VfB Lübeck – Rot-Weiss EssenRot-Weiss Essen – Rot-Weiss Essen

Sa., 18.05.2024 13:30 Uhr

VfB Lübeck : Rot-Weiss Essen

Highlights im Video

3 : 3

2 : 2

Abpfiff

5. Marius Hauptmann

22. Emanuel Adou

48. Janek Sternberg

7. Leonardo Vonic

43. Leonardo Vonic

31. Sandro Plechaty für Marvin Ayhan Obuz

74. Leonardo Vonic

62

91

63. Eric Voufack für Torben Müsel

63. Sascha Voelcke für Lucas Brumme

80. Björn Rother für Vinko Sapina

80. Ron Berlinski für Nils Florian Kaiser

67. Felix Werner Wolfgang Drinkuth für Emanuel Adou

67. Robin Velasco für Marvin Thiel

80. Cyrill Elija Akono für Florian Egerer

80. Manuel Farrona Pulido für Pingdwinde Beleme

87. Niklas Kastenhofer für Jannik Löhden

Tore

5. Marius Hauptmann

7. Leonardo Vonic

22. Emanuel Adou

43. Leonardo Vonic

48. Janek Sternberg

74. Leonardo Vonic

Karten

62.

90+1.

Auswechselungen

31. Sandro Plechaty
Marvin Ayhan Obuz

63. Eric Voufack
Torben Müsel

63. Sascha Voelcke
Lucas Brumme

67. Felix Werner Wolfgang Drinkuth
Emanuel Adou

67. Robin Velasco
Marvin Thiel

80. Björn Rother
Vinko Sapina

80. Ron Berlinski
Nils Florian Kaiser

80. Cyrill Elija Akono
Florian Egerer

80. Manuel Farrona Pulido
Pingdwinde Beleme

87. Niklas Kastenhofer
Jannik Löhden

TicketinfosDuellcheckFan-HinweiseSpielberichtStimmenVideo-Vorbericht

Das Finale der Drittliga-Saison 2023/24 steigt für Rot-Weiss Essen beim VfB Lübeck! Am Samstag, den 18. Mai (13.30 Uhr), findet der 38. Spieltag im Stadion Lohmühle statt. Tickets für die Partie in der Hansestadt sind ab Montag (06. Mai) im Mitgliederverkauf und ab Mittwoch (08. Mai) frei erhältlich.

Für die Partie im Stadion Lohmühle stellt Gastgeber Lübeck insgesamt 2.037 Auswärtstickets – darunter 450 Sitzplatz-Karten – zur Verfügung, die zu den folgenden Preisen in den Verkauf gehen:

Sitzplatz Vollzahler             24,20 Euro
Stehplatz Vollzahler           13,20 Euro
Stehplatz ermäßigt             11,00 Euro

Zuerst erhalten Vereinsmitglieder zwischen Montag, 06. Mai, 10.00 Uhr, und Dienstag, 07. Mai, 20.00 Uhr, ihre Chance, ein Lübeck-Ticket zu erwerben. In der Mitgliederverkaufsphase können Karten nur über den Online-Ticketshop gekauft werden, zudem ist pro Käufer maximal ein Ticket erhältlich.

Wer bestellen möchte, muss seinen Online-Ticketshop-Zugang rechtzeitig vor Vorverkaufsbeginn mit der eigenen Mitgliedschaft verknüpft haben. Fragen hierzu beantwortet das Ticketing-Team per Mail an ticketing@rot-weiss-essen.de.

Am Mittwoch, 08. Mai, 12.00 Uhr (Online-Ticketshop) bzw. ab 14.00 Uhr (Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße), beginnt schließlich eine freie Verkaufsphase, in der jeder RWE-Fan Tickets kaufen kann.

Alle Vorverkaufs-Termine im Überblick.

  • Mo., 06. Mai, 10.00 Uhr – Di., 07. Mai, 20.00 Uhr: Mitglieder-Verkaufsphase (Online-Ticketshop)
  • Ab Mi., 08. Mai, 12.00 Uhr: Freier Verkauf (Online-Ticketshop)
  • Ab Mi., 08. Mai, 14.00 Uhr: Freier Verkauf (Ticketschalter am Fanshop an der Hafenstraße)
  • Mi., 15. Mai, 18.00 Uhr: Vorverkaufsende

Weitere Ticket-Infos:

Zum letzten Heimspiel der Drittliga-Saison 2023/24 gegen 1860 München (Fr., 10. Mai, 19.00 Uhr) ist der Heimbereich im Stadion an der Hafenstraße ausverkauft. Der Vorverkauf damit vorzeitig beendet.

Ausführliche Vorverkaufsinfos zum Niederrheinpokal-Endspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen (Sa., 25. Mai) im Stadion an der Hafenstraße sind hier zu finden.

60-PUNKTE-MARKE KNACKEN!

Ein letztes Mal in dieser Drittliga-Saison gemeinsam jubeln ist das Ziel von Rot-Weiss Essen.
Ein letztes Mal in dieser Drittliga-Saison gemeinsam jubeln ist das Ziel. (Foto: Hüßen)

Eine von Höhen geprägte Drittliga-Saison 2023/24 findet für Rot-Weiss Essen am Samstag beim VfB Lübeck ein Ende. RWE hat beim bereits feststehenden Absteiger aus dem Norden die Chance, mit einem Sieg das Punktekonto auf 61 Zähler zu stellen und gegebenenfalls sogar auf den mit der Qualifikation für den DFB-Pokal gleichbedeutenden Platz vier zu springen. Ein Ziel, das Chef-Coach Christoph Dabrowski gerne erreichen will: „Wir haben es in der eigenen Hand, das letzte Meisterschaftsspiel zu gewinnen und wollen natürlich das Maximale erreichen.“ Ob dieses Bestreben gelingt, erfahren Rot-Weisse ab 13.30 Uhr im Stadion an der Lohmühle. Bevor es so weit ist, gibt es im Duellcheck alles Wichtige zur Partie!

Die Ausgangslage:

Latte, rechter Pfosten, linker Pfosten – und am Ende kein Tor. Rot-Weiss Essen fand im letzten Heimspiel dieser Drittliga-Spielzeit gegen 1860 München seinen Meister im Aluminium. „Das war mit Sicherheit die bitterste Heim-Niederlage der Saison“, kommentierte Lucas Brumme die 0:1-Pleite. Die fünfte Niederlage vor heimischer Kulisse begrub endgültig jede Resthoffnung auf das Erreichen des Relegationsplatzes.

60-Punkte-Marke knacken! – Rot-Weiss Essen
Thomas Eisfeld (l.) und Ron Berlinski haben sich das letzte Drittliga-Heimspiel der Saison anders vorgestellt. (Foto: Endberg)

Eine weitere bittere Nachricht erreichte die Rot-Weiss-Anhänger zwei Tage später. Am Montag teilte Abwehrchef Felix Götze den RWE-Verantwortlichen mit, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. „Es waren zwei richtig geile Jahre bei RWE“, sagt der 26-Jährige.

Götze kommt wettbewerbsübergreifend auf 56 Einsätze im Trikot von Rot-Weiss Essen. „Trotzdem ist es für mich nun an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen und in einer höheren Liga mein Können unter Beweis zu stellen“, begründet der Blondschopf seine Entscheidung. In Lübeck wird Götze gelbgesperrt fehlen. Ein letztes Mal die Fußballschuhe für RWE wird der Innenverteidiger für das Niederrheinpokal-Finale gegen Rot-Weiß Oberhausen (Sa., 25. Mai, 15.45 Uhr) an der Hafenstraße schnüren. Wenn sich die RWE-Fans noch eins von Götze wünschen könnten, dann mit Sicherheit den Pokal vor heimischer Kulisse.

60-Punkte-Marke knacken! – Rot-Weiss Essen
Möchte sich in einer „höheren Liga“ beweisen: Felix Götze. (Foto: Heidelberg)

Doch weg vom Trübsal blasen und hin zu den positiven Seiten dieser Saison, die allemal in der Überzahl waren. Rot-Weiss Essen hat schon jetzt, ein Spiel vor Ende, 16 (!) Punkte mehr auf der Habenseite als im Jahr zuvor. Ein Sieg am Samstag und RWE hat die Anzahl der Dreifach-Erfolge auf 18 verdoppelt. Zahlen, die sich besonders auf eine verbesserte Vorstellung an der Hafenstraße und vor dem gegnerischen Kasten zurückführen lassen. Vor heimischer Kulisse sackte die Dabrowski-Elf 12 Siege ein, sieben mehr als in der Vorsaison. Auch insgesamt durften die RWE-Anhänger häufiger, und zwar 14-mal häufiger über Tore jubeln. 57 Schüsse zappelten bereits im gegnerischen Kasten. Einzig die Performance in fremden Stadien hat sich nur leicht verbessert. Sammelte RWE in der Vorsaison vier Siege ein, so gab es für das Hafenstraßen-Team bisher nur einen Dreier mehr.

60-Punkte-Marke knacken! – Rot-Weiss Essen
36 Treffer gelangen RWE alleine vor heimischer Kulisse. (Foto: Höft)

„Wir können stolz darauf sein, was wir gemeinsam mit den Fans in dieser Saison geleistet haben“, sagte Sportdirektor Christian Flüthmann voller Selbstvertrauen bereits vor dem 1860-Spiel. Dabrowski pflichtet dem 42-Jährigen bei und richtet den Blick nach vorne: „Ich bin stolz auf unsere Entwicklung über die gesamte Saison, die noch nicht zu Ende ist.“ Die Entwicklung noch nicht zu Ende, genauso wie die aktuelle Spielzeit, in der es für Außenverteidiger Brumme darum geht, „die letzten beiden Spiele zu gewinnen“. Mit einem Sieg gegen Lübeck bei gleichzeitigem Punktverlust Dynamo Dresdens (Sa., 13.30 Uhr, MSV Duisburg) ist zudem der vierte Platz in der Abschlusstabelle gesichert. Diese Platzierung berechtigt, unabhängig des Ausgangs des Niederrheinpokal-Endspiels, zur Teilnahme an der 1. Runde im DFB-Pokal.

Auf die eigenen Fans kann sich Rot-Weiss Essen bei der Erreichung der von Brumme ausgegebenen Ziele definitiv verlassen. Bereits in der letzten Woche kommunizierte RWE, dass der Heimbereich zum Finale im Verbandspokal gegen RWO ausverkauft ist. Auch zum letzten Auswärtsspiel dieser Saison sicherten bereits über 2.800 Anhänger ihr Kommen zu. Damit steigt auch nochmal der Auswärtszuschauerschnitt von RWE an, der laut Online-Magazin „liga-3-online“ bei 2.014 Fans liegt. Mit dieser Zahl belegt Rot-Weiss nach 1860 (2.107) aktuell noch knapp den zweiten Platz.

60-Punkte-Marke knacken! – Rot-Weiss Essen
Schon beim letzten Auswärtsspiel beim SV Sandhausen war der Gästeblock voll bis unter das Dach. (Foto: Hüßen)

Keine Option, um bei der Mission Auswärtssieg zu helfen, werden der bereits erwähnte gelbgesperrte Götze und die verletzten Cedric Harenbrock (Außenbandriss), Andreas Wiegel, Aaron Manu (Reha nach Knieproblemen) sowie Ekin Celebi (Aufbautraining) sein.

Das Hinspiel:

Rot-Weiss Essen hat am 19. Spieltag die 30-Punkte-Marke geknackt. Das Team von Trainer Christoph Dabrowski setzte sich gegen den Aufsteiger VfB Lübeck 1:0 (1:0) durch. Im Stadion an der Hafenstraße sorgte Isaiah Young (45.) kurz vor dem Abpfiff der ersten Halbzeit für den einzigen Treffer der Partie und machte damit den neunten Saisonsieg perfekt.

