SV Sandhausen – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Sa., 04.05.2024 16:30 Uhr

SV Sandhausen : Rot-Weiss Essen

2 : 0

0 : 0

Abpfiff

38

48. Isiah Ahmad Young für Sandro Plechaty

61. David Otto

70. Tim Luis Maciejewski

91

57

60. Ron Berlinski für Lucas Brumme

60. Vinko Sapina für Thomas Eisfeld

72. Moussa Doumbouya für Leonardo Vonic

72. Mustafa Kourouma für Nils Florian Kaiser

74. Markus Pink für Richard Christian Meier

74. Sebastian Stolze für Joseph Charles Richardson II

86. Lion Schuster für Yassin Ben Balla

90+3. Dennis Diekmeier für Tim Luis Maciejewski

Tore

61. David Otto

70. Tim Luis Maciejewski

Karten

38.

57.

90+1.

Auswechselungen

48. Isiah Ahmad Young
Sandro Plechaty

60. Ron Berlinski
Lucas Brumme

60. Vinko Sapina
Thomas Eisfeld

72. Moussa Doumbouya
Leonardo Vonic

72. Mustafa Kourouma
Nils Florian Kaiser

74. Markus Pink
Richard Christian Meier

74. Sebastian Stolze
Joseph Charles Richardson II

86. Lion Schuster
Yassin Ben Balla

90+3. Dennis Diekmeier
Tim Luis Maciejewski

TicketinfosDuellcheckFan-HinweiseSpielberichtVideo-VorberichtStimmen

Zeit für eine Revanche! Am 36. Drittliga-Spieltag (Sa., 04. Mai, 16.30 Uhr, GP Stadion am Hardtwald) fordert Rot-Weiss Essen Zweitliga-Absteiger SV Sandhausen heraus. Im Hinspiel musste sich RWE dem SVS noch knapp geschlagen geben (1:2). Mitglieder können zwischen Donnerstag (18. April, 10.00 Uhr) und Freitag (19. April, 20.00 Uhr) exklusiv Tickets für das Auswärtsspiel erwerben. Montag (22. April) startet die freie Verkaufsphase.

Der SV Sandhausen stellt RWE insgesamt 1.300 Eintrittskarten für den Gästeblock, darunter 800 Stehplätze, zur Verfügung, die zu den folgenden Preisen (inkl. VVK-Gebühr) erhältlich sind:

Sitzplatz Vollzahler                                                    27,50 Euro
Stehplatz Vollzahler                                                  14,30 Euro
Stehplatz ermäßigt                                                    12,10 Euro
Rollstuhlfahrer inklusive Begleitperson              11,00 Euro

Mitglieder-Verkauf von Donnerstag bis Freitag

Exklusiv über den Online-Ticketshop und nur für registrierte Vereinsmitglieder bietet Rot-Weiss Essen zwischen Donnerstag, 10.00 Uhr und Freitag, 20.00 Uhr, eine Vorkaufsphase an.

Wer bestellen möchte, muss seinen Online-Ticketshop-Zugang mit der eigenen Mitgliedschaft verknüpfen. Fragen hierzu beantwortet das Ticketing-Team per Mail an ticketing@rot-weiss-essen.de.

Es sind maximal zwei Tickets pro Mitglied erhältlich.

Freier Verkauf beginnt Montag

Ab Montag, 22. April, hat dann jeder Fan – ob Mitglieder oder nicht – die Chance, Tickets zu kaufen. Um 10.00 Uhr beginnt der freie Vorverkauf im Online-Ticketshop. Ab Dienstag (23. April, 14.00 Uhr) können Karten am Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße erworben werden.

Die Vorverkaufs-Termine im Überblick:

  • Do., 18. April, 10.00 Uhr – Fr., 19. April, 20.00 Uhr: Mitglieder-Verkauf (Online-Ticketshop)
  • Ab Mo., 22. April, 10.00 Uhr: Freier Verkauf (Online-Ticketshop)
  • Ab Di., 23. April, 14.00 Uhr: Freier Verkauf (Ticketschalter)
  • Mi., 01. Mai, 18.00 Uhr: Vorverkaufsende

Beim Erwerb ihrer Tickets sollten RWE-Fans beachten, dass der Ticketschalter am Tag der Arbeit (01. Mai) geschlossen bleibt.

DUELLCHECK: ALLER GUTEN DINGE SIND 8!

