FAN-HINWEISE ZUM REGENSBURG-AUSWÄRTSSPIEL
Für Rot-Weiss Essen ist es der erste Auftritt im Jahnstadion. (Foto: Endberg)
Erneut geht es für Rot-Weiss Essen in den Süden nach Bayern. Vier Tage nach der Nachholpartie beim TSV 1860 München gastiert RWE beim Ligaprimus Jahn Regensburg. Das Duell zwischen den Rot-Weissen und dem SSV steigt am Samstag um 14.00 Uhr im Jahnstadion. Für einen reibungslosen Spielbesuch kommen hier die Fan-Hinweise.
▸Von der A3 aus Richtung Hof, Nürnberg, München: Die Ausfahrt 100a Richtung Regensburg-Universität nehmen. Anschließend rechts auf die Franz-Josef-Strauß-Allee fahren.
▸Von der A3 aus Richtung Passau: Die Ausfahrt 100a Richtung Regensburg-Universität nehmen. Anschließend links auf die Galgenbergstraße fahren.
Die Parkgebühr beträgt 5 Euro für PKW und 9-Sitzer. Diese ist passend in Münzen am Parkautomaten (keine Wechselgeldfunktion) oder via RVV-App zu entrichten. Reisebusse können kostenfrei parken.
Anreise mit der Bahn:
Vom Hauptbahnhof den Shuttleservice der Linie F nutzen. RWE-Fans können nach Absprache mit dem Busfahrer im Anschluss an die Haltestelle für Heimfans an der Behelfshaltestelle ‚Galgenbergstr.‘ aussteigen und von dort zum Gästeeingang gelangen.
Zu Fuß sind es vom Hauptbahnhof zum Jahnstadion ca. 3,30 Kilometer und damit in etwa 45 Minuten.
Ticketsituation:
825 Fans werden RWE nach Regensburg begleiten.
Die Tageskassen für den Gastbereich öffnen um 12.30 Uhr.
Der SSV Jahn Regensburg erhebt am Spieltag eine Tageskassengebühr in Höhe von zwei Euro auf den Tageskartenpreis.
Mit der Lieferweise „Abholung im Fanshop“ vorbestellte Eintrittskarten können bis Freitag (16.00 Uhr) am Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße unter Vorlage eines gültigen Lichtbildausweises abgeholt werden.
Im Stadion:
Das Stadion öffnet um 12.30 Uhr.
Der Stehplatzbereich befindet sich hinter dem Tor auf der Nordtribüne in Block N1. Der Sitzplatzbereich liegt daneben in Block N2. RWE-Fans erreichen die Blöcke über den Eingang Nord II. Der Zugang ist ausschließlich über den Gästeparkplatz P3 möglich.
Personen, die aufgrund ihres Verhaltens oder äußeren Erscheinungsbilds als Fan der Gastmannschaft angesehen werden können, ist der Zutritt zum und/oder der Aufenthalt im Heimbereich aus Sicherheitsgründen nicht gestattet.
Rucksäcke und Taschen größer DIN A4 können nicht mit ins Stadion genommen werden. Regensburg bietet Ablagemöglichkeiten am Gästeeingang an.
Erlaubte Utensilien:
kleine Fahnen (Stocklänge bis 2m) mit Plastik-Leerrohr
Doppelhalter (Stocklänge bis 2m) mit Plastik-Leerrohr
3 Trommeln (eine Seite offen) inklusive Befestigung
3 Megaphone inkl. ein Satz Ersatzakkus
Zaunfahnen dürfen in den Blöcken N1 und N2 an den Zaun und die Wellenbrecher und an sonstige freie Flächen gehängt werden. In allen anderen Blöcken sind keine Zaunfahnen / Banner gestattet. Fluchttore müssen weiterhin problemlos zu öffnen sein
Erlaubte Utensilien nach vorheriger Anmeldung:
Schwenkfahnen (Stocklänge über 2m) mit Plastik-Leerrohr
Spruchbänder mit Wortlaut, Material und Länge (keine diskriminierenden und strafrechtlich verfolgbaren Inhalte)
Die Anmeldung erfolgt über die Fanbeauftragten (fanbeauftragter@rot-weiss-essen.de)
Regensburg kontrolliert die mitgebrachten Materialien am ausgeschilderten Eingang (ganz rechts). Die Kontrolle findet nach dem ersten Einlassportal vor der Ticketkontrolle (Drehkreuze) statt und ist vom inneren Stadionumlauf des Gästebereich frei einsehbar.
Fanbrief der Polizei Regensburg:
Hier finden RWE-Anhänger den Fanbrief der Polizei Regensburg.
TV-Übertragung:
Das Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Jahn Regensburg wird ab 13.45 Uhr auf MAGENTA SPORT übertragen. Zudem strahlt der Westdeutsche Rundfunk (WDR) die Partie im Free-TV aus.
3:1 in Regensburg! RWE siegt beim Ligaprimus
Rot-Weiss Essen kann auch auswärts noch gewinnen. Und wie! Nach vier Niederlagen in Folge auf fremden Plätzen setzte sich das Team von Trainer Christoph Dabrowski am 25. Spieltag in der 3. Liga beim Spitzenreiter SSV Jahn Regensburg 3:1 (1:0) durch und sorgte vor 8.889 Zuschauern für eine besondere Premiere: Die Regensburger hatten zuvor in keinem einzigen Ligaspiel mehr als zwei Gegentreffer kassiert. Ein kurioses Eigentor des Regensburger Angreifers Elias Huth (16.) leitete den Auswärtserfolg an. Im zweiten Durchgang bauten Cedric Harenbrock (59.) und Marvin Obuz (67.) die Führung aus. Der eingewechselte Noah Ganaus (84.) konnte die erste Heimniederlage des Spitzenreiters seit Ende September auch nicht mehr verhindern. „Der Erfolg tut mega gut“, sagte Christoph Dabrowski im Interview bei MagentaSport: „Wir haben jetzt 42 Punkte nach 25 Partien. So viele Zähler hatten wir in der zurückliegenden Saison erst nach dem 38. Spieltag. Das ist für den Moment eine Riesenleistung. Beim Tabellenführer drei Punkte zu holen, ist bislang nicht vielen Mannschaften gelungen. Darauf können wir stolz sein. Unser Ziel war es, die Regensburger zu ärgern. Das haben wir geschafft. Wir hätten noch mehr Nadelstiche setzen können, wollen uns nach dem Sieg aber nicht beschweren.“
Brumme krank – Wienand vertritt erneut Golz
Im Vergleich zur Niederlage in der Nachholpartie beim TSV 1860 München (0:2) nahm Christoph Dabrowski nur eine Veränderung in seiner Anfangsformation vor. Linksverteidiger Lucas Brumme fehlte krankheitsbedingt im Aufgebot. Für ihn spielte diesmal Andreas Wiegel von Beginn an.
Vor Torhüter Felix Wienand, der erneut den noch erkrankten Jakob Golz vertrat, verteidigte damit eine leicht veränderte Viererkette. Andreas Wiegel spielte auf der rechten Seite, Eric Voufack rückte dafür nach links. José-Enrique Rios Alonso und Felix Götze bildeten wie gewohnt die Innenverteidigung. In der Mittelfeldzentrale zogen Thomas Eisfeld und Torben Müsel die Fäden. Hinter Mittelstürmer Leonardo Vonic agierten Marvin Obuz, Cedric Harenbrock und Isaiah Young in der offensiven Dreierreihe.
Verletzungsbedingt mussten erneut Kapitän Vinko Sapina, Sascha Voelcke (beide Knieprobleme) sowie Ekin Celebi (Schulter-Operation) und Sandro Plechaty (Innenbandriss im Knie) passen.
Temporeiche Anfangsphase mit vielen Chancen
Die Partie begann ohne eine Abtastphase. Felix Wienand leistete sich einen ungenauen Pass, ein Klärungsversuch von Felix Götze wurde noch abgefälscht. Der Abpraller landete bei Regensburgs Dominik Kother, der über das Tor zielte. Auch auf der anderen Seite wurde es schnell gefährlich. Nach einer Flanke von links kam Thomas Eisfeld aber nicht entscheidend an den Ball. Bei Regensburg sorgte weiterhin Kother für viel Gefahr. Nach einer Kombination im Zentrum ging der Schuss des 23-Jährigen knapp am RWE-Tor vorbei.
Nach rund einer Viertelstunde gingen die Rot-Weissen in Führung: Eine Freistoßflanke von Thomas Eisfeld legte Leonardo Vonic ins Zentrum zurück. Dort landete der Klärungsversuch von Elias Huth zum 0:1 (15.) im eigenen Tor. Nach dem Treffer gab es zunächst weniger Strafraumsituationen. Felix Wienand entschärfte einen Schuss von Andreas Geipl mit einer Faustabwehr. Die nächsten Hochkaräter gehörten RWE. Eisfeld schickte Cedric Harenbrock alleine auf das Regensburger Tor. Der 25-Jährige entschied sich kurz vor Jahn-Torhüter Alexander Weidinger für einen Querpass, den aber die Regensburger klären konnten.
