26. März 2012

Dämgen: „In Essen hängen die Trauben wirklich hoch“

Am Dienstag (19.30 Uhr) kommt die TuS Koblenz ins Georg-Melches-Stadion.  Ein Gegner, der um einiges stärker ist, als es sein aktueller Tabellenplatz widerspiegelt. Denn Koblenz lehrte jüngst den Wuppertaler SV (1:0), den Aufstiegsaspiranten Lotte (0:0) und Eintracht Trier (0:0) das Fürchten. Wie TuS-Trainer Michael Dämgen nun die Hafenstraße stürmen will, verrät er uns im Interview.

Michael Dämgen, das Hinspiel zwischen Koblenz und Essen war hart umkämpft. Nach 90 Minuten stand es torlos. Was für Erinnerungen haben Sie an diese Begegnung?

Es hatte wenig mit Fußball zu tun. Das war vielmehr eine Wasserschlacht. Hervorragend war jedoch die Stimmung auf den Rängen. Zu unseren Spielen kommen im Schnitt über 2500 Zuschauer – wir haben herausragende Fans. In Essen ist es noch ein wenig anders. Hier hängen die Trauben wirklich hoch.

Kann Koblenz trotzdem an der Hafenstraße etwas holen?

Natürlich. Ich habe RWE beobachtet und bin mir sicher, dass die Mannschaft zu knacken ist. Jedoch sind wir der Außenseiter und wollen in Essen überraschen. Vielleicht gelingt uns so ein Coup wie beim 1:0 in Wuppertal.

Welche Ziele verfolgen Sie noch für den Rest der Saison?

Ich bin guter Dinge, dass wir noch einige Plätze hoch klettern können. In der Hinrunde haben wir nur gegen Elversberg mit 0:3 klar verloren, ansonsten waren allen voran unsere zehn Unentschieden ganz enge Kisten. Vielleicht haben wir in der Rückrunde das Glück auf unserer Seite.