17. Oktober 2013

„Lippstadt wird uns alles abverlangen!“

RWE-Trainer Waldemar Wrobel hofft am Samstag gegen SV Lippstadt auf eine weitere Leistungssteigerung seiner Mannschaft.
Hat Rot-Weiss die Kurve bekommen? Auf jeden Fall präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Waldemar Wrobel in den Tagen nach der bitteren 0:4-Pille im eigenen Stadion gegen Fortuna Köln wieder deutlich verbessert. In der Liga gelang ein 1:0-Auswärtserfolg beim SC Verl, im Niederrheinpokal ein 3:0-Derbysieg beim Oberligisten FC Kray. Für Waldemar Wrobel sind diese Erfolgserlebnisse aber noch lange kein Grund, in Euphorie auszubrechen. Vielmehr soll am Samstag an der Hafenstraße gegen den SV Lippstadt 08 der nächste Schritt in die richtige Richtung gelingen. Die „kurze fuffzehn“ bat den rot-weissen Trainer zum Interview.

Hallo Waldemar! Beim ersten Pokal-Derby gegen den Stadtrivalen ETB Schwarz-Weiß hatte sich RWE noch schwer getan. Wie fällt jetzt Dein Fazit nach dem souveränen 3:0 im Achtelfinale des Niederrheinpokals beim FC Kray aus?

Wir haben über 90 Minuten das Spiel bestimmt. Ein Pokalspiel gegen einen unterklassigen Verein ist nicht automatisch ein Selbstläufer, wie man beispielsweise auch bei unserem Ligakonkurrenten SSVg Velbert gesehen hat, der beim TV Jahn Hiesfeld 0:3 unter die Räder gekommen ist.

Nach der Pokalspielpause geht am es Samstag zuhause in der Liga weiter. Wie schätzt du die Gäste vom SV Lippstadt 08 ein?

Lippstadt wird uns an der Hafenstraße mit Sicherheit alles abverlangen. Für uns geht es in   erster Linie darum, den Leuten ein ordentliches Heimspiel anzubieten. Das haben wir in diesem Jahr noch nicht in der Konsequenz und konstant geschafft. Wir müssen dort weitermachen, wo wir in den letzten beiden Spielen aufgehört haben und gegen Lippstadt noch eine Schüppe drauflegen.

Das vollständige Interview gibt es Samstag zum Heimspiel gegen SV Lippstadt 08 (Anstoß um 14.00 Uhr im Stadion Essen) in der "kurzen fuffzehn" zu lesen.