15. Mai 2013

RWE im Don Bosco Boxclub

Durchboxen lautet die Devise für viele sozial benachteiligte Kinder und Jugendlichen im Essener Norden. Um die wortwörtliche Bedeutung dieser Aussage jedoch auf den Boxring zu beschränken hat der Don-Bosco-Club Borbeck in Zusammenarbeit mit der freddy-fischer-stiftung und den Essener Chancen den Don-Bosco-Boxclub gegründet.

Im Boxclub lernen zahlreiche Jugendliche seitdem, ihre Aggressionen zu kontrollieren und zu kanalisieren. Durch den Sport erfahren die Teilnehmer neue Ziele und somit auch neue Motivation für den Alltag in den oftmals schwierigen Verhältnissen. Besonderen Wert legt der Boxclub dabei auf Disziplin und sportliche Fairness. So zielt das gemeinsame Training nicht allein auf sportliche Weiterentwicklung, sondern vor allem auf Verhaltensänderung ab.

Am gestrigen Dienstag legten dann auch einige Spieler von RWE Bandagen und Handschuhe an und nahmen an einer Trainingseinheit im Boxclub teil. Cebio Soukou, Stefan Grummel, Kevin Pires-Rodrigues, Damir Ivancicevic und Konstantin Sawin begaben sich in den Boxring und wurden gemeinsam mit ca. 15 Jugendlichen von Trainer Tom Jekel in die Kunst des Boxsports eingewiesen.

Trotz des Neulands schlugen sich die Rot-Weissen auch im Boxring nicht schlecht. Schließlich ist Kampf seit jeher ein probates Mittel an der Hafenstraße – natürlich, wie im Don-Bosco-Boxclub, stets unter der Devise der sportlichen Fairness.

Längst sind bei RWE weitere Aktionen geplant, um die Nachwuchsboxer weiter zu unterstützen. So nimmt Rot-Weiss Essen beispielsweise am 19. Juni am Essener Firmenlauf teil. Dort wird die rot-weisse Geschäftsstelle die Laufschuhe schnüren und so versuchen, möglichst viele Spenden für den sozialen Boxclub in Borbeck zu sammeln.