16. April 2014

„Die nächste schwierige Aufgabe“

Für RWE ist wieder Alltag. Nach dem Feiertag im Niederrheinpokal-Halbfinale gegen den MSV Duisburg (1:4 nach Elfmeterschießen vor 20.000 Zuschauern) geht es für die Mannschaft von Trainer Marc Fascher in den verbleibenden fünf Punktspielen darum, die Regionalliga-Saison 2013/2014 bestmöglich abzuschließen. Im Auswärtsspiel beim SV Lippstadt 08 (3:1) gelang diese Umstellung ausgezeichnet, mit dem zweiten Dreier in Serie (nach dem 2:0 gegen den SC Verl) machte Rot-Weiss einen weiteren Schritt nach vorn. Vor der Partie gegen die U21 des 1. FC Köln sprachen wir mit Marc Fascher.

Knapp eine Woche nach dem unglücklich verlorenen Pokalkrimi gegen den MSV Duisburg fuhr RWE mit dem 3:1 beim SV Lippstadt 08 den zweiten Punktspiel-Sieg in Serie ein. Wie fällt Ihr Fazit nach dem Auftritt aus, Herr Fascher?

Eines vorweg: Beide Partien sind nicht miteinander zu vergleichen. Das Duisburg-Spiel war ein Highlight, in Lippstadt war wieder Alltag angesagt. Dort ging es nicht um einen Schönheitspreis, sondern in erster Linie darum, die drei Punkte einzufahren. Das haben wir geschafft. Die Einstellung hat auf jeden Fall gestimmt. Unter dem Strich war es ein Arbeitssieg, bei dem uns Lippstadt aber alles abverlangt hat.

Vor allem mit der Leistung in der ersten Halbzeit waren Sie nicht ganz zufrieden. Was hat Ihnen nicht gefallen?

Wegen der Ausfälle von Jerome Propheter, Kai Nakowitsch, Tim Hermes und Kevin Grund musste ich gleich auf vier Positionen Umstellungen vornehmen. Das hat man zu Beginn gemerkt. Wir sind in der Anfangsphase nicht so gut ins Spiel gekommen und auch gleich in Rückstand geraten. Ich war deshalb froh, dass wir nach einem Standard zum Ausgleich gekommen und mit dem 1:1 in die Pause gegangen sind. In der zweiten Halbzeit lief es dann schon deutlich besser. Wir sind schnell in Führung gegangen, standen hinten gut und haben immer wieder Nadelstiche nach vorne gesetzt.

Wie stark schätzen Sie die Kölner Reserve ein?

Die Mannschaft meines Kollegen Stephan Engels ist aktuell in sehr guter Verfassung. Das belegen die Ergebnisse der vergangenen Wochen. Grundsätzlich ist dieser Gegner schwer zu spielen, so dass auf uns die nächste schwierige Aufgabe wartet. Da die Kölner fast immer gegen unseren nächsten Gegner spielen, haben wir sie jedoch schon sehr oft unter die Lupe genommen und sind entsprechend gut vorbereitet.

Das komplette Interview mit RWE-Chef-Trainer Marc Fascher lest Ihr in der kommenden Ausgabe der Kurzen Fuffzehn zum Spiel gegen die Zweitvertretung des 1.FC Kön.