„Wir sind überglücklich, nach den zwei Niederlagen ein Spiel verdient gewonnen und die 30-Punkte-Marke geknackt zu haben. Wir mussten gegen einen extrem tief stehenden und kompakten Gegner bestehen. Eine Aktion über Brumme und Young hat heute gereicht“, so Chef-Trainer Christoph Dabrowski nach Abpfiff.

Der Gegner:

Samstag klingt der Schlussakkord des grün-weißen Drittliga-Shantys durch das Stadion an der Lohmühle! Nach einem Jahr tritt Ostsee-Verein VfB Lübeck – höchster Wahrscheinlichkeit nach als Tabellenneunzehnter – den Gang in die vierte Liga an. Für VfB-Hüne Jannik Löhden (34/früher u.a. Fortuna Köln) ein „Produkt der letzten Monate“, wie er den „Lübecker Nachrichten“ erklärt: 34 eigene Treffer bedeuten die harmloseste Offensive, 74 Gegentore die anfälligste Defensive aller Konkurrenten. 27-mal klingelte es allein in den vergangenen fünf Spielen!

60-Punkte-Marke knacken! – Rot-Weiss Essen
Kickt seit 2022 an der Lohmühle: Jannik Löhden (l.). (Foto: Endberg)

Doch nicht erst die letzten Spiele verlaufen aus Lübecker Sicht turbulent. Zwei Trainerwechsel – an der Seitenlinie coachten Lukas Pfeiffer (33), dann Florian Schnorrenberg (47) und jetzt Jens Martens (68) – trotz vielversprechenden Saisonstarts mit vier ungeschlagenen Partien, zehn Niederlagen mit mehr als drei Treffern Unterschied und das Viertelfinal-Landespokalaus gegen den niederklassigen Stadtkonkurrenten Phönix (2:4 n.E.) machen die Reise der aktuellen Saison holprig.

Weil der Abstieg seit dem 0:0-Remis gegen Arminia Bielefeld am 27. April und damit drei Wochen fix ist, steht bei Grün-Weiß längst „Krone richten“ auf dem Programm. Als „Rückschlag“ bezeichnet der VfB-Aufsichtsrat in einem Statement mit konkreten Maßnahmen das Saisonergebnis, den Blick richtet das Gremium jedoch nach vorn.

So strebe Lübeck zunächst nicht den Wiederaufstieg an: „Ein erneuter Angriff kann erst dann ausgegeben werden, wenn die allgemeine Entwicklung des Vereins einen Punkt erreicht hat, der einer nachhaltigen Professionalisierung gerecht wird.“ Man wolle ein „tragfähiges Fundament“ für den Profifußball schaffen. Die Maßnahmen: Kommunikationspotenziale nutzen, Marke bilden, enger mit der Stadt und den Einwohnern zusammenrücken und mit Ex-Hamburger-Sportverein-Nachwuchsleiter Dr. Dieter Gudel (48) einen neuen hauptamtlichen Vorstandsvorsitzenden beschäftigen. Zudem solle die weitere Professionalisierung der Jugendabteilung und die Umsetzung einer klare Philosophie in der Sportabteilung helfen.

Auf dem Platz werde der neue VfB „mit jungen vielversprechenden Spielern aus der Region ein neues Gesicht bekommen.“ Dirigent des Lübecker Fußballkonzerts ein aus dem Westen Bekannter: Guerino Capretti (42). Der Fußball-Lehrer, zuletzt bei Ingolstadt und auch lange Jahre in Verl an der Seitenlinie, sagte als Chef-Trainer bereits zu. Den eigenen Drittliga-Toptorschützen (fünf Tore) verliert der VfB. Robin Velasco (21), zu Saisonbeginn vom HSV in die Ostseestadt gewechselt, kickt ab Sommer bei Viktoria Köln in der 3. Liga.

60-Punkte-Marke knacken! – Rot-Weiss Essen
Guerino Capretti, hier noch als Coach des SC Verl, übernimmt in Lübeck. (Foto: Endberg)

Gegen Rot-Weiss Essen geht es für den VfB Lübeck nun darum, den Abschied für wohl längere Zeit von der Drittliga-Bühne versöhnlich zu gestalten: „Es gilt, die Mannschaft in dieser Woche so auf das letzte Spiel vorzubereiten, das wir einen gelungenen Abschluss im eigenen Stadion mit den Fans hinbekommen“. Die letzten Lübecker Töne im Profifußball sollen sitzen.

