

Fr., 10.05.2024 19:00 Uhr
Rot-Weiss Essen : TSV 1860 München
0 : 1
0 : 1
Abpfiff
24. Fynn Lakenmacher
46. Isiah Ahmad Young für Sandro Plechaty
46. Leonardo Vonic für Moussa Doumbouya
46. Marvin Ayhan Obuz für Sascha Voelcke
58
71
84
89
64
78
78
60. Abdenegó N'Lola Nankishi für Mansour Ouro-Tagha
65. Marlon Frey für Moritz Bangerter
90. Pedro Narciso Muteba für Abdenegó N'Lola Nankishi
63. Thomas Eisfeld für Torben Müsel
81. Ron Berlinski für Cedric Harenbrock
Tore
24. Fynn Lakenmacher
Karten
58.
64.
71.
78.
78.
84.
89.
Auswechselungen
46. Isiah Ahmad Young
Sandro Plechaty
46. Leonardo Vonic
Moussa Doumbouya
46. Marvin Ayhan Obuz
Sascha Voelcke
60. Abdenegó N'Lola Nankishi
Mansour Ouro-Tagha
63. Thomas Eisfeld
Torben Müsel
65. Marlon Frey
Moritz Bangerter
81. Ron Berlinski
Cedric Harenbrock
90. Pedro Narciso Muteba
Abdenegó N'Lola Nankishi
Rot-Weiss Essen trifft Freitag (10. Mai, 19.00 Uhr) im Rahmen des 37. Drittliga Spieltags auf 1860 München. Der Heim-Bereich des Stadions an der Hafenstraße ist zum dritten Mal in Folge ausverkauft. Alle weiteren Infos zum Besuch der Partie erhalten Rot-Weisse in den Fan-Hinweisen.
Stadionöffnung:
17.30 Uhr (90 Minuten vor Anstoß)
Ticketsituation:
Die Partie ist im Heim-Bereich ausverkauft. Tageskassen öffnen entsprechend nicht.
Schiedsrichterkarten:
Schiedsrichterkarten werden zum Heimspiel gegen den TSV 1860 München in limitierter Anzahl und somit nur solange der Vorrat reicht am Kassenhäuschen hinter Block „G1“ an der Stadtwerke-Essen-Tribüne verfügbar sein.
Hinweise zu „Print@home-Tickets“:
„Print@home“-Tickets müssen am Spieltag in Papierform vorliegen. Eine Ticketvorlage auf dem Handy ist nicht zulässig. Sollten sich Probleme ergeben, befinden sich in den Kassenhäuschen vor den jeweiligen Tribünen „Clearingstellen“, an denen bei aufkommenden Problemen geholfen wird.
Rot-Weiss Essen weist darauf hin, dass ein Missbrauch der Tickets strengstens untersagt ist und ausnahmslos zur Anzeige gebracht wird.
Anreise mit dem KFZ:
Rot-Weiss Essen rechnet nicht zuletzt aufgrund des Feierabendverkehrs mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen und empfiehlt daher eine besonders frühzeitige Anreise.
Ab 17.30 Uhr und somit 90 Minuten vor Anpfiff ist die Durchfahrt an der Hafenstraße zwischen den Kreuzungen „Hafenstr. / Bottroper Str.“, „Hafenstr. / Krablerstr.“ sowie „Hafenstr. / Vogelheimerstr. / Sulterkamp“ für sämtliche motorisierte Fahrzeuge gesperrt.
Eine Durchfahrt zu den Parkplätzen „P1“, „P2/P3“ oder „P4“ am Stadion an der Hafenstraße erhalten ab 17.30 Uhr ausschließlich Personen, die im Besitz eines gültigen Dauer-Parkscheins für die Saison 2023/2024 bzw. eines Tages-Parkscheins für die Begegnung gegen den TSV 1860 München sind.
Die Anreise kann dann nur noch über die Kreuzung „Hafenstr. / Vogelheimerstr.“ aus nördlicher Richtung kommend erfolgen. KFZ-Anreisende sollten ihren Anfahrtsweg entsprechend über die „B224“ und anschließend die „Vogelheimerstr.“ oder „Daniel-Eckhardt-Str.“ wählen.
Parkplatz-Tickets sind für diese Partie weder am Stadion noch im Vorverkauf erhältlich.