Das Ziel in Sandhausen: Gemeinsam jubeln. (Foto: Hüßen)
Das Ziel in Sandhausen: Gemeinsam jubeln. (Foto: Hüßen)

Rot-Weiss Essen ist in den letzten Wochen auf der Drittliga-Überholspur unterwegs: Nur Spitzenreiter SSV Ulm ist formstärker als RWE. Die Brust beim Hafenstraßen-Team also breit vor der ersten Partie beim SV Sandhausen in der Vereinsgeschichte. Das Spiel am Samstag, den 04. Mai (16.30 Uhr), für Christoph Dabrowski und sein Team das erste von drei Duellen im Kampf um den Relegationsplatz. Die Ausgangslage beider Teams und alles Wissenswerte gibt es im Duellcheck!

Die Ausgangslage:

Mit 12 Toren in den letzten drei Drittliga-Heimpartien – bei einer maximalen Punktausbeute – unterstreicht Rot-Weiss Essen die Macht der Hafenstraße eindrücklich. Besonders der letzte 4:0-Erfolg gegen den FC Ingolstadt ließ jedem Rot-Weissen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. „Die Marschroute war klar: Wir wollten Kraft ausstrahlen, mutig spielen und den Gegner zu Fehlern zwingen“, so Chef-Trainer Christoph Dabrowski nach der Partie. Der Plan ist aufgegangen, und zwar ähnlich gut wie in den sechs Partie zuvor: Seit sieben Spielen ist RWE schließlich ungeschlagen.

Die Woche nach dem Ingolstadt-Sieg hielt zudem drei weitere gute Neuigkeiten für jeden, der es mit RWE hält, bereit. Das Niederrheinpokal-Finale (Sa., 25. Mai) gegen Rot-Weiß Oberhausen findet im Stadion an der Hafenstraße statt. Außerdem gab Rot-Weiss die Verpflichtung von Tom Moustier bekannt. Der 22-jährige Mittelfeldmann wechselt aus Hannovers U23 ins Ruhrgebiet. Die zweite Verpflichtung für die 1. Mannschaft trägt den Namen Gianluca Swajkowski. Das 19-jährige Defensivtalent rückt aus dem FÖRDERWERK in die Mannschaft von Dabrowski auf.

Drei Spiele sind noch zu absolvieren. Drei Spiele, aus denen RWE das Maximale herausholen will. Doch schon jetzt spielt das Hafenstraßen-Team eine tolle Runde: Rot-Weiss Essen erzielt aktuell die drittmeisten Tore, fährt die zweitmeisten Siege der Liga ein und kommt dabei auf 16 unterschiedliche Torschützen.

Der beste Torjäger in den Reihen von Dabrowski heißt aktuell Cedric Harenbrock. Der Blondschopf kommt auf acht Treffer. Alleine im April war der Mittelfeldmann an vier Buden direkt beteiligt, was ihm den 11880-Spieler des Monats-Award einbrachte.

Duellcheck: Aller guten Dinge sind 8! – Rot-Weiss Essen
Cedric Harenbrock traf auch gegen die „Schanzer“. (Foto: Hüßen)

Vinko Sapina (zuletzt Wadenprobleme) zählt gegen Sandhausen wieder zum RWE-Aufgebot. Marvin Obuz (Muskelfaserriss), Aaron Manu (Knieprobleme) und Ekin Celebi (Reha nach Schulterverletzung) müssen hingegen weiter auf der Tribüne Platz nehmen.

Das Hinspiel:

Rot-Weiss Essen unterlag dem Aufstiegsaspiranten SV Sandhausen nach intensiven 95 Minuten 1:2 (0:1). Dabei war die Schlussoffensive der Gastgeber nicht von Erfolg gekrönt. Im Stadion an der Hafenstraße erzielte der gebürtige Essener Abu-Bekir El-Zein (38./65.) beide Treffer für den effektiven Zweitliga-Absteiger. Nach dem Anschlusstreffer durch den eingewechselten Ron Berlinski (74.) warfen die Rot-Weissen alles nach vorne, wurden aber nicht mehr mit dem Ausgleich belohnt.

„Wir sind enttäuscht, heute keinen Punkt hier zu behalten. Das Manko war klar zu sehen: Wir hatten in der ersten Hälfte zwei – vielleicht drei – hundertprozentige Chancen, bei denen wir hätten in Führung gehen müssen. So wäre das Spiel in eine andere Richtung gelaufen. Wir müssen größere Effizienz an den Tag legen“, so Chef-Coach Christoph Dabrowski nach der Partie.

