5. Juli 2014

„Alles ist zweikampfbetonter, schneller und erfordert immer volle Konzentration.“

Aus der RWE-Jugend schaffte Marco Beier zur anstehenden Saison den Sprung in den rot-weissen Regionalligakader. Trotz Umstellung fallen die ersten Eindrücke aus den Vorbereitungswochen der 1. Mannschaft durchaus positiv aus.

Du bist in diesem Sommer aus der rot-weissen U19 in die 1. Mannschaft aufgerückt. Inwiefern unterscheidet sich die Vorbereitung bisher von dem, was du aus der Jugend kennst?

In der Jugend hatten wir nur eine Einheit am Tag, bei der 1. Mannschaft sind es zwei. Zudem ist die Intensität deutlich höher. Alles ist zweikampfbetonter, schneller und erfordert immer volle Konzentration. Jeder kleine Fehler wird direkt ausgenutzt.

Mit Sven Kreyer, Marwin Studtrucker, Marcel Platzek, oder Tobias Steffen hast du es im Training mit gestandenen Regionalligastürmern zu tun. Wie schlägst du dich bisher?

Ich finde, ich kann ganz gut mithalten. Man merkt natürlich schon, welche Qualität und Erfahrung sie haben. In vielen Situationen merke ich, dass ich noch dazulernen muss. Aber ich sehe sicher auch nicht immer alt aus. Zum Lernen sind die Duelle gegen solche Spieler optimal.

Wie hat es in den ersten Testspielen mit der Abstimmung mit deinen Verteidigerkollegen geklappt?

Bisher hat es schon ganz gut geklappt. Natürlich hatten die Gegner noch nicht die Qualität, mit der wir es in der Regionalliga zu tun bekommen werden, aber fürs Erste fand ich das schon ganz ok. Wir standen hinten sicher und haben nichts zugelassen. Das wird sich in den nächsten Wochen natürlich noch weiter einspielen.

Du bist nach Torwart Moritz Nicolas der Jüngste in der Mannschaft. Heißt das Hütchen und Bälle schleppen?

Als einer der Jüngsten muss man natürlich besonders mit anpacken. Wie das halt so ist im Fußball. Das finde ich aber auch völlig in Ordnung. Im nächsten Jahr kann ich den Job dann hoffentlich an jemand anderen abgeben (lacht).