4. Mai 2012

David Wagner: „RWE hat sich weiterentwickelt“

Am Samstag gastiert um 13 Uhr die Zweitvertretung von Borussia Dortmund an der Essener Hafenstraße. Das Hinspiel hat vor allem RWE noch gut in Erinnerung: Benedikt Koep ließ den RWE-Anhang in der letzten Spielminute jubeln. Nun will der BVB-Nachwuchs in Essen feiern und einen großen Schritt in Richtung Drittliga-Aufstieg machen. Vor dem Derby sprachen wir mit David Wagner, dem Trainer der Dortmunder Reserve.

David Wagner, wie groß ist die Vorfreude auf den Auftritt in Essen?

Jede Mannschaft, die in der Regionalliga nach Essen reist, ist voller Vorfreude. Dieser Ort ist ein absolutes Auswärts-Highlight. Ich finde es etwas schade, dass wir nicht am Freitagabend an der Hafenstraße spielen. Aber trotzdem wird das für meine Jungs ein Spektakel.

Zuletzt haben Sie RWE beim Pokalspiel in Krefeld beobachtet. Was haben Sie für Eindrücke gewonnen?

Essen hat sich im Vergleich zur Hinrunde stark verbessert. Die Mannschaft ist in der Ball-Zirkulation sicherer geworden. Die Jungs können wirklich eine richtig gute Kugel spielen. Aber meine Mannschaft kann das auch. Wenn wir unser Ding durchziehen, dann werden wir auch bei Rot-Weiss bestehen.

Ist das RWE-Spiel eine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaftskampf?

Nein. Das haben mir schon einige vor dem Gladbach-Spiel erzählt. Wir haben noch drei Spiele und alle drei Partie sind enorm wichtig. Das RWE-Spiel ist nur eines dieser Begegnungen.