Duellcheck: Aller guten Dinge sind 8! – Rot-Weiss Essen
Vinko Sapina ist im Rückspiel gegen den SVS wieder eine Option für Dabrowski. (Foto: Heidelberg)

Der Gegner:

Nach 401 Profispielen – umgerechnet rund 22 (!) volle Tage auf dem Platz – oder vierzehneinhalb Jahren Profifußballer-Dasein ist Schluss. Mit Dennis Diekmeier (34) beendet einer der bekanntesten Sandhäuser die Karriere. „Ich würde mir wünschen, dass möglichst viele sagen: ‚Der hat uns mit seiner Art und Weise Spaß gemacht‘“, erklärt Diekmeier in einem offenen Brief an die Fans.

Abgesehen des ausstehenden Landes-Pokalfinals (gegen den 1. FC Mühlhausen) wohl der letzte emotionale Moment der Sandhausen-Saison. Im Aufstiegskampf mussten die neuntplatzierten Kurpfälzer ihre Boxhandschuhe schon hinwerfen: Neun Punkte Abstand auf Platz 3 machen die Relegationsteilnahme so wahrscheinlich wie einen Sechser im Lotto – samt Zusatzzahl.

Schuld: Die aktuelle Negativserie. Drei Niederlagen in Folge, neun Gegentore bei drei Treffern. Sportdirektor Matthias Imhof (55) kreidete seinem Team bei der jüngsten 1:3-Pleite gegen den MSV Duisburg eine streckenweise „bodenlose“ Leistung an.

Das alles hat sich Chef -Trainer Jens Keller (53) ganz anders vorgestellt! Früh in der Saison ersetzte der Danny Galm (38) an der Seitenlinie. Die Mission Wiederaufstieg schien gefährdet. Mit drei Winter-Neuzugängen, unter denen allen voran Offensivmann Patrick Greil (27 / von Rapid Wien / sieben Tore in 14 Spielen) heraussticht, unterstrichen die Schwarz-Weißen ihre Ambitionen.

Duellcheck: Aller guten Dinge sind 8! – Rot-Weiss Essen
Sandhausen ist Jens Kellers sechste Trainerstation. (Foto: Endberg)

Doch auch in der Rückrunde bekam die mit namhaften Routiniers wie dem einstigen Deutschland-U21-Top-Torjäger Rouwen Hennings (36), Diekmeier oder Ex-Dresden-Kapitän Tim Knipping (31) gespickte Kurpfälzer-Mannschaft ihre ohne Frage vorhandenen Pferdestärken nur selten auf die Straße.

Die maue Rückserien-Bilanz: 22 Punkte aus 16 Spielen. Platz 9 in der Rückrunden-Tabelle! Nur Jahn Regensburg (12.) und Dynamo Dresden (18.) aus der oberen Saison-Klassement-Hälfte stehen schlechter da. Da macht es keine Hoffnung, dass gegen Essen mit Alexander Mühling (31) der Mannschaftskapitän gelbgesperrt fehlt.

Auch Hennings (muskuläre Probleme), Lucas Laux (Reha nach Kreuzbandriss), Livan Burcu (krank), Alexander Fuchs (Hüftprobleme) und Nikolai Rehnen (Gehirnerschütterung) stehen Keller nicht zur Verfügung. Mögliche Startelf-Änderungen nach der Duisburg-Partie also schwierig: „Aufgrund der Verletzung sind uns die Hände gebunden“, fürchtet Coach Keller.

Schiedsrichter:

Patrick Schwengers pfeift die Partie in Sandhausen. Der 29-jährige Schiedsrichter aus Travemünde leitet sein neuntes Drittliga-Spiel in dieser Saison. Ihm assistieren Fabian Maibaum (36, Hagen) und Alexander Roppelt (27, Lübeck).

Als Vierter Offizieller kommt Nico Dönges (Mainz) zum Einsatz.

Das Wetter:

Bewölkter Himmel über Sandhausen zum Spiel am Samstagnachmittag. Die Meteorologen erwarten eine Temperatur von 17 Grad.

Übertragung:

Ab 16.15 Uhr ist MAGENTA SPORT live auf Sendung. Christian Straßburger kommentiert, Cedric Pick führt als Moderator durch das Fußballprogramm.

