19. April 2011

TuRU-Boss verspricht RWE einen heißen Tanz

Rot-Weiss Essen will nach der Aufstiegsfeier die nächste Sause starten. Diesmal soll am Mittwochabend der Finaleinzug in das Niederrheinpokal-Endspiel zelebriert werden. Doch dafür muss der frischgebackene Regionalliga-Aufsteiger erst einmal beim Niederrheinligisten TuRU Düsseldorf (Mittwoch, 20. April, 19 Uhr, Paul-Janes Stadion) bestehen. Dass dies kein einfaches Unterfangen für die Rot-Weissen wird, verspricht jedenfalls TuRU-Boss Heinz Schneider.

Heinz Schneider, wie sehr freuen Sie sich auf das Niederrheinpokal-Halbfinale gegen RWE?

Unsere Vorfreude ist groß. Zuletzt hatten wir im Liga-Topspiel gegen den KFC Uerdingen 3500 Zuschauer zu Gast. Diese Marke wollen wir gegen Rot-Weiss Essen auf jeden Fall überbieten. Wir freuen uns auf eine große Kulisse von mindestens 5000 Zuschauern. Es können auch gerne mehr Leute kommen. Unsere Planungen sind für 6000 Fans ausgerichtet.

Wie schätzen Sie Rot-Weiss Essen ein?

Das ist ein absoluter Traditionsklub, der wieder auf dem Vormarsch ist. RWE gehört natürlich in viel höhere Gefilden. Den ersten Schritt haben sie gemacht. Die Mannschaft ist jung, hungrig und erfolgreich. Doch am Mittwoch wollen wir noch hungriger und vor allem erfolgreicher als die Essener sein und ins Endspiel einziehen.

Warum wird die TuRU den Favoriten Rot-Weiss Essen rauskegeln?

Weil der Pokal seine eigenen Gesetze hat und unser Trainer Frank Zilles die Jungs optimal einstellen wird. Die Jungs sind schon jetzt ultraheiß auf dieses Duell. Wir werden fighten bis zum Umfallen. RWE kann sich schon einmal auf einiges gefasst machen.