7. Dezember 2012

Niederrheinderby im Stadion Essen

Rot-Weiß Oberhausen kommt am Samstag an die Hafenstraße

Mit dem 1:5 in Siegen fand am vergangenen Wochenende eine eigentlich erfolgreiche Hinrunde ein unrühmliches Ende. Trotz ordentlicher Leistung kamen unsere Rot-Weissen beim Aufsteiger aus Siegen unter die Räder, haben sich aber dementsprechend umso mehr für das Derby gegen RWO vorgenommen.

„Wir können und müssen uns gegen Oberhausen steigern und in den entscheidenden Situationen einfach wacher sein. Die Jungs haben gut trainiert und sind heiß auf das Spiel, insofern bin ich optimistisch, dass uns das gelingt“, so Waldemar Wrobel über die kommende Partie.

Im Hinspiel haben die Rot-Weissen bereits gezeigt wie es geht. Nach emotionalen 90 Minuten hieß der Sieger im Stadion Niederrhein Rot-Weiss Essen. Vor beinahe ausverkauftem Haus erspielte sich RWE durch tolle Spielzüge viele gute Möglichkeiten und nutzte davon gleich vier. Für die Oberhausener verlief die Hinrunde seitdem sehr durchwachsen. Auch nach dem Rücktritt von Mario Basler hat RWO keine Kontinuität in Leistungen und Ergebnisse bringen können und belegt als Drittligaabsteiger einen mittelmäßigen 11. Rang.

Und doch warnt Wrobel vor dem Gegner: „In der Mannschaft spielen sehr viele Spieler mit Zweit- und Drittligaerfahrung. Trotz der fehlenden Kontinuität kann RWO es jeder Mannschaft dieser Liga sehr schwer machen, ich stelle mich daher auf eine sehr schwere und intensive Partie ein“.

Dabei setzt der rot-weisse Übungsleiter besonders auf das Essener Publikum: „Das Stadion wird rappelvoll und die Jungs sind natürlich total heiß darauf am Samstag aufzulaufen. Das wird sicherlich noch den einen oder anderen Prozentpunkt bei unserer Truppe herauskitzeln“.

Auf Kevin Pires-Rodrigues kann Wrobel dabei jedoch nicht zurückgreifen. Der Deutsch-Portugiese holte sich gegen Siegen die 5. Gelbe Karte ab und ist somit für das Niederrheinderby gesperrt.

Anstoß der Partie ist am Samstag um 14.00 Uhr im Stadion Essen.