SC Preußen Münster – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

So., 28.01.2024 13:30 Uhr

SC Preußen Münster : Rot-Weiss Essen

2 : 1

1 : 1

Abpfiff

3. Niko Koulis

34. Marvin Ayhan Obuz

46

46. Sascha Voelcke für Lucas Brumme

80. Gerrit Wegkamp

60

81

72. Ron Berlinski für Cedric Harenbrock

83. Eric Voufack für Leonardo Vonic

83. Moussa Doumbouya für Andreas Wiegel

62. Gerrit Wegkamp für Malik Batmaz

72. Shaibou Oubeyapwa für Daniel Kamkam Kyerewaa

84. Dominik Schad für Marc Lorenz

Tore

3. Niko Koulis

34. Marvin Ayhan Obuz

80. Gerrit Wegkamp

Karten

46.

60.

81.

Auswechselungen

46. Sascha Voelcke
Lucas Brumme

62. Gerrit Wegkamp
Malik Batmaz

72. Ron Berlinski
Cedric Harenbrock

72. Shaibou Oubeyapwa
Daniel Kamkam Kyerewaa

83. Eric Voufack
Leonardo Vonic

83. Moussa Doumbouya
Andreas Wiegel

84. Dominik Schad
Marc Lorenz

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FAN-HINWEISE ZUM PREUSSEN-AUSWÄRTSSPIEL

Auch gegen Münster werden zahlreiche Rot-Weiss Essen-Schals zu sehen sein: Der Gästeblock ist ausverkauft.
Auch gegen Münster werden zahlreiche rot-weisse Schals zu sehen sein: Der Gästeblock ist ausverkauft. (Foto: Endberg)

Zum Abschluss der Englischen Woche gastiert Rot-Weiss Essen am 23. Drittliga-Spieltag bei Preußen Münster. Anstoß der Partie im Preußenstadion ist am kommenden Sonntag (28. Januar), um 13.30 Uhr. Alle relevanten Infos zu Anreise und Spielbesuch erhalten Besucher in den Fan-Hinweisen.

Stadionöffnung:

11.30 Uhr

Ticketsituation:

Der Gästebereich ist restlos ausverkauft. Eintrittskarten sind entsprechend nicht mehr vor Ort erhältlich.

Anreise mit dem PKW:

Parkmöglichkeiten: P1 und P2 | 3 Euro (PKW), P4 (Reisebusse)

Anfahrt aus Richtung Norden, Süden und Westen: Ausfahrt am Autobahnkreuz „Münster Süd“ wählen. Verlauf der Umgehungsstraße folgen und schließlich in Richtung „Hammer Straße/Hiltrup“ abbiegen. Nach etwa einem Kilometer auf der „Hammer Straße“ befindet sich das Preußenstadion auf der rechten Seite. In die Straße „Am Berg Fidel“ einbiegen und der Beschilderung „P4“ folgen.

Alternativroute: A1-Abfahrt „Hiltrup“ wählen. Dann durch Hiltrup Richtung Münster über die „Hammer Straße“ fahren. Anschließend rechts auf die „Trauttmansdorffstraße“ in Richtung „Berg Fidel“ abbiegen. Nach rund 300 Metern rechts auf die Straße „Am Berg Fidel“ abbiegen. Nach 400 Metern ist der Gästebereich neben der Sporthalle Berg Fidel erreicht.

Anfahrt aus Richtung OstenÜber die „Warendorfer Straße“ auf „Umgehungsstraße/B51“ wechseln. Dieser Straße für 6 Kilometer bis zur Ausfahrt „Hiltrup“ folgen. Einem Kilometer der „Hammer Straße“ folgen. Nach einem Kilometer befindet sich das Preußenstadion auf der rechten Seite.

Anreise mit dem ÖPNV:

Rot-Weiss Essen-Fans sollten bei ihrer Anreise mit dem öffentlichen Personennahverkehr den andauernden Lokführer-Streik beachten und sich entsprechend tagesaktuell über mögliche Ausfälle informieren.

Zwischen Essen Hbf und Münster Hbf wird ein Entlastungszug mit Kapazität für 600 bis 700 Personen eingesetzt. Da dieser von einer privaten Eisenbahngesellschaft betrieben wird, hat der Streik keine Auswirkung auf die Verbindung. Die Abfahrtszeiten:

Hin
11.09 Uhr von Essen Hbf (Gleis 4) | Ankunft in Münster: 12.12 Uhr

Zurück
16.41 Uhr von Münster Hbf (Gleis 14) | Ankunft in Essen: 17.55 Uhr

Als Entlastungszug-Fahrkarte gilt die Eintrittskarte für das Münster-Auswärtsspiel, ein gesonderter Fahrscheinkauf ist nicht notwendig.