FAN-HINWEISE ZUM SANDHAUSEN-AUSWÄRTSSPIEL

Fan-Hinweise zum Sandhausen-Auswärtsspiel – Rot-Weiss Essen
Rot-Weiss Essen bestreitet am Samstag im GP Stadion am Hardtwald sein erstes Spiel in der Vereinsgeschichte. (Foto: SV Sandhausen)

Zum 36. Drittliga-Spieltag tritt Rot-Weiss Essen im GP Stadion am Hardtwald beim SV Sandhausen (Sa., 16.30 Uhr) an. Alle relevanten Informationen finden Besucher der Partie in den Fan-Hinweisen.

Anreise mit dem PKW:

Die A5 Ausfahrt „Walldorf / Wiesloch“ (39) nutzen. Anschließend Richtung „Walldorf / Heidelberg / Sandhausen“ weiterfahren.

Nach Passieren von Walldorf, die Ausfahrt „Sandhausen-Süd“ zu den öffentlichen Parkplätzen „Sandhauser Höfe“ (P10) nutzen. Hier können PKW, 9-Sitzer und Busse parken. Die Navigationsadresse lautet „Sandhäuser Hof, 69207 Sandhausen“. Der Fußweg zum Stadion beträgt etwa fünf Minuten.

Die Parkgebühr beträgt für PKW und 9-Sitzer 5 Euro, Busse können zum Preis von 20 Euro abgestellt werden.

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

Von Essen verkehren Fernverkehrszüge bis „Mannheim Hauptbahnhof“. Von hier aus wählen RWE-Fans die S-Bahn zum Bahnhof „St. Ilgen-Sandhausen“. Das Stadion befindet ist anschließend mit einem rund 30-minütigen Fußmarsch zu erreichen.

Vor und nach der Partie verkehrt ein Shuttlebus-Verkehr zwischen dem Bahnhof „St. Ilgen-Sandhausen“ und dem GP Stadion am Hardtwald.

Im Stadion:

Das GP Stadion am Hardtwald öffnet um 15.00 Uhr.

Der Gäste-Sitzplatzbereich befindet sich in Block „B3“, die Gäste-Stehplatzbereiche in den Blöcken „B1“ und „B2“. RWE-Fans erreichen den Gastbereich ausschließlich über den Eingang West.

Personen, die aufgrund ihres Verhaltens oder äußeren Erscheinungsbilds als Fan der Gastmannschaft angesehen werden können, ist der Zutritt zum und/oder der Aufenthalt im Heimbereich aus Sicherheitsgründen nicht gestattet.

An den Verpflegungsständen im Gästebereich ist die Bar- sowie Kartenzahlung möglich.

Das Aufhängen von Zaunfahnen und Banner am Zaun ist vor dem Stehplatzblock „B1“ nicht gestattet.

Die Mitnahme von Regenschirmen, Taschen und Rucksäcken, die größer als DIN A4 sind, ist nicht erlaubt. Da am Eingang nur eine sehr stark begrenzte Lagerkapazität besteht, wird empfohlen, Regenschirme und Taschen direkt im Bus oder PKW zu belassen.

Ticketsituation / Tageskassen.

Derzeit sind 1.550 Tickets vergriffen. Somit stehen noch rund 70 Sitzplatz- und 300 Stehplatz-Tageskarten zur Verfügung.

Diese können heute zwischen 14.00 und 18.00 Uhr am Ticketschalter an der Hafenstraße erworben werden. Online bestellte Tickets müssen ebenfalls bis spätestens 18.00 Uhr am Ticketschalter an der Hafenstraße abgeholt werden.

Zusätzlich öffnen die Tageskassen in Sandhausen vor dem Einlass „B1“. Je nach Verfügbarkeit, sind hier Stehplatz-Eintrittskarten zum Preis von 14 Euro (ermäßigt: 12 Euro | Jugendliche bis 18 Jahre: 10 Euro) bzw. Sitzplatz-Tickets für 27 Euro (ermäßigt: 22 Euro | Jugendliche bis 18 Jahre: 17 Euro) erhältlich.

Ermäßigungsberechtigt sind unter Vorlage eines Nachweises Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner sowie Schwerbehinderte ab 50%.

An der Tageskasse ist ausschließlich Barzahlung möglich.