Nur wenige Sekunden später folgte gleich die nächste Großchance. Marvin Obuz nahm über den rechten Flügel Tempo auf und bediente Leonardo Vonic, der die Kugel auch ins Netz beförderte. Der RWE-Angreifer stand beim vermeintlichen 2:0 aber knapp im Abseits. Auch Jahn Regensburg wurde vor der Pause noch einmal gefährlich. Nach einem Konter traf Außenverteidiger Benedikt Saller den Pfosten. Gegen Rasim Bulic war jeweils Felix Wienand zur Stelle und hielt die Essener Pausenführung fest.
Götze rettet auf der Linie
Den zweiten Durchgang nahmen die Regensburger nach der Einwechslung von Noah Ganaus (für Niclas Anspach) mit einer Doppelspitze in Angriff. Und die RWE-Defensive musste gleich eine erste brenzlige Situation überstehen. Einen Schuss von Elias Huth konnte Innenverteidiger Felix Götze für den bereits geschlagenen Felix Wienand gerade noch von der Linie kratzen.
Nach fast einer Stunde nahm auch Christoph Dabrowski die ersten Wechsel vor. Für Thomas Eisfeld, der nach einem Zusammenprall ausgewechselt werden musste, und Leonardo Vonic kamen Nils Kaiser und Ron Berlinski in die Partie. RWE gelang es in dieser Phase nur selten, sich vom Regensburger Druck zu befreien. Einen dieser Momente nutzten die Rot-Weissen aber direkt, um die Führung auszubauen. Nach einer Balleroberung verlagerte Isaiah Young das Spiel auf den rechten Flügel. Dort nahm Marvin Obuz Tempo auf und bediente Cedric Harenbrock optimal. Der Mittelfeldspieler nahm den Ball im Strafraum zunächst noch an und legte die Kugel an Alexander Weidinger vorbei ins Tor.
Regensburg wäre fast der schnelle Anschlusstreffer gelungen. Einen Kopfball von Noah Ganaus konnte Felix Wienand aber parieren. Auf der anderen Seite durfte das Dabrowski-Team nach einem weiteren blitzsauberen Konter erneut jubeln. Cedric Harenbrock spielte den Ball bei einem Gegenstoß zum eingewechselten Nils Kaiser, der wiederum Marvin Obuz (67.) bediente. Und der erfolgreichste Essener Scorer ließ Weidinger bei seinem sechsten Saisontor keine Abwehrchance. Insgesamt kommt Obuz inzwischen auf 15 Torbeteiligungen.
Nach dem dritten Treffer nahmen die Regensburger Offensivbemühungen deutlich an Schwung ab. In der Schlussphase war die RWE-Defensive aber wieder mehr gefordert. Nach einem Jahn-Freistoß köpfte Valdrin Mustafa zunächst an den Pfosten, Noah Ganaus (84.) konnte den Abpraller aber zum 1:3 verwerten. Fast wäre der Ball sogar noch ein zweites Mal im Essener Netz gelandet. Der Distanzschuss von Louis Breunig ging aber knapp am Tor vorbei. So blieb es beim umjubelten RWE-Erfolg in Regensburg. Die Rot-Weissen setzen sich damit in der Spitzengruppe weiter fest.
Heimatklub von RWE-Kapitän Sapina kommt
Mit dem Gastspiel beim Ligaprimus in Regensburg schlossen die Rot-Weissen ihre zweite Englische Woche in diesem Jahr ab. Zuvor waren ein spektakulärer Sieg (4:3 gegen die U23 des SC Freiburg) und eine verdiente Niederlage (0:2 in der Nachholpartie beim TSV 1860 München) für das Dabrowski-Team herausgesprungen.
Das nächste Heimspiel an der Hafenstraße steigt am kommenden Samstag, 17. Februar, ab 14.00 Uhr. Mit dem Aufsteiger SSV Ulm 1846 Fußball ist dann eine der Überraschungsmannschaften in dieser Saison in Essen zu Gast. Fehlen wird dann Ron Berlinski, der gegen Regensburg seine fünfte Gelbe Karte sah. Der Heimatklub von RWE-Kapitän Vinko Sapina belegt nach dem 3:1-Heimsieg gegen den SV Waldhof Mannheim weiterhin den dritten Tabellenplatz, der am Saisonende zur Teilnahme an der Relegation zur 2. Bundesliga berechtigen würde. Die Rot-Weissen lauern aber mit nur zwei Punkten Rückstand auf Rang vier und könnten die „Spatzen“ mit einem Sieg überholen.