Die Sperrung der A42-Brücke zwischen den Anschlusstellen „Essen-Nord“ und „Bottrop-Süd“ ist in beide Richtungen für Fahrzeuge unterhalb 3,5 Tonnen aufgehoben. Da Fahrzeuge oberhalb dieser Gewichtsgrenze nach wie vor eine Alternativroute über die und rundum die „Hafenstraße“ als Umfahrung nutzen, ist mit höherer Verkehrsdichte zu rechnen.
Mitfahrzentrale der Fan- und Förderabteilung:
Die Fan- und Förderabteilung (FFA) von Rot-Weiss Essen bietet mit der „MitFFAhrzentrale“ einen neuen Service für Heim- und Auswärtsspiele an. Ab sofort können sich RWE-Fans, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen oder anbieten, auf der Homepage der FFA eintragen und so schnell und unkompliziert in den Austausch treten.
Die „MitFFAhrzentrale“ erreichen RWE-Fans unter mfz.ffa-rwe.de.
Anreise mit dem ÖPNV:
Nächstgelegene Bahnhöfe: Essen-Bergeborbeck (Nahverkehr), Essen Hauptbahnhof (Nahverkehr und Fernverkehr)
In sämtlichen Eintrittskarten für den Heim- und Gästebereich ist die freie Anreise im Gebiet des Verkehrsbunds Rhein-Ruhr (VRR) enthalten.
Vor und nach dem Spiel verkehrt für Heim-Fans ein Bus-Shuttleservice der RUHRBAHN zwischen dem Essener Hauptbahnhof und dem Stadion an der Hafenstraße. Die Busse kommen an Steig 5 an der Kreuzung „Bottroper Straße“ / „Hafenstraße“ (Linienverkehr-Haltestelle: „Hafenstraße“) an und fahren an selbem Ort nach dem Spiel auch wieder ab.
Anreise mit dem Fahrrad:
Fahrradständer befinden sich auf Parkplatz „P2“/P3 (hinter der WAZ-Westkurve).
Pfandflaschen-Sammelstellen:
Rot-Weiss Essen hat sich zur Aufgabe gemacht, herumstehende Pfandflaschen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen, für den guten Zweck einzusammeln: 50 Prozent gehen an das FÖRDERWERK und 50 Prozent an die ESSENER CHANCEN.
Hinter der WAZ-Westkurve gibt es drei Standorte, an denen Fans ihre leeren Pfandflaschen bis zum Anpfiff direkt in die von Stauder zur Verfügung gestellte Kisten ablegen können.
Rettungswege freihalten:
Rot-Weiss Essen bittet zur Sicherheit aller Stadionbesucher darum, die Flucht- und Rettungswege auf der „WAZ-Westkurve“ (an roter Bodenmarkierung erkennbar) sowie auf der „Rahn-Tribüne“ zu jeder Zeit freizuhalten.
Im Sitzplatzbereich sind die entsprechend zugewiesenen Sitzplätze vor und während der Partie zwingend einzunehmen.
Mitnahme von Taschen / Rucksäcken:
Taschen und Rucksäcke bis zu einer Größe von DIN A4 können mit an die Hafenstraße gebracht werden. Somit ist auch die Mitnahme von Bauchtaschen gestattet.
Am Stadion bestehen keinerlei Aufbewahrungsmöglichkeiten für Taschen und Rucksäcke größer als A4.
Fanshop öffnet um 14.00 Uhr:
Der Fanshop an der Hafenstraße ist von 14.00 bis 19.00 Uhr sowie etwa 45 Minuten ab Abpfiff geöffnet.
Zudem gibt es einen Verkaufsstand mit großem Produktsortiment hinter der WAZ-Westkurve. Dieser öffnet zwischen 17.00 und 19.00 Uhr sowie 45 Minuten ab Abpfiff.
