2. Februar 2014

U17: Am Wochenende Dortmund ärgern

Niederrheinpokal: U17 gewinnt bei Kapellen-Erft mit 2:1.

Ihren guten Lauf in der Staffel West der B-Junioren-Bundesliga will die U17 von Rot-Weiss nach dem 2:1-Pokalsieg bei Kapellen-Erft (Tore: 2 x Harris Imsirovic) auch im neuen Jahr fortsetzen. Gleich zum Auftakt der Restrunde geht es allerdings zum Spitzenreiter Borussia Dortmund (Sonntag, 9. Februar, ab 11 Uhr).
„Unsere Spieler haben während der nur zweiwöchigen Trainingspause ihre Vorgaben erfu?llt und legen nun im Grundlagen- und Ausdauerbereich den Grundstein fu?r eine erfolgreiche Ru?ckrunde“, sagt U17-Trainer Ju?rgen Lucas.
Besonderen Wert legte Lucas in den ersten Trainingseinheiten auf das Aufbau- und Offensivspiel.
„Wir haben in der Hinserie einfach zu viele Chancen liegen gelassen. Daran mu?ssen wir arbeiten.“ In den Testspielen setzte der RWE-Nachwuchs die Vorgaben bereits eindrucksvoll um. Gegen die TSG Sprockhövel (7:0) und auch die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn (3:0) zeigte RWE den Gegnern jeweils klar die Grenzen auf.
Das Highlight der Vorbereitung war aber das Testspiel gegen den niederländischen Erstligisten PSV Eindhoven, das die Lucas-Elf 2:1 fu?r sich entscheiden konnte. Dabei tru?bte allerdings die schwere Verletzung von RWE-Kapitän Muhammed Emin Aksu die Stimmung. Der defensive Mittelfeldspieler zog sich einen Kreuzbandriss zu, wurde bereits operiert und steht fu?r die Ru?ckrunde nicht mehr zur Verfu?gung. „Fu?r Emin tut es mir sehr leid“, bedauert Lucas. Neu im Kader der U17 ist Aslan Nadojan.

Der Offensivspieler kam im Winter vom BV 04 Du?sseldorf an die Hafenstraße. Lucas: „Mit Aslan haben wir mehr Alternativen im Angriff.“ Der Fokus ist nun aber schon ganz klar auf das Spiel bei Borussia Dortmund gerichtet. Bereits im Hinspiel (2:1) brachte RWE den Schwarz-Gelben die bislang einzige Niederlage bei. „Die Borussia,
die zu den spielstärksten Mannschaften der Liga gehört, wird alles daran setzen, sich fu?r diese Niederlage zu revanchieren. Es wird fu?r uns eine ganz schwierige Aufgabe“, blickt Trainer Ju?rgen Lucas nach vorne. „Aber auch wir strotzen vor Selbstbewusstsein und wollen nachlegen.“