7. November 2013

„Es gibt Wege, um Lotte weh zu tun“

Rot-Weiss-Trainer Waldemar Wrobel äußert sich im aktuellen „kurzen fuffzehn“-Interview.

An dem für RWE spielfreien Regionalliga-Wochenende gönnte Rot-Weiss-Trainer Waldemar Wrobel seiner Mannschaft nach einer intensiven Trainingswoche zwei freie Tage. Er selbst aber war auf Achse, um unter anderem den heutigen Gegner Sportfreunde Lotte beim 2:0-Heimsieg gegen die Reserve des 1. FC Köln unter die Lupe zu nehmen. Gegen den noch ungeschlagenen Spitzenreiter wollen unsere Rot-Weissen im fünften Versuch den ersten Heimsieg seit dem 23. August (2:0 gegen Alemannia Aachen) einzufahren. Vor dem Anpfiff sprachen wir mit Waldemar Wrobel.

Hallo Waldemar! Du warst zuletzt in Lotte, um die Sportfreunde zu beobachten. Was zeichnet den Tabellenführer vor allem aus?
Das schnelle Umschaltspiel von Defensive auf Offensive ist ausgezeichnet, auf den Außenpositionen besitzen sie mit Spielern wie Kevin Freiberger oder Amir Shapourzadeh für diese Liga richtig gute Qualität. Über diese Positionen leiten sie ihre meisten Tore ein. Hinzu kommen eine sehr hohe Aggressivität in den Zweikämpfen und eine große Laufbereitschaft. Die Mannschaft ist auch in der Lage, mal aus dem Nichts einen Treffer zu erzielen. Dass die Sportfreunde noch ungeschlagen sind, spricht für sich.

Nach der Meisterschaft und dem knapp verpassten Aufstieg hat sich Lotte erneut an der Tabellenspitze festgesetzt. Überrascht?
Überhaupt nicht. Neben den beiden Kölner Vereinen Viktoria und Fortuna gehörten die Sportfreunde von Beginn an auf Grund ihrer Kaderqualität erneut zu den Favoriten. Das haben sie bisher eindrucksvoll bestätigt. Fast alle Stammspieler bringen Erfahrungen aus der 3., 2. oder sogar aus der 1. Liga mit. Alexander Ludwig, den Lotte erst vor wenigen Tagen verpflichtet hat, hat mehr als 140 Zweitliga-Spiele bestritten und ist mit 29 Jahren sicher noch nicht am Ende seiner Karriere. Das sagt eigentlich schon alles.

Mit Lottes neuem Trainer Ramazan Yildirim hast Du während seiner Zeit als U23-Trainer an der Hafenstraße noch zusammengearbeitet. Wie ist der Kontakt?
Wir schätzen uns gegenseitig. Ramazan ist ein akribischer Arbeiter, sehr fleißig. Er ist vor allem aber ein angenehmer Mensch. Ein guter Typ eben.

Das gesamte Interview mit Waldemar Wrobel findet ihr in der Ausgabe der kurzen fuffzehn zur Partie gegen SF Lotte am morgigen Freitag.