Dreimal Alu-Pech! RWE unterliegt Münchner „Löwen“
Rot-Weiss Essen musste im letzten Heimspiel der Saison 2023/2024 in der 3. Liga eine Niederlage hinnehmen. Das Team von Trainer Christoph Dabrowski unterlag dem TSV 1860 München am 37. und vorletzten Spieltag 0:1 (0:1) und verpasste damit die Chance, den Rückstand von vier Zählern auf Aufstiegsanwärter SSV Jahn Regensburg zu verkürzen. Damit kann RWE Relegationsrang drei beim Saisonfinale am 18. Mai nicht mehr erreichen. Vor 18.647 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße – der Heimbereich war wieder einmal ausverkauft – gingen die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt durch einen Treffer von Fynn Lakenmacher (24.) vor der Pause 1:0 in Führung. Diesen Vorsprung verteidigten die „Löwen“ mit Geschick, aber auch sehr viel Glück bis zum Abpfiff. Die Mannschaft des früheren RWE-Trainers Argirios Giannikis hat damit den Klassenverbleib geschafft. Die RWE-Fans bewiesen nach dem Schlusspfiff ein feines Gespür. Sie verabschiedeten die Mannschaft, die alles gegeben hatte, mit großem Applaus und Sprechchören. „Wir halten zusammen“, lautete das Motto. Schließlich bleibt mit dem Niederrheinpokal-Finale am Samstag, 25. Mai, ab 15.45 Uhr gegen Rot-Weiß Oberhausen noch ein großes Ziel.
Sapina und Doumbouya zurück in der Startelf
Im Vergleich zur Niederlage beim SV Sandhausen (0:2) nahm Christoph Dabrowski zwei Veränderungen in seiner Anfangsformation. Kapitän Vinko Sapina, der in Sandhausen erstmals nach auskurierten Wadenproblemen wieder eingewechselt worden war, lief von Beginn an für Thomas Eisfeld im zentralen Mittelfeld auf. Im Sturmzentrum erhielt Moussa Doumbouya diesmal den Vorzug vor Leonardo Vonic.
Flügelstürmer und Torscorer Marvin Obuz gehörte nach auskuriertem Muskelfaserriss ebenso erstmals wieder zum Aufgebot wie Außenverteidiger Eric Voufack nach seiner Syndesmosebandverletzung. Beide nahmen zunächst auf der Bank Platz. Verletzungsbedingt musste neben den Rekonvaleszenten Ekin Celebi und Aaron Manu weiterhin Rechtsverteidiger Andreas Wiegel (Reizung im Knie) passen.
Vor Torhüter Jakob Golz verteidigte in der Abwehr erneut eine Viererkette mit Nils Kaiser auf der rechten Seite, den Innenverteidigern José-Enrique Rios Alonso und Felix Götze sowie Lucas Brumme auf der Linksverteidiger-Position. Im zentralen Mittelfeld ordneten Vinko Sapina und Torben Müsel das Essener Spiel, während Sandro Plechaty (rechts), Cedric Harenbrock und Sascha Voelcke (links) die offensive Dreierreihe hinter Mittelstürmer Moussa Doumbouya bildeten.
Aufstiegshelden von 2004 zum Jubiläum gefeiert
Den ersten stimmungsvollen Höhepunkt gab es bereits vor dem Anpfiff. Auf dem Rasen im Stadion an der Hafenstraße wurden die RWE-Aufstiegshelden von 2004 um den damaligen Trainer Jürgen Gelsdorf begrüßt und gefeiert. Besonders laut wurde es bei einstigen Publikumslieblingen wie Ali Bilgin, Erwin Koen oder Sascha Wolf. Das Team hatte sich aus Anlass des 20-jährigen Aufstiegsjubiläums getroffen.
Ihre Nachfolger im rot-weissen Trikot übernahmen recht schnell die Initiativen und kamen zu ersten vielversprechenden Angriffen. Nachdem Abschlüsse von Sandro Plechaty und Lucas Brumme noch nicht wirklich für Gefahr sorgen konnten, hatte Torben Müsel nach zwölf Minuten das 1:0 auf dem Fuß. Gekonnt lupfte der Mittelfeldspieler die Kugel über 1860-Torhüter Marco Hiller hinweg. Noch vor der Linie konnte jedoch Michael Glück klären und den Ball mit einem Befreiungsschlag aus der Gefahrenzone befördern.
Doumbouya und Kaiser verpassen Ausgleich
Während sich die Gastgeber für ihre Drangperiode nicht belohnen konnten, landete der erste Münchner Torschuss im Netz. Mansour Ouro-Tagha setzte sich auf der linken Seite geschickt durch. Der Ball landete bei Morris Schröter, der geschickt für Fynn Lakenmacher auflegte. Von der Strafraumgrenze traf der robuste Mittelstürmer, der nach dem Saisonende zum Bundesliga-Absteiger SV Darmstadt 98 wechseln wird, mit einem gezielten Flachschuss zum 0:1 (24.) in die rechte Torecke traf.
Das Gegentor zeigte sichtbar Wirkung. Innerhalb weniger Minuten hatten erneut Fynn Lakenmacher sowie Morris Schröter, Moritz Bangerter und Julian Guttau einige gute Chancen, um den Vorsprung auszubauen. Dabei sorgten die „Löwen“ immer wieder mit schnellen Gegenangriffen für Gefahr, überzeugten aber auch spielerisch. Jakob Golz hielt RWE in dieser Phase im Spiel. Auf der Gegenseite setzte Moussa Doumbouya eine Direktabnahme nach Zuspiel von Lucas Brumme zu hoch an. Am nächsten am Ausgleich war Nils Kaiser, der in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit einem 20-Meter-Schuss an Marco Hiller scheiterte. So blieb es beim 0:1.
Alu-Pech! Brumme trifft zweimal den Pfosten
RWE-Trainer Christoph Dabrowski reagierte zur Pause gleich mit drei Wechseln. Marvin Obuz (für Sandro Plechaty) und Isaiah Young (für Sascha Voelcke) stürmten auf den Flügeln, Leonardo Vonic löste Moussa Doumbouya im Angriffszentrum ab. Sofort nahm der Druck in Richtung des Münchner Tores wieder zu. Aber auch die Gäste blieben gefährlich. So strich ein Schlenzer von Morris Schröter nach Ablage von Fynn Lakenmacher über das Tor. Fast im Gegenzug beförderte Leonardo Vonic den Ball erstmals ins Tor der „Löwen“. Das Schiedsrichter-Gespann hatte aber zuvor auf Abseits entschieden.
Nach einer Stunde drehte RWE dann richtig auf – und hatte innerhalb weniger Sekunden zweimal Alu-Pech. Erst prallt der Ball vom Knie von 1860-Kapitän Jesper Verlaat an die Unterkante der Latte und von dort nicht hinter die Linie. Beim nächsten Angriff wuchtete Lucas Brumme die Kugel aus 25 Metern an den rechten Pfosten. Schade!
Die Rot-Weissen – inzwischen mit Thomas Eisfeld für Torben Müsel – setzten nach und drängten die Münchner immer weiter zurück. „Isi“ Young prüfte Marco Hiller, Vinko Sapina schoss drüber und Lucas Brumme traf mit einem 18-Meter-Schuss diesmal den rechten Pfosten.
„Löwen“ verteidigen Vorsprung mit Mann und Maus
Nachdem der eingewechselte Marlon Frey mit einem wuchtigen Schuss gegen den Innenpfosten die mögliche Entscheidung zu Gunsten der „Löwen“ verpasst hatte, zog Christoph Dabrowski seine letzte Offensivoption. Ron Berlinski kam zu Beginn der Schlussphase als zusätzlicher Angreifer für Cedric Harenbrock.
In der Schlussphase und auch in der siebenminütigen Nachspielzeit rannten die Rot-Weissen immer wieder an und versuchten alles, um zumindest noch den Ausgleich zu erzwingen. Es sollte an diesem Tag aber nicht sein. Die „Löwen“ verteidigten mit Mann und Maus und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.
Saisonfinale in der Liga an Lübecker Lohmühle
Am 38. und letzten Spieltag steht für die Mannschaft von RWE-Trainer Christoph Dabrowski jetzt am nächsten Samstag, 18. Mai, das letzte Ligaspiel der Saison 2023/2024 auf dem Programm. Es geht zum bereits als Absteiger feststehenden Tabellenvorletzten VfB Lübeck. Der Anstoß erfolgt um 13.30 Uhr. Das Hinspiel gewann RWE 1:0. Fehlen wird Felix Götze, der gegen 1860 München die zehnte Gelbe Karte in dieser Saison sah.
Eine Woche später (Samstag, 25. Mai) geht dann noch das Niederrheinpokal-Finale gegen den West-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen über die Bühne. Anstoß im Stadion an der Hafenstraße ist um 15.45 Uhr. Der Sieger der Partie qualifiziert sich für den DFB-Pokal. Nur wenn RWE die Saison in der 3. Liga auf Rang vier beenden sollte, wäre die Qualifikation für den bundesweiten Pokalwettbewerb aber schon vor dem Finale sicher.





