

Sa., 14.01.2023 14:00 Uhr
Rot-Weiss Essen : Hallescher FC
0 : 0
0 : 0
Abpfiff
51
44. Oguzhan Kefkir für Andreas Wiegel
46. Mustafa Kourouma für Aurel Loubongo-M'Boungou
46. Simon Engelmann für Clemens Fandrich
71
92
83
75. Lucas Halangk für Dominik Patryk Steczyk
86. Andor Jozsef Bolyki für Tom Zimmerschied
90+1. Louis Samson für Jonas Nietfeld
76. Thomas Eisfeld für Lawrence Ennali
Karten
51.
71.
83.
90+2.
Auswechselungen
44. Oguzhan Kefkir
Andreas Wiegel
46. Mustafa Kourouma
Aurel Loubongo-M'Boungou
46. Simon Engelmann
Clemens Fandrich
75. Lucas Halangk
Dominik Patryk Steczyk
76. Thomas Eisfeld
Lawrence Ennali
86. Andor Jozsef Bolyki
Tom Zimmerschied
90+1. Louis Samson
Jonas Nietfeld
Keine Tore gegen Halle: RWE-Serien halten
Rot-Weiss Essen ist mit einem Remis in das neue Fußballjahr 2023 gestartet. Im Rahmen des 18. Spieltages der 3. Liga trennte sich das Team von RWE-Cheftrainer Christoph Dabrowski vom Halleschen FC, der zum ersten Mal überhaupt im Stadion an der Hafenstraße zu Gast war, nach einem spannenden Kampfspiel torlos 0:0. Vor 17.070 Zuschauern gab es bei Dauerregen auf beiden Seiten nur wenige hochkarätige Tormöglichkeiten. Die Gäste hatten ihre besten Chancen gleich in der Anfangsphase sowie kurz vor dem Abpfiff. RWE hatte Pech, dass bei einem Foul an Ron Berlinski im Strafraum nicht auf Elfmeter entschieden wurde. Mit dem Remis hielten beide RWE-Serien. Insgesamt sind die Rot-Weissen jetzt schon seit acht Ligapartien sowie seit sieben Heimspielen in Folge ohne Niederlage. An der heimischen Hafenstraße war es allerdings auch schon das vierte Unentschieden hintereinander.
Fünf Änderungen – Startelf-Debüt für Loubongo
Im Vergleich zum letzten Ligaspiel des Jahres 2022 beim TSV 1860 München (1:1) musste Christoph Dabrowski insgesamt fünf Änderungen in seiner Anfangsformation vornehmen. Für die kurzfristig ausgefallenen Felix Götze (Verhärtung in der Wade), Isaiah Young (muskuläre Probleme im Oberschenkel) und Kapitän Daniel Heber (Infekt, der mit Antibiotika behandelt werden muss) rückten Clemens Fandrich (im zentralen offensiven Mittelfeld), Lawrence Ennali (auf dem linken Flügel) und Felix Herzenbruch (in der Innenverteidigung) neu in die rot-weisse Startelf.
Andreas Wiegel, der in der bayerischen Landeshauptstadt wegen einer Oberschenkelzerrung gefehlt hatte, kehrte auf seine Stammposition auf der rechten Seite zurück (für Meiko Sponsel). Außerdem durfte Aurel Loubongo, der im letzten Testspiel gegen Gornik Zabrze (1:3) überzeugt hatte, zum ersten Mal in dieser Saison von Beginn an auflaufen. Dafür nahm Oguzhan Kefkir zunächst auf der Bank Platz.
Angreifer Simon Engelmann sowie die beiden offensiven Mittelfeldspieler Cedric Harenbrock und Thomas Eisfeld, die vor der Winterpause lange Zeit verletzungsbedingt ausgefallen waren, gehörten erstmals seit vielen Monaten wieder zum Aufgebot.
Einige Unterbrechungen – Wiegel verletzt vom Feld
Nach einer Schweigeminute für die im Alter von 82 Jahren verstorbene brasilianische Fußball-Ikone und RWE-Ehrenmitglied Pelé sowie einer mehrminütigen Unterbrechung, weil im Gästeblock Pyrotechnik abgebrannt und mehrere Böller gezündet worden waren, hatte der HFC die erste hochkarätige Tormöglichkeit. Andreas Wiegel missglückte ein Rückpass und Halles Kapitän Jonas Nietfeld verfehlte den Essener Kasten nur knapp. Auf der Gegenseite war Ron Berlinski ein wenig überrascht, als ihm der Ball im Strafraum vor die Füße fiel, so dass Gästetorhüter Felix Gebhardt den Ball aufnehmen konnte.
