7. Februar 2014

Niederlage in Leverkusen

2:1 unterliegt Rot-Weiss Essen im Leverkusener Ulrich-Haberland Stadion. Nach durchwachsener erster Hälfte warf die Elf von Waldemar Wrobel nach dem Seitenwechsel alles in die Waagschale, wurde letztendlich aber nicht belohnt.

Nach der durchwachsenen Leistung der Vorwoche hatte sich die Elf von der Hafenstraße eigentlich einiges vorgenommen – die Umsetzung dessen gelang in der ersten Halbzeit zunächst jedoch nicht. Stattdessen war es der Gastgeber aus Leverkusen, der besser in die Partie kam. Besonders im Mittelfeld kam die Elf von der Hafenstraße zu häufig den berühmten und ausschlaggebenden Schritt zu spät und fand auch in der Offensive zunächst kein Mittel gegen die kompakt stehende Bayer-Reserve, die zudem über ihre schnellen Außen für Gefahr sorgte. So fiel in der 28. Minute dann auch folgerichtig das 1:0 durch Bieler, der eine Hereingabe von Brandt zum rot-weissen Rückstand einschoss (28.).

Nach der Pause fand RWE dann besser ins Spiel. Zwar tat sich die Mannschaft von der Hafenstraße weiterhin schwer gegen die starken Leverkusener, schaffte es aber mehr Struktur ins eigene Spiel zu bringen. In der 59. Minute wurde die Elf von Waldemar Wrobel dann für die intensivierten Bemühungen belohnt. Nach einem indirekten Freistoß im Leverkusener Strafraum verwandelte Pires eine Koep-Vorlage trocken zum 1:1-Ausgleich (59.). Zu diesem Zeitpunkt sicher ein glücklicher Treffer für RWE, der dem Team von Waldemar Wrobel jedoch deutlich Rückenwind verlieh. Nur drei Minuten später setzte Benedikt Koep eine Pires-Ecke an den Pfosten (62.) und nach Caspers Attacke gegen Sauter im Leverkusener Strafraum hätten wohl einige Regionalliga-Schiedsrichter einen Strafstoß gepfiffen (67.).

Nach 60 Minuten war RWE die überlegene Mannschaft und dem Führungstreffer deutlich näher, als der Gegner aus Leverkusen. Doch statt des Führungstreffer setzte es eine äußerst diskutable  gelb-rote Karte für Benedikt Koep, dessen Ballgewinn in der eigenen Hälfte von Schiedsrichter Hüwe mit der zweiten gelben Karte bewertet wurde (83.). Bayer nutzte die kurzzeitige Verwirrung der Elf von der Hafenstraße und verwertete nur zwei Minuten nach der gelb-roten Karte durch Brandt einen Konter zum 2:1 Endstand (85.).