30. Juni 2013

9:3 im „DERBY-Cup“: RWE gewinnt Essener Fußballfest

Nachdem die U10 von Rot-Weiss Essen die Führung der Bergeborbecker mit einem souveränen 5:1-Sieg auf insgesamt 9:2 hochgeschraubt hatte, durften endlich die 1. Mannschaften gegeneinander antreten. Fünf verschlafene Minuten nach der Pause reichten den Mannen vom Uhlenkrug für einen respektablen 2:0-Erfolg. Unterm Strich siegt RWE beim großen DERBY mit 9:3.

Die Spieler von Stefan Janßen kamen nicht zur Hafenstraße, um den letzten Zähler abzuschenken. Marco Lüttgen, Mittelstürmer in schwarz-weiß, lieferte sich robuste Duelle mit Vincent Wagner. RWE-Neuzugang Christian Knappmann bekam auf der anderen Seite von der ETB-Abwehr nichts geschenkt. Stadionsprecher Walter Ruege nutzte eine Spielunterbrechung für einen herzlichen Empfang, während sich der Goalgetter auf dem Rasen wälzte: „Dass er Tore schießen kann, hat er bewiesen – jetzt hat er auch den richtigen Verein gefunden.“ In der 34. Minute wurde ein gefährlicher Knappmann-Kopfball euphorisch bejubelt, kurz vor der Pause vereitelte ETB-Keeper Tobias Ritz mit einer Glanzparade den Einschlag aus halblinker Position.

Nach der Halbzeit wechselten beide Trainer im großen Stil durch. In der 51. und 57. Minute nutzte Schwarz-Weiß-Stürmer Som Essomé die allgemeine Konfusion gleich zwei Mal auf der rechten Seite und schob gegen den eingewechselten Phillip Kunz ins lange Eck. „Rot-Weiss hat hoch gestanden, Essomé ist mit seiner Schnelligkeit in die Schnittstellen gegangen“, analysierte ETB-Coach Janßen die beiden das Spiel entscheidenden Situationen. In der Folge hatten das Team von der Hafenstraße mehr Anteile, vergaß dabei aber den Ball über die Linie zu bugsieren.

RWE-Trainer Waldemar Wrobel hakte die Partie schon einige Minuten nach dem Schlusspfiff ab: „Es war nicht ganz so erquickend, aber es war auch nur ein Testspiel.“ Auch Geschäftsführer Michael Welling nahm die Niederlage gelassen hin: „In den letzten drei Tagen stand die Idee des DERBYS im Fokus. Es hat richtig Spaß gemacht, diese zwölf Spiele zwischen Rot-Weiss und Schwarz-Weiß zu sehen. Gerade auch die Kinder- und Jugend-Mannschaften haben eine hohe Wertschätzung erfahren. Das Engagement von beiden Vereinen hat zu einem schönen städtischen Fußballfest geführt.“