31. Oktober 2013

Ferienprojekt „Schule ist auf dem Platz“ kommt gut an

Seit Anfang dieser Woche heißt es bei Rot-Weiss Essen wieder „Schule ist auf dem Platz“. 14 Grundschulkinder – von der Bergmühlen-, Hölting- und Stadthafenschule – erhalten seitdem unter der Leitung von qualifizierten Studierenden der Universität Duisburg-Essen ein sport- und bewegungsorientiertes Lernprogramm in der Gesamtschule Nord.

Bereits im letzten Jahr sowie in den vorangegangenen Ferien wurde das Pilotprojekt unter dem Dach der von Rot-Weiss Essen initiierten Sozialinitiative „Essener Chancen e.V.“ in Kooperation mit der Fakultät für Bildungswissenschaften (Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften) der Universität Duisburg-Essen erfolgreich durchgeführt.

David, Schüler der dritten Klasse der Höltingschule, findet: „Es macht viel Spaß, mit den anderen Kindern zu spielen. Wir haben viele Spiel- und Bastelsachen bekommen und hier in der Schule haben wir eine große Turnhalle, wo wir uns austoben können und tolle Spiele spielen. Am meisten Spaß macht mir Fußball.“ Somit dürfte David sicherlich besonders das Fußballtraining auf dem Trainingsplatz (Willi-Lippens-Platz) bei Rot-Weiss Essen gefallen haben. Dort haben sie sich am Montagnachmittag unter der Leitung von Co-Trainer Robin Krüger einmal wie echte Profis fühlen und genauso trainieren dürfen.

Das Projekt „Schule ist auf dem Platz“

Das Projekt „Schule ist auf dem Platz“ wird seit April 2012 im Rahmen des Vereins Essener Chancen e.V. umgesetzt. In enger Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen (Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften) wird ein sport- und bewegungsbezogenes Programm für ausgewählte Schüler und Schülerinnen aus Grundschulen des Essener Nordens möglich gemacht. Der erste Durchgang wurde im Frühjahr 2013 nach einem Jahr und vier einwöchigen Feriencamps abgeschlossen.

Über den Spaß am gemeinsamen Sporttreiben und die Erschließung spannender Lernfelder wer-den ganzheitliche Bildungsprozesse angesteuert und die Kinder motiviert, im Schulalltag und in Ihrer Freizeit Neues zu erleben. In einer entwicklungsförderlichen Atmosphäre der Anerkennung werden diese beiden pädagogischen „Stoßrichtungen“ verbunden. Dabei erlernen die Kinder im engeren Sinne sportbezogene Fertigkeiten und Fähigkeiten und verbessern darüber hinaus ihre sprachlichen, mathematischen, naturwissenschaftlichen und sozialen Kompetenzen.