Insgesamt entwickelte sich auf dem tiefen Boden von Beginn an eine umkämpfte Begegnung mit nur wenigen spielerischen Höhepunkten. Eine gute Chance, RWE in Führung zu bringen, hatte Lawrence Ennali, der an der Strafraumgrenze zum Abschluss kam, seinen Schuss aber zu hoch ansetzte. Sonst konnten beide Teams vor dem gegnerischen Tor nur selten Akzente setzen.
Kurz vor der Pause war die Partie für Andreas Wiegel vorzeitig beendet. Er musste zunächst verletzungsbedingt behandelt und dann mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ausgewechselt werden. Für ihn kam Oguzhan Kefkir und rückte auf den linken Flügel. Lawrence Ennali wechselte dafür kurzzeitig nach rechts, bildete dann aber nach der Pause wieder auf der linken Seite mit „Ötzi“ ein Gespann.
Engelmann und Eisfeld geben ihr Comeback
Zur Halbzeit reagierte RWE-Trainer Dabrowski mit zwei weiteren Wechseln. Aurel Loubongo und Clemens Fandrich blieben in der Kabine. Dafür kamen Youngster Mustafa Kourouma und Simon Engelmann, der in der Sturmspitze sein Liga-Comeback gab.
Das Spiel wurde danach etwas offener, beide Mannschaften verzeichneten zumindest einige Torannäherungen. Die bis dahin beste Tormöglichkeit für RWE hatte nach einer Linksflanke Ron Berlinski, der am Elfmeterpunkt in aussichtsreicher Position an den Ball kam, dann aber durch eine heftige Grätsche von Halles Innenverteidiger Alexander Winkler am Abschluss gehindert wurde. Der eigentlich fällige Elfmeterpfiff blieb allerdings aus. Nur wenig später tauchte Mustafa Kourouma im Strafraum auf. Sein Schuss wurde jedoch abgefälscht und landete am Außennetz.
Glück hatten die Rot-Weissen, als sich Tom Zimmerschied nach einem starken Solo nicht für einen Abschluss, sondern für einen Querpass entschied. Weil kein HFC-Angreifer mitgelaufen war, konnte die RWE-Hintermannschaft klären.
In der Schlussphase feierte auch noch Thomas Eisfeld sein Comeback, wurde für Lawrence Ennali eingewechselt und gefiel mit einigen guten Pässen. Der erhoffte Siegtreffer fiel jedoch nicht nur. Vielmehr mussten kurz vor dem Abpfiff noch einmal die RWE-Anhänger tief durchatmen, als HFC-Abwehrspieler Alexander Winkler das Tor nur knapp verfehlte.
So blieb es beim insgesamt durchaus nicht unverdienten Unentschieden, wie RWE-Chef-Trainer Christoph Dabrowski befand: „Bei den Platzbedingungen war viel Zufall nötig – entsprechend war es ein chancenarmes Spiel. Vielleicht kann so eine Partie durch einen Elfmeter entschieden werden, der in der zweiten Halbzeit hätte gegeben werden können, aber so müssen wir uns mit dem 0:0 begnügen. Wenn es uns nicht gelingt, Spiele zu gewinnen, dürfen wir diese Spiele mindestens nicht verlieren: Das ist uns gelungen!
Hinrundenabschluss und Rückrundenstart auswärts
Nach dem Remis zum Jahresauftakt im Stadion an der Hafenstraße geht es für die Rot-Weissen in der 3. Liga mit zwei Auswärtsspielen hintereinander weiter. Zunächst steht zum Abschluss der Hinserie (19. Spieltag) am kommenden Samstag, 21. Januar, ab 14.00 Uhr das Gastspiel beim SC Verl, einem „alten Bekannten“ aus der Regionalliga West, auf dem Programm. RWE-Stürmer Ron Berlinski trifft auf seinen Ex-Klub. Weil die Sportclub Arena an der Verler Poststraße aktuell noch umgebaut wird, um die Anforderungen der 3. Liga zu erfüllen, geht die Partie in der Arena des Zweitligisten SC Paderborn 07 über die Bühne.
Am Freitag, 27. Januar, bestreitet RWE dann ab 19.00 Uhr bei Spitzenreiter SV 07 Elversberg das erste Spiel überhaupt in der Rückserie der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Im Duell mit den Saarländern geht es auch darum, sich für die 1:5-Heimniederlage aus dem Hinspiel möglichst zu revanchieren. Ein Wiedersehen gibt es in Elversberg mit Mittelfeldspieler Luca Dürholtz, der beim Saisonstart noch im Essener Kader stand, sich aber wenige Wochen später für eine Rückkehr zur SVE entschied.