Erlaubte Fanutensilien:

  • 2 Megafone (inkl. 1 Satz Wechselbatterien)
  • 3 Trommeln, einseitig offen und einsehbar
  • Kleine Fahnen bis 1,50 Meter Länge mit Stabdurchmesser 3cm
  • 10 Große Schwenkfahnen (ausschließlich in Block „B1“)
  • 15 Doppelhalter (ausschließlich in Block „B1“)
  • Zaunfahnen (Fluchttore und Werbebanden dürfen nicht überhangen werden)

RWE-Serie endet bei Premiere in Sandhausen

Rot-Weiss Essen hat in der 3. Liga die Chance verpasst, den Rückstand von vier Zählern auf Aufstiegsanwärter SSV Jahn Regensburg (1:3 bei der U23 des SC Freiburg) zu verkürzen. Das Team von Trainer Christoph Dabrowski musste sich am 36. Spieltag beim ersten Gastspiel der Vereinsgeschichte im GP Stadion am Hardtwald dem ehemaligen Zweitligisten SV Sandhausen 0:2 (0:0) geschlagen geben. Für die Rot-Weissen war es die erste Niederlage seit neun Pflichtspielen. Vor 4.835 Zuschauern, darunter mehr als 1.500 mitgereiste RWE-Fans, sorgten David Otto (61.) und Tim Maciejewski (70.) dafür, dass die Rot-Weissen erstmals nach zuvor 15 Punkten aus sieben Ligaspielen ohne etwas Zählbares blieben. Dennoch bleibt RWE auf dem vierten Tabellenplatz und hat zumindest die sichere Qualifikation für den DFB-Pokal (unabhängig vom Ausgang des Niederrheinpokal-Finales gegen Rot-Weiß Oberhausen) zwei Spieltage vor dem Saisonende weiterhin in der eigenen Hand. „Wir sind schwer ins Spiel gekommen. Nach zehn, zwölf Minuten hatten wir die Kontrolle, aber nicht diesen Dampf nach vorne, um den Gegner mit Torchancen zu bedrängen“, analysierte Chef-Trainer Christoph Dabrowski im Interview bei MagentaSport. „In der Phase, in der Sandro Plechaty und Lucas Brumme angeschlagen ausgewechselt werden mussten, ist das erste Gegentor entstanden. Beim zweiten Treffer ist Sascha Voelcke ausgerutscht. Das passiert leider. Hintenraus haben wir es nicht geschafft, diesen Zug nach vorne zu entwickeln und Klarheit und Zielstrebigkeit in den Aktionen hinzubekommen. Wir sind zwar enttäuscht, glauben aber weiter daran, dass wir noch etwas erreichen können.“

Kapitän wieder an Bord – Startelf unverändert

Im Vergleich zum überzeugenden 4:0-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt 04 setzte Christoph Dabrowski auf eine unveränderte Anfangsformation vor. Kapitän Vinko Sapina gehörte zwar nach überstandenen Wadenproblemen erstmals wieder zum Kader, nahm aber zunächst auf der Bank Platz. Verletzungsbedingt mussten neben den Rekonvaleszenten Ekin Celebi und Aaron Manu weiterhin Flügelstürmer Marvin Obuz (Aufbautraining nach Muskelfaserriss) und Rechtsverteidiger Andreas Wiegel (Knieprobleme) passen.

Vor Torhüter Jakob Golz verteidigte in der Abwehr daher erneut eine Viererkette mit Nils Kaiser auf der rechten Seite, den Innenverteidigern José-Enrique Rios Alonso und Felix Götze sowie Lucas Brumme, der nach seinen Beschwerden im Bereich des Hüftbeugers rechtzeitig fit geworden war, auf der Linksverteidiger-Position. Im zentralen Mittelfeld ordneten Torben Müsel und Thomas Eisfeld das Essener Spiel, während Sandro Plechaty (rechts), Cedric Harenbrock und Sascha Voelcke (links) die offensive Dreierreihe hinter Mittelstürmer Leonardo Vonic bildeten.

Sandro Plechaty trifft den Außenpfosten

Der SV Sandhausen, der zuvor beim 1:3 in der Partie beim MSV Duisburg zum dritten Mal nacheinander leer ausgegangen war, startete mit mehr Ballbesitz in die Partie. Und auch der erste Torabschluss gehörte den Gastgebern. Eine Hereingabe von der rechten Seite konnte RWE-Torhüter Jakob Golz per Faust abwehren. Der Abpraller landete bei Luca Zander, dessen Abschluss für den Schlussmann der Rot-Weissen aber keine Herausforderung war.

