4. März 2014

„Schule ist auf dem Platz“ für 2014 gesichert

Die NATIONAL-BANK AG unterstützt durch ihren Stiftungsfonds das Projekt „Schule ist auf dem Platz“ des Vereins Essener Chancen mit 6.500 Euro. Die Finanzierung soll das Projekt nicht bloß anstoßen, sondern für das gesamte Jahr 2014 sicherstellen.

„Schule ist auf dem Platz“ macht in enger Kooperation mit der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen ein sport- und bewegungsorientiertes Ferienprogramm für ausgewählte Schülerinnen und Schüler des Essener Nordens möglich.

Peter Renzel, Jugenddezernent der Stadt Essen und stellvertretender Vorsitzender des Vereins Essener Chancen, ist dementsprechend glücklich über die Hilfe: „Schule ist auf dem Platz war das erste Projekt, das wir mit den Essener Chancen realisieren konnten. Seit 2012 begleiten vier Sportstudenten über ein Jahr lang 30 Kinder mit einem Betreuungs-Programm in Oster-, Sommer- und Herbstferien. Wir sind der NATIONAL-BANK AG dankbar für die großzügige Zuwendung, die es uns erlaubt, dieses Angebot auch für 2014 zu gewährleisten.“

Das Projekt solle dabei nachhaltig gefördert werden, erläutert Dr. Thomas A. Lange, Vorsitzender des Vorstandes der NATIONAL-BANK: „Wir werden im Jahr 2014 das Projekt ,Schule ist auf dem Platz‘ mit 3.500 Euro aus den Erträgen des Stiftungsfonds NATIONAL-BANK AG ermöglichen. Darüber hinaus wird die NATIONAL-BANK 3.000 Euro zur Verfügung stellen, um das Projekt für das gesamte Jahr 2014 sicherzustellen.“ Das angestrebte Förder-Ziel ist, den Schülerinnen und Schülern eine positive Motivation – gerade mit Blick auf das wichtige dritte und vierte Schuljahr – auf den Weg zu geben. So sollen die Chancen auf einen zukünftigen Besuch weiterführender Schulen erhöht werden.

Auch Oberbürgermeister Reinhard Paß, Gründungsmitglied und Schirmherr der Essener Chancen, unterstützt die Idee seit ihrer Entstehung: „Neben vielfältigen Sportaktivitäten, die mit Unterstützung von Rot-Weiss Essen als Mitinitiator des Vereins Essener Chancen durchgeführt werden, steht die Vermittlung schulbezogener Inhalte im Vordergrund.“ Über den Spaß am gemeinsamen Sporttreiben und die Erschließung spannender Lernfelder werden ganzheitliche Bildungsprozesse angesteuert. Reinhard Paß konkretisiert: „Gerade für Kinder aus bildungsfernen Familien ist dies ein sehr attraktives Betreuungs-Programm in den Ferien.“

Dabei erlernen die Schüler im engeren Sinne sportbezogene Fertigkeiten und Fähigkeiten und verbessern darüber hinaus ihre sprachlichen, mathematischen, naturwissenschaftlichen und sozialen Kompetenzen. Die bisherigen Durchläufe waren ein voller Erfolg. Nicht nur wurde den Schülerinnen und Schülern die Tatsache näher gebracht, dass Lernen durchaus auch Spaß bereiten kann – als Bonus durften sie bei Heimspiel-Besuchen und beim Training an der Hafenstraße die Spieler von RWE hautnah erleben.