Am Hauptbahnhof Münster Ausgang Richtung „Bremer Platz“ wählen. Für Gästefans werden kostenlose Shuttlebusse zum Gästebereich im Preußenstadion eingesetzt. Diese bringen Gästefans nach dem Spiel wieder zurück zum Hauptbahnhof.

Alternativ fahren die Busse Nummer 1 (Amelsbüren), 5 (Hiltrup), 9 (Hiltrup) zum Preußenstadion. Bus Nummer 5 hält direkt an der Bushaltestelle „Am Berg Fidel“ direkt am Gästeparkplatz des Stadions. Die Haltestellen befinden sich direkt vor dem Bahnhof, wenn dieser in Richtung Innenstadt verlassen wird.

Im Stadion:

Der Stehplatz-Gästebereich befindet sich in den Blöcken „K1“ und „K2“.

Taschen können mit zum Stadion und am Gästeeingang hinterlegt werden.

An genügend Bargeld denken! Im Gästeblock ist keine Kartenzahlung möglich.

Sollten sich Frauen in einer für Sie unangenehmen Situation befinden, können sich diese mit der Frage „Ist Luisa hier?“ an das Stadionpersonal – egal ob Thekenkraft, Ordnungsdienst oder Stadionhelfer – wenden und bekommen unmittelbar und diskret Hilfe.

Fanutensilien:

Im Preußenstadion sind Zaun- und Schwenkfahnen, Doppelhalter, Megafone sowie Trommeln (unten offen) erlaubt.

Durch Joker-Tor: RWE geht in Münster leer aus

Zum dritten Mal nacheinander musste sich Rot-Weiss Essen in der 3. Liga in einem Auswärtsspiel knapp geschlagen geben. Wie schon zuvor in Ingolstadt und Aue unterlag das Team von RWE-Chef-Trainer Christoph Dabrowski auch im Rahmen des 23. Spieltages im Traditionsderby beim SC Preußen Münster 1:2 (1:1) und steht weiterhin bei 36 Punkten. Vor 11.744 Zuschauern im Preußenstadion an der Hammer Straße, darunter 1.200 mitgereiste Essener Anhänger, war RWE durch einen Kopfballtreffer von Niko Koulis (3.) schon in der Anfangsphase erstmals in Rückstand geraten. Marvin Obuz (34.) gelang mit seinem fünften Saisontor der Ausgleich. In der Schlussphase ließ aber der eingewechselte Gerrit Wegkamp (80.) doch noch die Preußen jubeln. „Der Münsteraner Sieg ist nicht ganz unverdient“, räumte RWE-Trainer Dabrowski im Interview bei MagentaSport ehrlich ein: „Wir waren diesmal nicht auf unserem maximalen Level, auch die Fehlerquote war zu hoch. Das ist natürlich im ersten Moment enttäuschend. Wir werden das jedoch in Ruhe aufarbeiten und dann geht es weiter.“

Müsel muss passen – Wiegel und Eisfeld dabei

Im Vergleich zum ersten Heimspiel nach der Winterpause gegen den FC Viktoria Köln (3:1) nahm Christoph Dabrowski zwei Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. Auf der rechten Abwehrseite bekam diesmal Routinier Andreas Wiegel den Vorzug gegenüber Eric Voufack. Nicht geplant war dagegen der Wechsel im zentralen Mittelfeld, wo Hinspiel-Matchwinner Thomas Eisfeld kurzfristig für Torben Müsel (Wadenprobleme) einsprang.

Vor Torhüter Jakob Golz verteidigte damit wieder eine Viererkette mit Andreas Wiegel, José-Enrique Rios Alonso, Felix Götze und Lucas Brumme. In der Mittelfeldzentrale zogen Kapitän Vinko Sapina und Thomas Eisfeld die Fäden. Hinter Mittelstürmer Leonardo Vonic bildeten Marvin Obuz, Cedric Harenbrock und Isaiah Young die offensive Dreierreihe.

Verletzungsbedingt mussten neben Torben Müsel auch Ekin Celebi (Schulter-Operation), Sandro Plechaty (Innenbandriss im Knie) und Fabian Rüth (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) passen. U19-Talent Ahmed Etri gehörte nach seinem Drittliga-Debüt als Einwechselspieler gegen Viktoria Köln erneut zum Essener Spieltag-Kader. Bei Münster konnte unter anderem Torjäger Joel Grodowski (Halsschmerzen) nicht eingesetzt werden.

Erste Chance, erstes Gegentor – Obuz gleicht aus

Für die Rot-Weissen begann die Begegnung denkbar schlecht. Gleich die erste Torchance der Preußen führte zur frühen Führung der Gastgeber. Nach einer Freistoßflanke von Kapitän Marc Lorenz konnte Abwehrspieler Niko Koulis die Kugel praktisch unbedrängt zum 1:0 (3.) ins Netz köpfen. Da sah die gesamte Hintermannschaft nicht gut aus.

