24. März 2014

„Die Mannschaft hat sich für ihren Aufwand nicht belohnt“

Die Premiere des neuen RWE-Trainers Marc Fascher ging mit der 0:1-Niederlage im Nachbarschaftsduell bei Wattenscheid 09 daneben. Trotzdem hatte der 45-jährige Nachfolger von Waldemar Wrobel bei seinem Einstand auf der Essener Bank auch einige gute Ansätze im Spiel der Rot-Weissen gesehen. Vor allem sollen bei Faschers Heimpremiere an der Hafenstraße gegen die Zweitvertretung des FC Schalke 04 die Torchancen besser genutzt werden, um möglichst die drei Punkte in Essen zu behalten. Vor dem Derby stand Marc Fascher der „kurzen fuffzehn“ Rede und Antwort.

Hallo Herr Fascher! Ihr Debüt als RWE-Trainer hatten Sie sich im Derby bei Wattenscheid 09 mit Sicherheit ein wenig anders vorgestellt. Wie fällt Ihr Fazit aus?

Wir sind eigentlich gut in die Partie gekommen und hatten auch ein optisches Übergewicht. Durch ein naives Foul am eigenen Strafraum und den daraus resultierenden Freistoß sind wir ins Hintertreffen geraten. Nach einer kurzen Phase der Verunsicherung haben wir gerade in der zweiten Halbzeit sehr dominant gespielt. Leider hat sich die Mannschaft für ihren Aufwand nicht belohnt. Das Ergebnis ist ernüchternd.

Wie gehen Sie jetzt mit der Mannschaft nach dieser Niederlage um?

Obwohl wir eine englische Woche haben, werden wir an jedem Tag trainieren, um uns bestens auf die nächsten Aufgaben vorbereiten zu können.

Was hat Ihnen denn an der Leistung in der Lohrheide gut gefallen?

Ich muss der Mannschaft für den Auftritt in der zweiten Halbzeit ein Kompliment machen. Sie hat nach dem Rückstand kämpferisch alles in die Waagschale gelegt, um sich gegen die Niederlage zu stemmen. Aber wir haben unsere zahlreichen Chancen nicht verwertet. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass wir noch ewig hätten spielen können, bis ein Treffer für uns fällt.

Die erste Woche an der Hafenstraße liegt hinter Ihnen. Welche Eindrücke haben Sie bereits gewonnen?

Alle Spieler sind im Training sehr engagiert bei der Sache, ziehen voll mit. Alles andere wäre allerdings auch traurig. Um mir aber ein abgerundetes Bild von der Mannschaft machen zu können, benötige ich noch einige Spiele.

Das komplette Interview mit Chef-Trainer Marc Fascher lest ihr in der morgigen Ausgabe der Kurzen Fuffzehn.