22. Januar 2014

Der rot-weisse Start ins neue Pflichtspieljahr: In Köln etwas mitnehmen

Nach knapp zwei Monaten ohne rot-weisses Pflichtspiel streift die Elf von Waldemar Wrobel am kommenden Samstag endlich auch wieder in einem Meisterschaftsspiel das rot-weisse Trikot über. Zum Auftakt des neuen Pflichtspieljahres sieht sich die Mannschaft von der Hafenstraße keinem Geringeren als Viktoria Köln gegenüber. Nach starkem Saisonstart wollte die Mannschaft von Pele Wollitz eigentlich aufsteigen, hat aber nach einer Schwächephase zum Ende der Hinrunde bereits 9 Punkte Rückstand auf den angestrebten 1. Platz. Damit erleben die Kölner in dieser Spielzeit ein Deja-vu: Bereits in der vergangenen Saison kam nach einer starken Hinrunde der Einbruch der finanzstarken Viktorianer.

Das soll in dieser Saison unbedingt vermieden werden. Seit Wochen geistern mehrere Namen durch die Gazetten, die kurz vor einem Engagement im Sportpark Höhenberg stehen sollen. Auch die Verantwortlichen der Viktoria dementieren keinesfalls, dass man vor dem Rückrundenauftakt gegen RWE noch einmal nachlegen möchte. Ob sich die Kölner durch eventuelle Neuverpflichtungen  allerdings noch einen großen Vorteil verschaffen können, bleibt abzuwarten: „Noch wissen wir nicht, welche Mannschaft die Viktoria am Samstag ins Rennen schicken wird und wer eventuell noch kurzfristig hinzukommt. Generell würde ich als Spieler aber lieber noch ein paar Mal mit meinen neuen Mitspielern trainieren, bevor ich in einem Pflichtspiel gegen Rot-Weiss Essen antreten muss. Aber ob für uns dadurch Vorteile entstehen, sehen wir am Samstag“, so Waldemar Wrobel über die Situation bei der Viktoria.

Doch auch die Rot-Weissen haben kurz vor Rückrundenstart noch einmal Zuwachs bekommen. Mit Jerome Propheter stößt nach der langwierigen Verletzung von Michael Laletin sowie der hartnäckigen Blessuren von Kai Narkowitsch und Thomas Denker ein weiterer Innenverteidiger zum Team von Waldemar Wrobel. „Jerome hat ein gutes Kopfballspiel, einen sicheren Spielaufbau, ist schnell und zweikampfstark.  Damit bringt er die Fähigkeiten mit, die für uns in der Innenverteidigung wichtig sind und erhöht unsere Qualität in diesem Bereich“, erklärt der rot-weisse Übungsleiter. Demnach sei laut Wrobel die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der 23-jährige am Samstag gegen seinen ehemaligen Verein im Kader steht. Fehlen werden dagegen die Langzeitverletzten Cebio Soukou, Konstantin Sawin, Konstantin Fring und Michael Laletin sowie die jüngsten Ausfälle Tim Hermes (Muskelfaserriss) und Max Dombrowka (muskuläre Probleme). Trotzdem ist sich Waldemar Wrobel sicher: „Wir sind vielleicht nicht Favorit, haben im Hinspiel aber bereits bewiesen, dass wir uns auf Augenhöhe mit der Viktoria bewegen. Wir fahren definitiv nach Köln, um etwas mitzunehmen.“

Um 14.00 Uhr beginnt die Partie am kommenden Samstag im Sportpark Höhenberg.