25. August 2011

Koblenz-Trainer Dämgen: „Müssen anfangen zu punkten“

Erst zwei Jahre ist es her, dass die TuS Koblenz in der 2. Bundesliga vertreten war. Einige wirtschaftliche Turbulenzen und zwei Abstiege später ist der Klub nun am Freitag (19 Uhr) der nächste Gegner unseres Regionalliga-Teams. Zuvor aber spricht TuS-Trainer Michael Dämgen noch über Ziele, Zuschauer und den Torschützen des Jahres.

Michael Dämgen, der Saisonstart der TuS kann Sie mit zwei Niederlagen nicht zufriedenstellen.

Man weiß ja um die Situation des Vereins. Unsere Mannschaft ist noch nicht ganz komplett, wir sind später gestartet, das macht es alles nicht leichter. Die Ergebnisse waren aber natürlich nicht erfolgreich. Verl hat uns mit einer Mannschaft, die in dieser Liga etabliert ist, gefordert, in Gladbach kamen einige der guten Jungs von oben runter. Es war sicherlich mehr möglich, aber wir wussten, dass es schwer wird.

Mit Michael Stahl haben Sie einen ehemaligen Spieler zurück ans Deutsche Eck holen können. In der vergangenen Saison erzielte er das Tor des Jahres im DFB-Pokal. Was erwarten Sie nun von ihm?

Mit Michael Stahl haben wir ein altes Gesicht zurückgekommen, der in der 3. Liga eine sehr gute Serie gespielt hat und von dem wir uns natürlich nun erhoffen, dass er uns auch in der Regionalliga weiterhilft.

Welches Saisonziel haben Sie sich gesteckt?

Wir haben gar kein großes Ziel im Sinne eines Tabellenplatzes formuliert. Wir wollen uns aber schon in der Liga durchsetzen und eine ordentliche Runde spielen.

Was erwarten Sie von Rot-Weiss Essen?

RWE ist ein selbstbewusster, guter Gegner, der sich in der NRW-Liga deutlich durchgesetzt hat und der sehr gut in die neue Saison gestartet ist. Das Team ist kompakt, in weiten Teilen zusammengeblieben und es herrscht offensichtlich eine große Harmonie. Ich traue den Essenern zu, dass sie am Ende der Saison recht weit oben landen. Am Freitag darf das aber keine Rolle spielen. Wir rechnen mit 3.000 bis 4.000 Zuschauern und hoffen, dass wir die Punkte hier behalten können. Ob es am Ende 1:0 oder 2:1 steht, ist mir egal. Wichtig ist, dass wir anfangen, zu punkten.