27. November 2013

„Müssen auf alles vorbereitet sein“

RWE-Trainer Waldemar Wrobel nimmt vor dem letzten Heimspiel des Jahres 2013 ausführlich Stellung.

Endspurt! Nur noch drei Spiele stehen für unsere Rot-Weissen bis zur Winterpause in der Regionalliga West noch auf dem Programm. Freitag genießt die Mannschaft  von Trainer Waldemar Wrobel gegen die U23 des VfL Bochum zum letzten Mal in diesem Jahr Heimrecht, es folgen noch die Auswärtspartien bei den Sportfreunden Siegen (7. Dezember) und beim FC Viktoria  Köln (14. Dezember).  Keine Frage, dass sich die seit sieben P?ichtspielen unbesiegten RWE-Kicker am Freitag mit einem Dreier von ihren Fans verabschieden wollen. Wir sprachen mit Waldemar Wrobel.

Hallo Waldemar! Wie viele Steine  sind  Dir  beim Pokalspiel in Friedrichsfeld vom Herzen gefallen, als   die   Mannschaft   den 0:2-Rückstand noch gedreht hat?

Eines vorweg: Mit dem Verlauf und mit der Qualität unseres Spiels können wir nicht zufrieden sein. Aber wir sind eine Runde weitergekommen  und nur das zählt im Pokalwettbewerb.

Hast  Du  zwischenzeitlich  am Erfolg gezweifelt?

Wer nach 83 Minuten 0:2 zurückliegt, der kann sich de?nitiv nicht sicher sein, die Niederlage noch verhindern zu können. Aber wir haben es mit einer Energieleistung noch geschafft. Das war sehr wichtig für den Verein.

In den beiden vorausgegan- genen Punktspielen gegen die Sportfreunde  Lotte  und  die  U23 von Borussia Mönchengladbach konntest Du jeweils die gleiche Startformation  aufbieten. Im Pokalspiel  gab  es  dann  zahlreiche Umstellungen. Lag es daran, dass es nicht so rund lief?

Diese Sichtweise ist mir viel zu einfach. Völlig unabhängig von der Aufstellung muss unsere Mannschaft immer in der Lage sein, ein Spiel gegen einen Be- zirksligisten anders anzugehen und am Ende für sich zu entscheiden. Und zwar ohne Wenn und Aber. Außerdem waren einige Spieler deshalb nicht von Beginn an dabei, weil sie in der Woche zuvor verletzungs- oder krankheitsbedingt mehrere Tage nicht trainieren konnten. Ich möchte in diesem Zusammenhang aber auch daran erinnern, dass es uns ebenfalls schon mehrfach als klassen- tiefere Mannschaft gelungen ist, einen Favoriten auszuschalten. Etwa gegen Union Berlin oder den Wuppertaler SV, der damals noch in der 3. Liga spielte. Erst in den letzten Wochen ist es bei- spielsweise den Sportfreunden Lotte oder Alemannia Aachen passiert, dass sie gegen Gegner ausgeschieden sind, die mehrere Ligen tiefer spielen. Wir haben jedoch das Halb?nale erreicht und darüber sind wir sehr froh.

Das vollständige Interview mit dem rot-weissen Übungsleiter findet ihr am Freitag in der kurzen fuffzehn zur Partie gegen den VfL Bochum II.