Das Stadion:

Stadion an der Lohmühle | 10.434 Plätze | 1929 eröffnet

Letzte 07-Duelle:

  • 15. Dezember 2023: RWE – Lübeck 1:0 (Tor: Young)
  • 31. Mai 2008: RWE – Lübeck 0:1
  • 24. November 2007: Lübeck – RWE 1:2 (Tore: Guie-Mien, Lindbaek)
  • 09. Dezember 2005: Lübeck – RWE 0:0
  • 02. August 2005: RWE – Lübeck 1:2 (Tor: Boskovic)
  • 28. März 2002: RWE – Lübeck 0:1
  • 29. September 2001: Lübeck – RWE 0:3 (Tore: Karp, Baich (2))

Schiedsrichter:

Florian Lechner pfeift die Partie in Lübeck. Der 33-jährige Schiedsrichter aus Hornstorf leitet sein zehntes Drittliga-Spiel in dieser Saison. Ihm assistieren Steven Greif (30, Westhausen) und Tim Kohnert (33, Ballenstedt).

Als Vierter Offizieller kommt Florian Pötter (30, Aumühle) zum Einsatz.

Das Wetter:

Zum Abschluss der Drittliga-Saison meint es der Wettergott nochmal gut: In Lübeck strahlt die Sonne bei angenehmen 19 Grad.

Übertragung:

Ab 13.15 Uhr ist MAGENTA SPORT live auf Sendung. Edgar Mielke kommentiert, Christina Rann führt als Moderatorin durch das Fußballprogramm.

FAN-HINWEISE ZUM LÜBECK-AUSWÄRTSSPIEL

Fan-Hinweise zum Lübeck-Auswärtsspiel – Rot-Weiss Essen
Auch zum letzten Drittliga-Spiel der Saison in Lübeck sind über 2.800 Rot-Weisse vor Ort. (Foto: Endberg)

Zum 38. Drittliga-Spieltag tritt Rot-Weiss Essen im Stadion an der Lohmühle beim VfB Lübeck (Sa., 13.30 Uhr) an. Alle relevanten Informationen finden Besucher der Partie in den Fan-Hinweisen.

Anreise mit dem PKW und Reisebus:

Adresse für das Navigationsgerät: An der Hansehalle 28, 23554 Lübeck

Von der A1 Richtung Hamburg kommend nehmen RWE-Fans die Abfahrt 22 (Lübeck-Zentrum). Nach der Abfahrt links halten, um dann geradeaus der Beschilderung in Richtung Gäste-Parkplatz „P+R Lohmühle“ zu folgen. Der Parkplatz grenzt unmittelbar an den Eingang zum Gästebereich.

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

Das Stadion an der Lohmühle ist vom Lübecker Hauptbahnhof eine knappe halbe Stunde (ca. 2,20 Kilometer) zu Fuß entfernt. RWE-Fans nehmen am Bahnhof den Hinterausgang „Steinrader Weg“.

Außerdem verkehren Linienbusse vom Hauptbahnhof zum Stadion. Fans können die Linien 7 (Richtung „Bad Schwartau ZOB“), 9 (Richtung „Bad Schwartau ZOB“), und 12 (Richtung „Oberbüssauer Weg“) nutzen.

Im Stadion:

Das Stadion an der Lohmühle öffnet um 12.00 Uhr.

Der Gäste-Sitzplatzbereich befindet sich in Block „A2“, die Gäste-Stehplatzbereiche in den Blöcken „A1“ und „B“.

Personen, die aufgrund ihres Verhaltens oder äußeren Erscheinungsbilds als Fan der Gastmannschaft angesehen werden können, ist der Zutritt zum und/oder der Aufenthalt im Heimbereich aus Sicherheitsgründen nicht gestattet.

An den Verpflegungsständen im Gästebereich ist ausschließlich Barzahlung möglich.