Auch insgesamt erwischten die Münsteraner den besseren Start in die Partie, ließen RWE zunächst nicht zur Entfaltung kommen. Das änderte sich nach etwa 15, 20 Minuten. Die Gäste bekamen das Spiel besser in den Griff, erarbeiteten sich mehr Ballbesitz und auch erste Abschlussmöglichkeiten. Ein Versuch von Lucas Brumme wurde zur Ecke abgefälscht, Leonardo Vonic traf den Ball nicht richtig und Cedric Harenbrock scheiterte an Preußen-Torhüter Maximilian Schulze Niehues.

Nachdem Thorben Deters bei einem schnellen Konter nach einem Querpass von Malik Batmaz die beste Chance zum möglichen 2:0 vergeben hatte, belohnten sich die Rot-Weissen für ihre Leistungssteigerung im Laufe der ersten Halbzeit. Nach einer Kombination über Isaiah Young und Leonardo Vonic landete der Ball ein wenig glücklich bei Marvin Obuz, der von rechts wuchtig abzog und damit offenbar Schlussmann Maximilian Schulze Niehues überraschte – 1:1 (34.). Nur wenig später hätte Thomas Eisfeld beinahe sogar für die komplette Wende gesorgt, verfehlte den Kasten aus etwa 20 Metern nur knapp. Nach einer recht ereignisarmen Schlussphase ging es mit dem Remis in die Kabinen.

Zu wenig Durchschlagskraft

Zur Halbzeit musste Christoph Dabrowski den ersten Wechsel vornehmen. Weil sich Lucas Brumme unmittelbar vor der Pause bei einem Zweikampf verletzt hatte und nicht weitermachen konnte, rückte Sascha Voelcke auf die linke Außenbahn. Während Andreas Wiegel etwas weiter nach innen rückte und gemeinsam mit José-Enrique Rios Alonso und Felix Götze eher eine Dreierreihe in der Abwehr bildete, wechselte Isaiah Young die Seiten und übernahm die rechte „Schiene“.

Genau wie in der ersten Hälfte mussten die rund 1.200 RWE-Fans in der Anfangsphase erneut mehrfach tief durchatmen. Simon Scherder mit einem Kopfball nach einem Freistoß von Marc Lorenz sowie Malik Batmaz und Daniel Kyerewaa verfehlten jeweils den Essener Kasten knapp und verpassten damit die erneute Führung.

Im Gegenzug kam Leonardo Vonic nach einem Zuspiel von „Isi“ Young von der Strafraumgrenze aus zum Abschluss, Maximilian Schulze Niehues lenkte den Ball aber mit einer starken Reaktion über die Latte. Weniger Mühe hatte der Preußen-Torwart kurz danach, als ein Kopfball von José-Enrique Rios Alonso genau in seinen Armen landete. Insgesamt gab es im zweiten Durchgang zu Beginn auf beiden Seiten mehr Torraumszenen.

Beide Trainer brachten ab Mitte der zweiten Halbzeit frische Offensivspieler, um noch einmal neuen Druck aufzubauen. RWE kam mit Ron Berlinski (für Cedric Harenbrock) sogar ein zusätzlicher Angreifer für einen Mittelfeldspieler. In Führung gingen jedoch die Gastgeber, die einen Abspielfehler von Torhüter Jakob Golz eiskalt ausnutzten. Rico Preißinger chippte die Kugel auf den eingewechselten Gerrit Wegkamp, der wuchtig zum 2:1 (80.) ins kurze Eck traf.

Die Rot-Weissen versuchten in der Schlussphase noch einmal alles, brachten mit Eric Voufack (für Andreas Wiegel) und Moussa Doumbouya (für Leonardo Vonic) weitere frische Spieler. Zum Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr. Von den Fans gab es dennoch aufmunternden Applaus.

Auf Freiburg-Spiel folgt Auswärts-Doppelpack

Nach der ersten Englischen Woche des neuen Jahres hat das Dabrowski-Team jetzt etwas länger Zeit, um sich auf das nächste Heimspiel im Stadion an der Hafenstraße vorzubereiten. Am kommenden Samstag, 03. Februar, ab 14.00 Uhr ist mit der U23 des SC Freiburg der aktuelle Tabellenletzte in Essen zu Gast. Gute Erinnerungen hat RWE an die bisherigen drei Vergleiche mit den Breisgauern, die alle ohne Gegentor gewonnen wurden.

Danach geht es direkt Schlag auf Schlag weiter. Mit der Nachholpartie beim TSV 1860 München (Dienstag, 06. Februar, 19.00 Uhr), die noch zur Hinrunde gehört (18. Spieltag) und dem folgenden Gastspiel beim Aufstiegsaspiranten SSV Jahn Regensburg (Samstag, 10. Februar, 14.00 Uhr) stehen innerhalb von nur vier Tagen zwei Auswärtsbegegnungen in Bayern auf dem Programm.