29. Januar 2014

Theo Schneider: „Können nur noch gewinnen“

Theo Schneider, Trainer unseres kommenden Gegners SC Wiedenbrück 2000, atmet auf. Zum Startschuss der Restrunde in der Regionalliga West steht ihm beim heutigen Spiel an der Essener Hafenstraße – ganz im Gegensatz zur gesamten Hinserie – fast der komplette Kader wieder zur Verfügung. Damit sieht der 53-Jährige, der sich mit seiner Mannschaft noch lange nicht aufgegeben hat, trotz des großen Rückstandes zu den Nichtabstiegsplätzen gute Voraussetzungen für die „Mission Klassenverbleib“. Vor dem Anpfiff sprachen wir mit Theo Schneider.

Herzlich willkommen an der Hafenstraße, Herr Schneider. Wie fällt ihr Fazit nach der Vorbereitung auf die Restrunde aus?

Die Mannschaft hat während der Vorbereitung sehr gut mitgezogen und ihre Hausaufgaben gemacht. Die Siege gegen Westfalia Rhynern und gegen die Hammer SpVg. haben mir gut gefallen. Das jüngste 4:4 gegen die Spvgg Erkenschwick muss man relativieren. Hier habe ich in der ersten Halbzeit Spieler eingesetzt, die zuletzt eher in der zweiten Reihe standen.

In der Winterpause wurden der ehemalige BVB-Stürmer Christopher Kullmann und Stanislav Luca als Testspieler unter die Lupe genommen. Warum kam es nicht zu einer Verpflichtung?

Christopher, den ich noch aus meiner Zeit bei Rot-Weiß Oberhausen kenne, hat sich bei uns sportlich ordentlich präsentiert. Jedoch sind wir übereinstimmend zu dem Entschluss gekommen, ihn nicht zu verpflichten. Letztlich waren auch die zu geringen Einsatzzeiten bei Christophers ehemaligen Vereinen mitverantwortlich für unsere Entscheidung. Zudem haben wir mit Wojciech Pollok und Dominik Jansen zwei Angreifer in unseren Reihen, die unser Vertrauen genießen.

Vor der Winterpause hatte Ihre Mannschaft mit dem 2:1 gegen Lippstadt ein Lebenszeichen gesendet. Welchen Stellenwert hatten diese drei Punkte für Sie?

Dieser Sieg war ungemein wichtig für uns und auch für das Selbstvertrauen der Spieler. Aber dieser Trend hatte sich bereits angedeutet. Auch bei unserem 2:0 bei der Schalker U 23 konnte man schon eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorwochen sehen.

Das vollständige Interview findet Ihr in der kurzen fuffzehn zum anstehenden Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück.