20. Januar 2012

Wrobel-Team vor Rückrundenstart in Mainz

Der Begriff Winterpause war in diesem Jahr beinahe irreführend. Von einer Auszeit hat unser Regionalliga-Team nur wenig gehabt. Gleich zu Beginn des neuen Jahres bat Waldemar Wrobel seine Mannschaft zum Training. Auf dem Programm: Grundlagen schaffen für die Rückrunde. Nach dem verhaltenen Auftakt beim Vogelheimer SV und den beiden Niederlagen beim Schauinsland-Reisen DERBY CUP gelangen pünktlich um Ende der Vorbereitung dann auch zwei deutliche Siege gegen die ambitionierten NRW-Liga-Teams von Aachen II (7:1) und der SSVg. Velbert (5:0).

Zwar bewertet auch Wrobel die Ergebnisse als erfreulich, betont aber: "Wir dürfen das nicht überzuckern, genauso wie wir auch das Spiel gegen Vogelheim nicht überbewertet haben. Am Samstag spielt beides keine Rolle. Das wird eine ganz andere Baustelle." Gemeint ist der Rückrundenauftakt beim FSV Mainz 05 II (14 Uhr, Bruchweg-Stadion). Schon beim Hinspiel zeigten die Rheinhessen, die die Hinrunde auf Tabellenplatz sieben abschlossen, was in ihnen steckt und machten unserem Team beim knappen 2:1-Erfolg das Leben äußerst schwer. "Vor allem in der Offensive ist Mainz sehr gut besetzt. Dort müssen wir zusehen, dass wir sie nicht zur Entfaltung kommen lassen",  fordert der 42-Jährige. "Dann sind wir zwar nicht Favorit, fahren aber auch nicht völlig chancenlos dahin."

Etwas Zählbares würde vor allem der Auswärtsbilanz gut zu Gesicht stehen. Auf fremdem Platz gelang RWE in dieser Saison immerhin erst ein Sieg. "Das wollen wir weiter ausbauen. Aber auch an unsere zuletzt gute Serie anknüpfen. Das Spiel in Köln war zwischendrin zwar desolat, aber das haben wir aufgearbeitet", stellt Wrobel klar.

Auch personell sieht es wieder deutlich besser aus. Bis auf die Langzeitverletzten steht lediglich hinter dem Einsatz von Suat Tokat (Sehnenreizung) noch ein Fragezeichen.