Die Mitnahme von Taschen und Rucksäcken, die größer als DIN A4 sind, ist nicht erlaubt. Am Stadion besteht keine Lagerkapazität.

Ticketsituation / Tageskassen.

Derzeit sind über 2.800 Tickets vergriffen. Demnach stehen noch knapp 300 Stehplatz-Karten an der Tageskasse in Lübeck zur Verfügung. Die Tageskasse öffnet vor Ort um 12.00 Uhr.

Online bestellte Tickets müssen bis spätestens Freitag, 18.00 Uhr, am Ticketschalter an der Hafenstraße abgeholt werden.

Erlaubte Fanutensilien:

  • Zaunfahnen (Fluchttor-Öffnung muss stets möglich sein)
  • Trommeln (einsehbar) inklusive jeweils einem Satz Trommelstöcke und einem Ersatzfell
  • Kleine und große Schwenkfahnen
  • Doppelhalter
  • Megafone inklusive einem Satz Ersatzakkus

Vonic-Dreierpack reicht nicht für Sieg in Lübeck

Rot-Weiss Essen hat die erfolgreiche Saison 2023/2024 in der 3. Liga auf dem siebten Rang beendet. Am 38. und letzten Spieltag verpasste das Team von Trainer Christoph Dabrowski beim 3:3 (2:2) in der Partie beim bereits als Absteiger feststehenden VfB Lübeck die Grundvoraussetzung, um sich über den vierten Platz auf dem direkten Weg für den DFB-Pokal zu qualifizieren. Das soll jetzt im Endspiel um den Niederrheinpokal gegen den West-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen (Samstag, 25. Mai, 15.45 Uhr) im heimischen Stadion an der Hafenstraße nachgeholt werden. Vor 8.091 Zuschauern im Stadion Lohmühle, darunter 2.810 mitgereiste RWE-Fans, hatten Marius Hauptmann (6.), Emanuel Adou (22.) und Janek Sternberg (48.) die Gastgeber dreimal in Führung gebracht. Die Rot-Weissen meldeten sich aber jeweils durch Tore von Leonardo Vonic (8./43./74.) zurück. Da sich Dynamo Dresden gegen den MSV Duisburg 4:0 durchsetzen konnte, hätte aber auch ein Essener Erfolg nicht das Pokal-Ticket bedeutet. Mit dem 1. FC Saarbrücken (1:0 beim SSV Jahn Regensburg) und dem FC Erzgebirge Aue (2:0 gegen den SV Waldhof Mannheim) zogen zwei Konkurrenten auf den letzten Metern am Dabrowski-Team vorbei. „Wir sind schwer reingekommen, haben zu viele zweite Bälle und wichtige Zweikämpfe verloren“, meinte Dreifach-Torschütze Leonardo Vonic im Interview bei MagentaSport. „Es ist schade, dass wir das letzte Meisterschaftsspiel nicht gewonnen haben. Wir alle wollen unbedingt in den DFB-Pokal. Dafür haben wir mit dem Finale um den Niederrheinpokal noch eine riesige Chance.“ Mit jetzt neun Saisontreffern ist Vonic vor Cedric Harenbrock (acht Tore) der erfolgreichste RWE-Torschütze der Saison.

Kourouma für Götze – Vier neue Offensivspieler

Im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen den TSV 1860 München nahm Christoph Dabrowski gleich fünf Veränderungen in seiner Anfangsformation vor. So fehlte Innenverteidiger Felix Götze fehlte wegen der zehnten Gelben Karte und wurde von Mustafa Kourouma ersetzt. Die Zehnerposition übernahm Thomas Eisfeld, weil Cedric Harenbrock wegen eines Außenbandrisses im Sprunggelenk nicht eingesetzt werden konnte.

Topscorer Marvin Obuz gehörte erstmals nach seinem auskurierten Muskelfaserriss zur Startelf und stürmte für Sandro Plechaty auf dem rechten Flügel. Außerdem kamen Isaiah Young (für Sascha Voelcke) und Leonardo Vonic (für Moussa Doumbouya). Diese drei Wechsel in der Offensive hatte Dabrowski auch schon zur Pause gegen die „Löwen“ vorgenommen.

Vor Torhüter Jakob Golz verteidigte in der Abwehr erneut eine Viererkette mit Nils Kaiser auf der rechten Seite, den Innenverteidigern José-Enrique Rios Alonso und Mustafa Kourouma sowie Lucas Brumme auf der Linksverteidiger-Position. Im zentralen Mittelfeld ordneten Vinko Sapina und Torben Müsel das Essener Spiel, während Marvin Obuz (rechts), Thomas Eisfeld und „Isi“ Young (links) die offensive Dreierreihe hinter Mittelstürmer Leonardo Vonic bildeten.

Verletzungsbedingt musste neben Cedric Harenbrock sowie den beiden Rekonvaleszenten Ekin Celebi und Aaron Manu weiterhin Rechtsverteidiger Andreas Wiegel (Reizung im Knie) passen. Außenverteidiger Eric Voufack nahm nach überstandener Syndesmosebandverletzung wie schon gegen den TSV 1860 München auf der Bank Platz.

Eingewechselter Plechaty legt auf

Beide Teams waren von Beginn an bemüht, den Weg nach vorne zu suchen. Für die Dabrowski-Elf sprangen zunächst einige Eckbälle heraus, die der VfB aber verteidigen konnte. Stattdessen gingen die Lübecker schon früh in Führung. Nach einer zunächst abgefangenen Hereingabe unterlief Kapitän Vinko Sapina ein Fehlpass in die Füße des Gegners. Mit einem flachen Schuss ins rechte Eck ließ Marius Hauptmann (6.) Jakob Golz keine Abwehrchance.

RWE gelang aber die schnelle Antwort. Nachdem Isaiah Young auf der linken Seite nur mit einem Foul zu stoppen war, spielte Thomas Eisfeld den darauffolgenden Freistoß flach ins Zentrum, wo Leonardo Vonic (8.) zur Stelle war. Schon kurz darauf hätte Vonic fast einen Treffer nachgelegt. Nach Vorarbeit von Lucas Brumme zielte der RWE-Torschütze aber am Pfosten vorbei. Allerdings blieb auch der VfB Lübeck gefährlich. Nach einer Seitenverlagerung war die Defensive der Rot-Weissen für einen Moment unsortiert. Die Hereingabe vom linken Flügel war für Golz unerreichbar, am langen Pfosten verfehlte aber der noch von José-Enrique Rios Alonso unter Druck gesetzte Marius Hauptmann aus wenigen Metern das Tor.

Nach einem Eckball mussten die Essener aber dann doch den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Die Flanke konnten die Rot-Weissen nicht endgültig klären. Den wuchtigen Nachschuss von Emanuel Adou (22.) konnte Golz nicht mehr entscheidend abwehren. Wenige Minuten später gab es für die Dabrowski-Elf noch einen Rückschlag. Marvin Obuz musste nach einem Antritt mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden. Für ihn kam Sandro Plechaty in die Partie. Und der „Joker“ war am Ausgleich noch vor der Pause beteiligt. Einen langen Pass von Eisfeld nahm Plechaty stark mit und spielte dann im perfekten Moment zu Vonic (43.), der seinen zweiten Treffer markierte.

Young und Eisfeld treffen Aluminium

Auch im zweiten Durchgang dauerte es nicht lange bis zum ersten Treffer – wieder auf Lübecker Seite. Nach einigen intensiven Zweikämpfen im Mittelfeld war Janek Sternberg (48.) plötzlich frei, der Golz aus spitzem Winkel überwinden konnte. RWE wäre fast erneut die schnelle Antwort gelungen. Vonic geriet bei seinem Kopfball nach der Flanke von Nils Kaiser aber ein wenig zu sehr in Rücklage. Die Chance war dennoch der Beginn einer Essener Druckphase. Die Defensive des VfB Lübeck produzierte bei einer Hereingabe von Eisfeld eine Kerze, der nachfolgende Kopfball von Young landete aber am Aluminium. Und auch Eisfeld traf mit seinem Versuch aus 15 Metern die Latte.

