadion zurückzukommen.

Michael Köllner (Chef-Trainer FC Ingolstadt)