27. Februar 2014

RWO-Trainer Peter Kunkel vor dem Gastspiel in Essen

Rot-Weiss gegen Rot-Weiß heißt es am Samstag an der Essener Hafenstraße. Der Nachbar aus Oberhausen ist zu Gast. RWO ist die „Mannschaft der Stunde“ in der Regionalliga West. Denn trotz des Ausfalls der letzten Partie gegen den 1. FC Köln II (Stadionsperrung nach einem Defekt am Flutlichtmasten) fuhr die Mannschaft von Trainer Peter Kunkel, der an seine ehemalige Wirkungsstätte zurückkehrt, schon neun Punkte in diesem Jahr ein. Wir sprachen mit dem gebürtigen Essener und Ex-Profi vor dem Derby in seiner Heimatstadt.

Hallo Herr Kunkel! Das Heimspiel gegen die Reserve des 1. FC Köln musste wegen eines Defekts am Flutlichtmasten abgesagt werden. Wie haben Sie die Pause überbrückt?

Unser Rhythmus ist dank zweier Trainingseinheiten gleich geblieben. Am Samstag, an dem eigentlich das Köln-Spiel stattfinden sollte, haben wir ein internes Trainingsspiel über volle 90 Minuten absolviert.

Wie ärgerlich war die unfreiwillige Pause für Sie? Immerhin ist Ihre Mannschaft in diesem Jahr noch ohne Punktverlust!

Der Ärger in der Mannschaft war sehr groß. Wir hätten gerne gegen Köln gespielt. Doch wir konnten nichts daran ändern. Daher haben wir uns damit nicht lange aufgehalten und uns intensiv auf das heutige Derby vorbereitet.

Woran machen Sie den Aufschwung im neuen Jahr fest?

Wir haben nicht nur im Winter einige Sachen geändert. Die positive Entwicklung des gesamten Vereins dauert schon etwas länger an. Wir haben uns entschieden, den Weg mit jungen Eigengewächsen zu gehen. Da ist es auch klar, dass es Rückschläge geben wird. Bereits vor der Winterpause hatten wir einige sehr ordentliche Auftritte gezeigt, oft jedoch die möglichen Punkte liegen lassen.

Was ist für die „Kleeblätter“ in dieser Saison noch möglich und wie sehen die mittelfristigen Ziele in Oberhausen aus?

Rot-Weiß Oberhausen kann aktuell wirtschaftlich nicht mit Vereinen wie Fortuna Köln, den Sportfreunden Lotte oder Viktoria Köln mithalten. Der Spruch, dass Geld keine Tore schießt, ist Quatsch. Wir müssen mit jungen willigen Spielern unseren Weg weitergehen. Wir sind mit zwei Punkten Rückstand auf den fünften Tabellenplatz, den ich für uns als realistisches Ziel ausgebe, in Schlagdistanz.

Das komplette Interview mit dem Gästetrainer lest ihr in der Kurzen Fuffzehn zum Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen.