4. April 2014

DFB ehrt Rehhagel für sein Lebenswerk

Der gebürtige Essener Otto Rehhagel wurde vom DFB jetzt mit dem Ehrenpreis „Lebenswerk“ ausgezeichnet. Damit werden „König Ottos“ außergewöhnliche Leistungen um den Fußball gewürdigt. Rehhagel ist nach Dettmar Cramer, Udo Lattek und Gero Bisanz der vierte Trainer, der mit der Trophäe für sein Lebenswerk geehrt wird. Glückwunsch, Otto: Rot-Weiss Essen gratuliert von ganzem Herzen!

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach erklärte: "Otto Rehhagel hat den deutschen Fußball durch seine unvergleichliche Art und seine Erfolge entscheidend mitgeprägt. Als Trainer hat er mit Werder Bremen etliche Titel gewonnen und durch die sensationelle Deutsche Meisterschaft 1998 mit dem damaligen Aufsteiger Kaiserslautern oder den EM-Titel 2004 mit Außenseiter Griechenland Fußball-Geschichte geschrieben. Otto ist eine große Persönlichkeit und ein absolutes Vorbild."

Seine Karriere als Spieler verbrachte Rehhagel zunächst beim TuS Helene 28 und Rot-Weiss Essen. Mit Gründung der Bundesliga im Jahr 1963 wechselte er zu Hertha BSC. Ab 1966 spielte Rehhagel für den 1. FC Kaiserslautern. Bis 1972 absolvierte er in der Bundesliga insgesamt 201 Spiele und erzielte dabei 23 Tore.

Seine Laufbahn als Trainer begann 1972 beim FV Rockenhausen. Über den 1. FC Saarbrücken und Kickers Offenbach kam er 1976 zum ersten Mal zu Werder Bremen. Seinen ersten großen Erfolg als Trainer feierte Rehhagel im Jahr 1980, mit Fortuna Düsseldorf gewann er den DFB-Pokal.Bei seinem zweiten Engagement an der Weser prägte Rehhagel ab 1981 eine 14-jährige Ära. Mit Bremen wurde er 1988 und 1993 Deutscher Meister, 1992 Europapokalsieger der Pokalsieger, 1991 und 1994 gewann er den DFB-Pokal. Als Trainer des 1. FC Kaiserslautern gelang dem "Kind der Bundesliga" später Historisches: Im Jahr 1998 wurden die "Roten Teufel" Deutscher Meister, als erster Aufsteiger in der Geschichte der Bundesliga.

Unvergessen bleibt auch seine Zeit als griechischer Nationaltrainer. 2004 führte er die "Hellenen" in Portugal überraschend zum Europameistertitel. Seine Karriere beendete Rehhagel im Jahr 2012 bei Hertha BSC.

Quelle: DFB.de