7. April 2014

Fascher: „Wünsche mir, dass die Fans uns tragen.“

Pokalfieber, Flutlicht, Hafenstraße, Live-Spiel im TV und ausverkauftes Haus! Im Stadion Essen steigt heute Abend beim Niederrheinpokal-Halbfinale zwischen RWE und dem Drittligisten MSV Duisburg das Spiel des Jahres. Vor 20.650 Zuschauern will die Mannschaft des neuen Rot-Weiss-Trainers Marc Fascher für eine Überraschung sorgen.

Was hat Ihnen am Auftritt der Mannschaft gegen den vermeintlichen „Angstgegner“ aus Verl besonders gut gefallen?
Wir hatten uns fest vorgenommen, von Beginn an mit großen Engagement zur Sache zu gehen und damit die Fans auf unsere Seite zu bringen. Der Funke sollte möglichst schnell überspringen. Die Mannschaft hat dann auch gleich begonnen wie die Feuerwehr. In der einen oder anderen Situation hatten wir sicher auch das nötige Quäntchen Glück, das uns zuletzt in Köln noch gefehlt hatte. Beim 2:0 durch Marcel Platzek war seine Qualität, vor allem aber sein großer Wille zu erkennen, unbedingt das Tor erzielen zu wollen. Das war sehr gut.

Sie haben den heutigen Pokalgegner MSV Duisburg persönlich beobachtet. Wie war Ihr Eindruck?
Wir treffen heute auf einen sehr starken Gegner, der über große Qualität verfügt. Obwohl der MSV zu Saisonbeginn kaum Zeit hatte, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen, haben sich die Duisburger inzwischen im oberen Tabellendrittel der 3. Liga etabliert. Das zeigt schon, was in der Truppe steckt. Da sind auch noch einige Spieler mit dabei, die mindestens über Zweitliga-Format verfügen ¬- wie etwa Torjäger Kingsley Onuegbu, Mittelfeldspieler Pierre de Wit oder Kapitän Branimir Bajic. Das ist eine Hausnummer.

Was für eine Atmosphäre erwarten Sie im erstmals komplett ausverkauften Stadion?
Die Stimmung wird grandios sein. Ich wünsche mir, dass die Fans unser 12. Mann sein werden und uns tragen.

Das komplette Interview mit dem RWE-Trainer gibt’s in der Extra-Ausgabe der "kurzen fuffzehn" zum Pokalspiel gegen den MSV Duisburg.