14. Juli 2014

„Wir spulen hier schon ein gutes Programm ab“

In der vergangenen Saison schnürte Benjamin Baier seine Fußballschuhe noch für Zweitligaaufsteiger Darmstadt 98. Seit knapp drei Wochen tut er dies für den rot-weissen Traditionsverein von der Hafenstraße. Der defensive Mittelfeldspieler über schwere Beine in der Vorbereitung und seine neue fußballerische Heimat.

Die Vorbereitungszeit hat es im Fußball immer in sich. Ein kurzer Zwischenstand: schwere Beine?

BB: Man merkt schon die schweren Beine. Man freut sich natürlich trotzdem immer noch auf das Training, aber es ist schon so, dass wir uns auch freuen, dass die Vorbereitung bald zu Ende ist. Wir merken alle, dass die Einheiten sehr intensiv sind. Das ist bei der Vorbereitung natürlich normal, aber ich sag mal so: wir spulen hier schon ein gutes Programm ab (lacht).

Du bist aus Darmstadt nach Essen gewechselt. Bist Du schon so richtig angekommen in Deiner neuen Heimat?

BB: Ich wohne momentan noch im Hotel, bin aber natürlich auf der Suche nach einer Wohnung. Ich hoffe, dass ich jetzt schnell etwas finde, damit alles seinen normalen Weg geht und ich mich schnell einlebe. Aber was ich bis jetzt von Essen gesehen habe gefällt mir schon ganz gut muss ich sagen. Ich war bisher ein paar Mal an der Rüttenscheider Straße und in der Innenstadt. Am besten gefällt mir in Essen aber natürlich das Stadion (lacht).

Für Dich war der Wechsel wie für Philipp Zeiger, Mario Neunaber oder Niclas Heimann räumlich ein großer Schritt. Inwiefern haben sich Deine Erwartungen an deinen neuen Verein bestätigt?

BB: Klar kannte ich Rot-Weiss Essen schon vorher. Als ich hier angekommen bin, war ich aber dann schon überrascht, dass es vom Umfeld her so groß ist. Von den Fans habe ich auch schon viel gehört und dementsprechend freue ich mich natürlich auf das erste Heimspiel.

Unter den neuen Mannschaftskollegen dürften weitestgehend unbekannte Gesichter für Dich gewesen sein. Wie hast Du Dich bisher eingelebt?

BB: Als ich hergekommen bin, habe ich keinen gekannt. Das hat sich dann aber relativ schnell gelegt. Die Truppe ist super drauf und es wird viel gelacht. Das harmoniert auch in der kurzen Zeit schon sehr gut.

Was ist Dein erster fußballerischer Eindruck von den Mannschaftskollegen?

BB: Das Fußballerische sieht sehr gut aus. Wir haben ja noch nicht besonders viel auf dem Platz gearbeitet und konnten daher auch noch nicht viel einstudieren. Die Testspiele waren aber trotzdem für den frühen Zeitpunkt der Vorbereitung in Ordnung. Besonders wenn man bedenkt, dass wir vor den Spielen auch noch trainiert haben. Ich finde, wir haben teilweise einen guten Fußball gespielt und das umgesetzt, was der Trainer gefordert hat. Aber der Trainer hat ja auch von vorneherein gesagt, dass der Schwerpunkt nach dem Trainingslager auf die Taktik gelegt wird und darum bin ich guter Dinge, dass wir uns in den kommenden Wochen noch weiter verbessern.