Kurz darauf nahm Christoph Dabrowski die ersten Wechsel vor. Eric Voufack und Sascha Voelcke ersetzten Torben Müsel und Lucas Brumme. Durch Ulrich Taffertshofer wären die Lübecker fast erstmals auf zwei Tore davongezogen. Der Mittelfeldspieler köpfte nach einer Flanke von Sternberg aber knapp am Tor vorbei. Stattdessen glich RWE auch noch ein drittes Mal aus. Nach Vorarbeit von Nils Kaiser fälschte VfB-Kapitän Jannik Löhden einen Schuss von Leonardo Vonic (74.) unhaltbar für Torhüter Philipp Klewin ab.

In der Schlussphase waren beide Teams um den Siegtreffer bemüht. Die besseren Chancen gehörten aber dem VfB Lübeck. Nach einer Flanke von Tarik Gözüsirin verhinderte Golz am langen Pfosten gegen den eingewechselten Robin Velasco das 3:4. Der ebenfalls ins Spiel gekommene Felix Drinkuth verlängerte gefährlich mit dem Hinterkopf. Der Ball landete aber auf dem Tor. Außerdem traf „Joker“ Manuel Farrona Pulido die Latte. Die beste Gelegenheit der Rot-Weissen hatte einmal mehr Vonic, der aber zu zentral auf das Tor köpfte.

Im Pokalfinale erneut gegen Rot-Weiß Oberhausen

Beendet ist die Saison für die Mannschaft von RWE-Trainer Christoph Dabrowski mit dem Unentschieden in Lübeck aber bekanntlich noch nicht. Schließlich geht am kommenden Samstag, 25. Mai, noch das Niederrheinpokal-Finale gegen den West-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen über die Bühne. Anstoß im Stadion an der Hafenstraße ist um 15.45 Uhr. Dort hat RWE die zweite Chance, die Teilnahme am DFB-Pokal perfekt zu machen.

Gute Erinnerungen hat Rekordsieger (zehn Titel) an das Vorjahresfinale. Damals setzten sich die Essener ebenfalls als Gastgeber gegen RWO 2:0 durch und feierten einen erfolgreichen Saisonabschluss. Darauf hoffen die RWE-Fans auch diesmal.

Stimmen zum Spiel

Wilder Fußballtag. Für uns war es wichtig, nach zwei Niederlagen mindestens einen Punkt zu gewinnen. Mit Ball konnten wir uns viele Offensivsituationen erspielen. Gegen den Ball und in der Verteidigung hat die Schärfe gefehlt.

Jetzt gilt es, den vollen Fokus auf das Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen zu legen, den Niederrheinpokal zu gewinnen und so den DFB-Pokal zu erreichen.

Christoph Dabrowski (Chef-Trainer Rot-Weiss Essen)

Das Ergebnis geht in Ordnung, es war ein hin und her. Wir haben uns besonders defensiv etwas anderes vorgenommen, als wir in Wirklichkeit dann gespielt haben. Die vielen Fehlpässe waren viel zu fahrlässig. Offensiv sind wir zum Glück konsequent aufgetreten.

Jose-Enrique Rios Alonso (Abwehrspieler RWE)

Ärgerlich, dass wir die Partie nicht für uns entscheiden. Wir wollten das Spiel unbedingt und unabhängig davon, was unsere Konkurrenten machen, gewinnen. In der Endkonsequenz haben wir heute zu schlecht verteidigt und Situationen vorne nicht gut ausgespielt haben.

Sandro Plechaty (Flügelspieler RWE)

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Eric Voufack

Ich bin total glücklich und stolz, wie viel die Spieler aus dem Saisonende und auch dem heutigen Spiel nach dem feststehenden Abstieg herausgeholt haben. Wir konnten uns heute aus einer schwierigen Gesamtsituation aufraffen: Viele Spieler sind frustriert und unzufrieden, weil sie womöglich keine neuen Verträge bekommen.

Jens Martens (Chef-Trainer VfB Lübeck)