Nach etwas mehr als einer Viertelstunde kam auch das Dabrowski-Team zu einer ersten guten Gelegenheit. Einen Freistoß von Lucas Brumme aus dem Mittelfeld verlängerte Torben Müsel mit dem Hinterkopf aber zu zentral auf das SVS-Tor. Mit der Chance begann eine erste Druckphase von RWE. Nach einer kurz ausgeführten Eckball-Variante rutschte Cedric Harenbrock der Ball beim Schuss über den schwächeren rechten Fuß. Außerdem wurde Leonardo Vonic in aussichtsreicher Position im letzten Moment noch geblockt.

In der Folge spielte sich die Partie vor allem im Mittelfeld ab. Beide Teams taten sich schwer, Lücken in der gegnerischen Defensive zu finden. Die letzten Torannäherungen im ersten Durchgang verzeichnete RWE. Harenbrock war beim Spielaufbau von Sandhausens Torhüter Daniel Klein aufmerksam und fing den Pass ab. Der Ball gelangte zu Leonardo Vonic, der aber zu zentral zielte. Außerdem zwang Sascha Voelcke Klein zu einer Parade. Den Abpraller setzte Sandro Plechaty aus spitzem Winkel an den Außenpfosten.

Auch Brumme angeschlagen ausgewechselt

Kaum hatte der zweite Durchgang begonnen, war Christoph Dabrowski zum ersten Wechsel gezwungen. Sandro Plechaty konnte angeschlagen nicht weitermachen. Für ihn kam Isaiah Young in die Begegnung. Der SV Sandhausen erarbeitete sich zunächst einige Standardsituationen, die von der aufmerksamen Defensive der Rot-Weissen aber wegverteidigt werden konnten. Nach fast einer Stunde musste auch Lucas Brumme vorzeitig vom Feld. Für ihn kam Ron Berlinski auf den Platz. Außerdem wurde Thomas Eisfeld von Kapitän Vinko Sapina ersetzt.

Unmittelbar nach dem Doppelwechsel wurde es für das Essener Tor erstmals nach der Pause gefährlich. Nach einem Eckball von der linken Seite konnte Jakob Golz den Kopfball von Tim Knipping aber noch über das Tor lenken. Kurz danach war aber auch der RWE-Torhüter geschlagen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schaltete Sandhausen schnell um. Die Flanke von Joe-Joe Richardson verwertete David Otto (61.) mit einer Direktabnahme.

Bis zum nächsten Nackenschlag dauerte es nicht lange. Nach einer Seitenverlagerung der Gastgeber versprang Voelcke bei der Annahme der Ball, so dass sich Tim Maciejewski (70.) durchsetzen konnte und die Führung des SVS ausbaute.

Trainer Christoph Dabrowski reagierte mit zwei weiteren Wechseln sowie einer Umstellung auf eine Dreierkette. In der letzten Defensivreihe kam Mustafa Kourouma dazu. Dafür ging Nils Kaiser vom Feld. Außerdem spielte Moussa Doumbouya im Sturmzentrum für Leonardo Vonic. Das höhere Risiko bot dem auf Konter lauernden SV Sandhausen Platz für Gegenstöße. Nach einer Flanke von Tim Maciejewski köpfte der eingewechselte Sebastian Stolze knapp vorbei. Außerdem fehlten bei einem Schuss von Maciejewski aus der zweiten Reihe nur wenige Zentimeter. Die beste Gelegenheit zum Anschlusstreffer hatte Isaiah Young. Bei seinem abgefälschten Schuss war aber David Klein zur Stelle. Auf der Gegenseite verhinderte Jakob Golz mehrmals noch einen dritten Gegentreffer.

Letztes Liga-Heimspiel: Wiedersehen mit Giannikis

Am 37. und vorletzten Spieltag steht für die Mannschaft von RWE-Trainer Christoph Dabrowski jetzt am kommenden Freitag, 10. Mai, gegen den TSV 1860 München das letzte Liga-Heimspiel auf dem Programm. Der Anstoß gegen die noch abstiegsbedrohten „Löwen“, die vom früheren RWE-Trainer Argirios Giannikis betreut werden, erfolgt um 19.00 Uhr. Das Hinspiel ging aus Essener Sicht 0:2 verloren.

Zum Saisonfinale geht es dann zum bereits als Absteiger feststehenden VfB Lübeck (Samstag, 18. Mai, 13.30 Uhr). Eine Woche später (Samstag, 25. Mai) ist dann noch das Niederrheinpokal-Finale gegen den West-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen geplant. Sollte RWE am Saisonende jedoch als Tabellendritter die Relegation zur 2. Bundesliga erreichen, dann ist auch eine Verlegung auf den 01. Juni möglich.